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DIESSEITS VON JEDEM

Andreas Malessa
DIESSEITS VON JEDEM
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16 Episoden

  • AUSGABE 16: Heimat

    05.04.2026
    Eine Mobilfunk-Nummer verrät nicht, ob der Angerufene im Nebenraum oder auf Hawaii sitzt. Eine E-Mail-Adresse sagt nichts über den Firmensitz. Das Call-Center befindet sich sonstwo. Macht solche digitalisierte Ortlosigkeit die »Heimat« wieder wichtig? »Wo meine Wiege stand« und welche regionale Folklore es dort gab? Es sind Orte, Menschen und Erinnerungen, die als Identitätsmarker herhalten. Die Bibel hält mit einer unbequemen Idee dagegen: Beheimatung gibt`s nicht rückwärtsgewandt, sondern zukunftsorientiert. »Mein Vaterland heisst Ewigkeit« dichtete jemand vor 250 Jahren. Aber was bedeutet das?
  • AUSGABE 15: Macht

    01.03.2026 | 47 Min.
    Das Gefühl, ohnmächtig zu sein, täuscht. Jede und jeder hat Macht. Mehr, als man denkt. In der Familie, im Beruf, sogar in politischer Einflussnahme auf die Gesellschaft. Durchsetzungsvermögen ist eine Tugend. Manipulation ist Machtmissbrauch und der ist Sünde. Ab wann geht in einer Demokratie nicht mehr »alle Macht vom Volke aus«, weil ein Autokrat sie an sich reisst und die Macht der Moral ignoriert? Was meint die Bibel, wenn sie erzählt »Jesus predigte mit Vollmacht« und er von sich sagt »mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden«?
  • AUSGABE 14: Sprache

    01.02.2026 | 54 Min.
    Hass ist keine Meinung, Liebe mehr als ein Gefühl. Aber beide werden durch Worte ausgedrückt. Wir wollen verstanden werden und andere verstehen, wir benutzen dazu unsere Sprache – bloß welche? »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen« sagen die Rechten, »alles Un-Wörter, die gehen ja gar nicht« sagen die Woken. Gibt es sowas wie eine »Sprachpolizei«? Sollen oder müssen wir gendern, und was bitte ist »kultursensible, nicht rassistische Sprache«? Im modernen Alltagsdeutsch steckt ganz viel Lutherbibel, im beschönigenden Sozialpädagogen- und Marketingsprech viel Verschleierung.
  • AUSGABE 13: Hoffnung

    04.01.2026 | 47 Min.
    »Die Hoffnung stirbt zuletzt«, sagt der Volksmund, »aber sie stirbt.« Komisch: Hoffende werden als naiv belächelt oder argwöhnisch bezweifelt und Resignierte sind irgendwie selbstlegitimiert? »Seid bereit, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die in Euch ist« sagt die Bibel. Eine apokalyptisch gestimmte Gesellschaft fordert das auch. Warum wir, die Christinnen und Christen, nicht aus Angst vor dem Untergang schon mal vorsorglich Selbstmord machen. Sondern begründet hoffen. Und uns zutrauen, auf die Zuverlässigkeit Gottes zu sehen. Zu-ver-sicht. Hauptwort mit drei Silben. Haltung mit drei Eigenschaften. Braucht man zu Beginn eines Landtage-Wahl-Jahres 2026.
  • AUSGABE 12: Weihnachts­wanderungen

    07.12.2025 | 41 Min.
    »Da machten sich alle auf, ein jeder in seine Heimatstadt«, heißt es in der biblischen Weihnachtsgeschichte. Machen wir heute noch so. Zum Fest der Familie, der Liebe und der Pflichtbesuche. Trotz Deutscher Bahn und Stau-Chaos auf den Autobahnen. »Da nahm Josef das Kind und seine Mutter und floh nach Ägypten«. Jesus war ein Flüchtlingskind?! Und die vielzitierte Ur-Christengemeinde ein multikultureller Haufen? Und die Kirchengeschichte Europas eine Abfolge von Verfolgungswellen?! Dann bilanzieren wir doch mal 10 Jahre nach der »Flüchtlingskrise« 2015, wer da alles mit uns Weihnachten feiert. Und ob Migration eine »schöne Bescherung« ist.

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Über DIESSEITS VON JEDEM

Gespräche über das Leben, das Zeitgeschehen, die Bibel und die Hoffnung
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