Ist ein mit Terminen und Konsumartikeln angefülltes Leben schon ein erfülltes Leben? Was macht es lebenswert und gibt es den vielzitierten »Sinn« des Lebens überhaupt? In die Schwammigkeit unserer umgangssprachlichen Begriffe »Glück«, »Zufriedenheit«, »Erfolg« oder »Selbstoptimierung« hinein sagt Jesus, er sei gekommen, damit wir »Leben und volles Genüge« haben. Schön. Aber was und wieviel »genügt« uns? Über Genuss und Gier, über Genügsamkeit als Schlüssel zum Vergnügtsein und über ein Leben in Hülle und Fülle redet Martin Hünerhoff mit Andreas Malessa.
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AUSGABE 7: Medien
Wem kann ich eigentlich noch glauben, was berichtet wird? Das Vertrauen in öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radio-Sender ist laut einer Infas-Umfrage im Mai 2025 zwar leicht gestiegen, trotzdem informieren sich rund 20 % der Deutschen nur noch bei Internet-Plattformen und Social-Media-Quellen, sagt eine Studie der Uni Mainz. Sind 351 Tageszeitungen, sind 69 ARD- und ZDF-Kanäle ein »linker Meinungskorridor« und YouTube-, Facebook und Insta nur »faktenfreie Kulturkampftrompeten«? Gute Nachrichten und sogar »die« Gute Nachricht des Evangeliums haben dann eine Chance, wenn die Medienkonsumenten journalistische Qualität und fachliche Expertise von profitablem Geschrei unterscheiden können, meint Journalist und Theologe Andreas Malessa im Gespräch mit dem Medienpädagogen Martin Hünerhoff.
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AUSGABE 6: Politik
»Mit Jesu Bergpredigt kann man kein Land regieren« meinte Otto von Bismarck. »„Ohne sie auch nicht« meinte Gustav Heinemann knapp 100 Jahre später.
»In Verantwortung vor Gott und den Menschen«, so steht es in der Präambel unseres Grundgesetzes, aber welche moralische Verantwortung haben dann steuerzahlende Wählerinnen und Wähler? Mehr oder weniger Waffen, Umweltauflagen und Polit-Sprech auf Kirchenkanzeln? Ist - »so wahr mir Gott helfe« - mit christlicher Ethik kein Staat mehr zu machen? »Seid untertan der Obrigkeit« mahnt der Apostel Paulus. »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen« mahnt Evangelist Lukas. Wann Loyalität und wann Widerstand zur Christenpflicht wird, wo und wie sich Gesinnungs- und Verantwortungsethik im praktischen Engagement vor Ort unterscheiden – darüber sprechen Martin Hünerhoff und Andreas Malessa.
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AUSGABE 5: Schöpfung
Am billigsten und schnellsten erhitzen sich Atheismus und Christenspott mit der Rührfix-Tütensuppe »Entstehung der Welt in einer Woche!« Bibel, erste Seite. Adams Rippe, Evas Apfelbiss und nirgends ein Affe in der Evolution. Hahaha.
Aber was, wenn die Schöpfungserzählungen der Bibel gar kein Protokoll »von der Entstehung der Arten« sein wollen? Weder mit Galilei, Kopernikus oder Darwin konkurrieren, sondern jede Menge völlig zutreffende Wahrheiten über Gott, den Menschen und ihre Beziehung zueinander aussagen? Es waren gläubige Forscher, die die Erkenntnisse der Aufklärung vorantrieben. Die Wissenschaft kann Gott weder widerlegen noch beweisen. Aber: Sie kann ergebnisoffen staunen. Über die Wunder der Schöpfung.
Warum er »der Bibel trotzdem vertraut«, so der Untertitel seines Buches, erklärt Radiojournalist und Theologe Andreas Malessa im Gespräch mit Martin Hünerhoff.
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AUSGABE 4: Kreuzestod
»Kann jemand vor 2000 Jahren für Sünden gebüßt haben, die erst morgen begangen werden?« fragen sich viele. »Habe ich unter all meinen Fehlern einen gemacht, der ein Todesurteil rechtfertigen würde?« »Muss ein strafwütiger Gott erst Blut sehen, um versöhnt zu sein?« Warum und für wen Jesus gekreuzigt wurde; welche Deutungen seines Todes sich bei den ersten Christen und im Laufe der Geschichte entwickelten; wie man sich selbst und anderen Unverzeihliches verzeiht und warum sie Brot und Wein im Abendmahl als Zeichen der Lebenshingabe Jesu unverzichtbar finden - darüber unterhalten sich Martin Hünerhoff und Andreas Malessa in dieser Ausgabe.