Wie sprechen wir über Faschismus, ohne in Hoffnungslosigkeit zu versinken — und vor allem: was können wir konkret tun?
In dieser Folge von Schöner Glauben sprechen Marie, Moritz, Jason und Damaris darüber, wie sich ihre Perspektiven seit der „Unruhige Hoffnung“-Konferenz verändert haben und warum die Frage nach Faschismus heute nicht nur theoretisch, sondern zutiefst praktisch ist.
Das Gespräch bewegt sich zwischen persönlicher Erfahrung, politischer Analyse und kirchlicher Verantwortung. Es geht um Begegnungen im Alltag, schwierige Gespräche, demokratische Prozesse, digitale Überwachung, soziale Ungleichheit und die Frage, welche Rolle Kirchen in gesellschaftlichen Konflikten spielen können — oder sollten. Dabei wird deutlich: Hoffnung entsteht weniger durch Optimismus als durch gemeinsame Praxis, Vernetzung und sichtbare Positionierung.
Konkrete Beispiele zeigen, wie christliche Praxis aussehen kann — von politischen Andachten und gemeinsamer Teilnahme an Demonstrationen bis zu lokalen Initiativen, Stadtteilarbeit, Gesprächen an der Bar oder bewusster Positionierung im eigenen Umfeld. Kirche erscheint dabei nicht als fertige Antwort, sondern als Raum, in dem Solidarität, Menschenwürde und demokratische Verantwortung eingeübt werden können.
Die Folge fragt nach einem gemeinsamen „Minimum“: Welche Werte tragen uns — auch bei unterschiedlichen politischen und theologischen Positionen? Und wie können Christ:innen Narrative von Menschenwürde, Solidarität und Hoffnung zurückgewinnen, die gesellschaftlich zunehmend umkämpft sind.
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