HUBER & SEILER – Die Sache mit dem Älterwerden

52 Episoden
#51 Wieso aktualisieren wir unser Smartphone öfter als das Bild von unseren Mitmenschen? Warum reduziert uns die eigene Familie so gerne auf die Version von früher? Und können wir wirklich auch im Zug trainieren?
15.09.2026 | 53 Min.Warum akzeptieren wir völlig selbstverständlich, dass sich Städte, Berufe und Körper verändern, erwarten aber bei Menschen ständige Beständigkeit? In dieser Folge hinterfragen Brigitte Huber und Stephan Seiler das Phänomen falscher Zuschreibungen und alter Schubladen. Inspiriert von George Bernard Shaws berühmtem Zitat über seinen Schneider* geht es um die Kunst, verstaubte Etiketten abzureißen und den Mut aufzubringen, sich selbst sowie das eigene Umfeld immer wieder neu zu vermessen. Stephan spricht über sein spätzündendes ADHS-Outing und die Befreiung von alten Glaubenssätzen, während Brigitte erzählt, wie sie ihr Harmoniebedürfnis im Alltag neu ausbalanciert hat. Zudem blicken die beiden auf die besten Alltags-Hacks von Sportwissenschaftler Ingo Froböse (Folgen 49 & 50) zurück – von Kniebeugen im ICE bis hin zur Liegestütz-Motivation – und geben einen bewegenden Ausblick auf das Thema Trauma und Resilienz mit Verena König (in den Folgen 51 & 52).
Kapitel
00:00 Der Schneider, der jedes Mal neu Maß nimmt
01:32 Warum andere oft nur unsere alte Version sehen
04:08 „So bin ich halt“ - wenn das eigene Bild nicht mehr stimmt
09:53 Sind wir selbst die schlechtesten Schneider unseres Lebens?
12:39 Muss ein Streit wirklich vor dem Schlafengehen geklärt sein?
18:10 Was bedeutet gutes Älterwerden eigentlich?
23:03 Was kann mein Körper heute? Der Froböse-Rückblick
27:00 Der 15-Sekunden-Test: Fitness oder Selbstständigkeit?
32:36 Acht Stunden sitzen - wie Bewegung trotzdem in den Alltag passt
38:42 Über 90 und zurück in die Selbstständigkeit
44:50 Was bleibt nach einem erschütternden Erlebnis?
51:31 Bedeutet Heilung wirklich, wieder der Alte zu werden?
Zitate & Redewendungen
„Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen und denken, sie passten auch heute noch.“ – George Bernard Shaw (irischer Dramatiker & Satiriker, 1856–1950; Nobelpreis für Literatur 1925 & Oscar 1938).
„Make your day harder!“ – Redewendung / Motto für die Alltagsfitness, sagt unter anderem Sportwissenschaftler Ingo Froböse.
Referenzen & Buchempfehlungen
George Bernard Shaw: Irischer Dramatiker & Satiriker (Zitatgeber).
Bob Dylan: US-Musiker (einziger anderer Nobelpreis- & Oscar-Gewinner bis 2016).
Prof. Dr. Ingo Frohböse: Sportwissenschaftler (Rückblick auf die Folgen 49/50).
Leon Goretzka: Profi-Fußballer (Inspiration für Stephans Liegestütz-Challenge aus einem Fotoshooting).
Verena König: Trauma-Expertin, Bestseller-Autorin & Podcasterin (Vorschau auf Folge 52).
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Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.#50 Welche Fitnessübung geht immer? Wie können wir ein Leben lang unseren Lieblingssport ausüben? Sind Proteine wirklich wichtiger als Kohlenhydrate, wenn wir fit bleiben wollen? Mit Ingo Froböse (2/2)
08.09.2026 | 51 Min.Der zweite Teil unseres großen Gesprächs mit Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse geht ans Eingemachte! 🏋️♂️ Warum das allgegenwärtige Kohlenhydrat-Bashing ein fataler Fehler ist und gute Kohlenhydrate der „Mastersprit“ für unsere Muskeln sind, erfahrt ihr in dieser Folge. Wir räumen mit Ausreden auf: Warum Arthrose kein Grund zum Schonen ist, da der Knorpel am Tropf der Bewegung hängt, und wie wir unsere Lieblingssportarten ein Leben lang verletzungsfrei ausüben können. Stephan stellt sich der ultimativen Herausforderung: Sporteln im Zug inklusive Kniebeugen und Wandliegestützen – und warum uns die Blicke der anderen völlig egal sein sollten. Zudem verrät Ingo Froböse sein persönliches Superfood, das er seit 30 Jahren täglich ins Müsli rührt, und warum das Altern keine Krankheit, sondern eine wunderbar gesunde Lösung der Natur ist. Reinhören, aufstehen und mitmachen!
Kapitelmarken
00:00 Was wir in der Woche seit Teil 1 ausprobiert haben
05:03 Feste Routinen statt täglicher Entscheidung
06:12 Der Ruhepuls am Morgen, und was vier Schläge mehr bedeuten
07:52 Kraft am Morgen, Ausdauer am Abend
09:28 Jeder Sport braucht Vorbereitung, Ausgleich, Voraussetzungen
11:01 Die Schmerztablette vor dem Spiel
11:54 „Knorpel hängt am Tropf der Bewegung" (Arthrose)
14:07 Der Einbeinstand (Flamingo-Test)
18:27 Eine Tonne Essen im Jahr
21:27 Kohlenhydrate, Fette, Protein: die Verteilung über den Tag
24:46 Warum Protein ohne Kohlenhydrate wenig nützt
27:22 Training im Zug: Kniebeugen, Wandliegestütze, Zehenstand
31:26 Die drei Gewohnheiten und das Ende des Mümmelns
37:01 „Altern ist keine Krankheit, sondern eine gesunde Lösung"
40:43 Freunde, Partnerschaft und der Weizenkeim
Zitate & Redewendungen
„Kohlenhydrate sind der Mastersprit der körperlichen Leistungsfähigkeit.“ – Ingo Frohböse.
„Knorpel hängt am Tropf der Bewegung.“ – Ingo Frohböse.
„Wir kommen pflegebedürftig auf die Welt und wir enden pflegebedürftig. Das ist nun mal so.“ – Ingo Frohböse.
„Make your day harder!“ – Stefan & Ingo über Alltags-Herausforderungen.
„Ich werde belächelt, aber ich belächele die anderen, die immer krummer und müder werden.“ – Ingo Frohböse.
Referenzen & Buchempfehlungen
Prof. Dr. Ingo Froböse: Sportwissenschaftler und Autor. Er hat mehrere Bestseller verfasst, unter anderem „Die Stimme unseres Körpers“, „Der Männer-Gesundheitscode“ und „Rücken-Express für Vielsitzer“, Sein aktuelles Buch heißt „Deutschland ist krank“.
Ingo Froböses Workshop „Stronger for Longer“ wird vom 1. bis 5. April 2027 am Gardasee stattfinden. Infos unter: https://www.strongerforlonger.de
Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (Buch, 2025)
Karl May: Erste sechs Bände der Reiseberichte (Ingo Froböses Herzensbücher).
Hintergrund-Tests: Flamingo-Test (Gleichgewicht).
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01.09.2026 | 52 Min.Raus aus der Schonhaltung und rein in die Muckibude! Nach Stephans schmerzgeplagtem Sommer und Brigittes ungeplantem Abenteuer in den Bergen widmen wir uns einer zentralen Frage: Reicht Alltagsbewegung oder müssen wir im Alter richtig trainieren?
Der renommierte Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse öffnet uns die Augen: Unsere Muskeln sind kein reines Bewegungswerkzeug, sondern ein hochaktives Stoffwechselorgan! Erfahrt, warum der Körper ab und zu hohe Drehzahlen braucht, weshalb weiße Muskelfasern im Alter rasant schwinden und wieso Frauen zur Vorbeugung von Wechseljahrsbeschwerden unbedingt an die Gewichte gehören.
Macht direkt den 15-Sekunden-Selbsttest mit uns und lernt die wichtigsten Alltagsübungen kennen, die Ihre Lebensqualität dauerhaft sichern. Muskeln altern schließlich nicht – sie sind immer in der Pubertät! (Meint zumindest Ingo Froböse.)
Kapitelübersicht
0:00 – Stephans Schmerz-Sommer & Brigittes Berg-Tour
3:35 – Gastvorstellung: Prof. Dr. Ingo Froböse
7:13 – Bewegung vs. Sport: Wann beenden wir den Schmusekurs?
10:06 – Die WHO-Formel: So viel Aktivität brauchen wir pro Woche
13:36 – Rote vs. weiße Muskelfasern: Warum Ausdauer allein nicht reicht
15:28 – Yoga vs. Gewichte: Wieso Muskeln brennen müssen, um zu wachsen
21:44 – Der Sit-to-Stand-Test: 15 Sekunden gegen die Pflegebedürftigkeit
24:40 – Der Trainingsplan: 5 einfache Übungen für zu Hause
27:26 – Gender-Check: Warum Frauen mehr Krafttraining brauchen
30:24 – „Skinny Fat“ & das Missverständnis der Waage
34:31 – Myokine: Die Wunder-Botenstoffe unserer Muskeln
38:15 – Die Stimme des Körpers nach langen Sitzzeiten verstehen
45:10 – Stephans neue Motivation
Zitate & Redewendungen
„Muskeln sind nicht alt, sie sind immer in der Pubertät.“ – Ingo Froböse.
„Nur was genutzt wird, entwickelt sich, was ungenutzt wird, das verkümmert.“ – Ingo Froböse.
„Muskeltraining ist ein Lebensmittel für unsere Lebensqualität.“ – Ingo Froböse.
Referenzen
Prof. Dr. Ingo Froböse: Sportwissenschaftler und Autor. Er hat mehrere Bestseller verfasst, unter anderem „Die Stimme unseres Körpers“, „Der Männer-Gesundheitscode“ und „Rücken-Express für Vielsitzer“, Sein aktuelles Buch heißt „Deutschland ist krank“.
Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (Buch, 2025)
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25.08.2026 | 1 Std. 10 Min.Wir sind wieder da! Nach vier Wochen Sommerpause starten Brigitte und Stephan überglücklich in die zweite Staffel. Doch der Sommer war kein reiner Erholungsurlaub: Während Stephan mit einem unerwarteten „Sommer des Schmerzes“ samt Arthrose-Diagnose im großen Zeh, Fersensporn und einer Handy-bedingten Sehnenscheidenentzündung kämpfte, feierte Brigitte ein paar glänzende Premieren. Sie bändigte einen defekten Router eigenhändig mithilfe einer künstlichen Intelligenz und tanzte das erste Mal völlig solo auf dem CSD in Hamburg. In dieser Folge diskutieren wir, warum man über Wehwehchen maximal zehn Minuten am Tag sprechen sollte, weshalb das emotionale Wettrüsten bei Kindergeburtstagen seltsame Gefühle auslöst und wieso Stephan nach einer spektakulären Begegnung mit Orcas in der Straße von Gibraltar plötzlich landkrank wurde.
Eine Folge über die große Kunst, das Schöne trotz aller Krisen (und Schmerzen) wertzuschätzen.
Kapitelübersicht
0:00 – Intro: Albert Camus und die Magie des Staffelauftakts
3:16 – Mut zum Samen: Wie aus kleinen Impulsen etwas großes entstehen kann
9:07 – Monumente des Scheiterns: Wenn Surfen und Klavierspielen fehlschlagen
14:52 – Der Sommer des Schmerzes: Stefan, der Fersensporn und das iPhone-Handgelenk
18:02 – Die 10-Minuten-Regel für Alterszipperlein
23:42 – Die Sonnenfinsternis und der Brezel-Tausch
25:18 – FOMO & Lebensspanne: Ein Blick zurück auf 1999 und voraus auf 2070
36:11 – Dialektik des Lebens: Wie man Freude und Schmerz in Balance hält
39:18 – Statussymbol Kindergeburtstag: Das Wettrüsten im Park
48:10 – Meine Premiere, deine Premiere: Brigitte bändigt den Router mit KI
53:54 – Brigittes erstes Mal auf dem CSD
57:50 – Stephans erstes Mal mit Orcas und der Landkrankheit
59:30 – Die Einsamkeits-Challenge und ein genialer Gesprächsöffner für schüchterne Stehtisch-Momente
Zitate & Redewendungen
„Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang.“ – Albert Camus (französischer Schriftsteller & Philosoph, 1913–1960).
„Be careful what you wish for“ (Pass auf, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen). – Lebensweisheit.
„Bettler beneiden nicht Millionäre, sondern andere Bettler.“ – Redewendung.
„Der Weg ist das Ziel.“ – Redewendung.
Referenzen
Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich Ich – Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“
Film: „Free Willy“ (Filmklassiker über einen Schwertwal).
„Seilers Zucker“ heißt Stephans monatliche Kolumne im Diabetes Ratgeber (kostenlos erhältlich in der Apotheke).
Eckart von Hirschhausen: Mediziner und Kabarettist (und Stephans Kolumnen-Vorgänger).
Dirk Steffens: Wissenschaftsjournalist (Rückblick auf das optimistische Credo aus Folge 43).
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18.08.2026 | 1 Std. 35 Min.Wir brauchen Verbundenheit wie die Luft zum Atmen – und doch ist Einsamkeit für viele ein schmerzhafter Begleiter, gerade wenn im Sommer alle Welt scheinbar schwerelos im Urlaub weilt. In unserem großen Finale der Ferienfolgen begrüßen wir abermals Deutschlands bekannteste Psychotherapeutin Stefanie Stahl. Wir sprechen mit ihr darüber, weshalb der Sommer so was wie der „Sonntag unter den Jahreszeiten“ ist, an dem Strukturen wegfallen und wir stärker auf uns selbst zurückfallen. Steffi erklärt, wie uns unser „Schattenkind“ und alte Glaubenssätze in die Isolation treiben und warum es für die Seele lebensverändernd ist, die Vergangenheit von der Gegenwart zu unterscheiden. Sie gibt viele pragmatische Tipps gegen Einsamkeitsgefühle, singt ein Loblied auf die Gruppenreise und verrät, wie man verhindert, ein granteliger alter Sack zu werden.
Für unsere Sommerpause haben wir noch einmal vier Interviews hervorgeholt, die uns und Euch besonders im Gedächtnis geblieben sind. Mit einem frischen, sommerlichen Blick erzählen Brigitte und Stephan, warum sie uns bis heute begleiten und was sich daraus gerade jetzt in den wärmsten Tagen des Jahres besonders gut umsetzen lässt. Nach Brigittes Lieblingsfolge mit Dr. Yael Adler und Stephans Lieblingsfolge mit Micky Beisenherz erschien eine Folge, die sich besonders viele Zuhörerinnen und Zuhörer gewünscht haben (das Interview mit Zeitforscher Marc Wittmann). Heute eine weitere Lieblingsfolge von Euch: Das Interview mit Deutschlands wohl bekanntester Psychologin und Bestsellerautorin Stefanie Stahl (Erstveröffentlichung: November 2025). Wie gewohnt ergänzt um Brigittes und Stephans Senf.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Die Paradoxie der Sommer-Einsamkeit
0:06:50 – Warum der Sommer der Sonntag des Jahres ist
0:10:58 – Stefanie Stahl und die existentielle Notwendigkeit von Verbundenheit
0:12:23 – Methoden gegen Einsamkeit: Arbeit, Kraftbewegung & Testosteron
0:14:45 – Digitalisierung vs. Stammkneipe: Wenn echte Treffpunkte fehlen
0:19:36 – Die innere Reise: Glaubenssätze und das Schattenkind
0:23:00 – Gehirn-Check: Warum wir aufs Heute oft durch die Brille von gestern schauen
0:28:54 – Männliche Einsamkeit: Wieso Wut erlaubt ist, aber Schmerz weggesperrt wird
0:39:02 – Introvertiert vs. Extrovertiert: Freiwilliges Alleinsein vs. Isolation
0:45:08 – Das Comeback der Gruppenreise: Tipps für Singles
0:47:58 – Warum die 60 bedrohlicher ist als die 50
0:54:36 – Wie wir Dankbarkeit als Schutzschild gegen Frustration nutzen
1:02:25 – 10 Jahre Schattenkind: Wie Reflexion Wahlfreiheit schafft
1:11:05 – Stefanie Stahls Premieren und erste Male
Zitate & Redewendungen
„Das Alleinsein ist nichts, wovor man fliehen muss. Es ist der Ort, an dem man sich selbst findet.“ – Hermann Hesse (Schriftsteller, 1877–1962).
„Wenn der Mensch mehr weiß als andere, wird er einsam.“ – C.G. Jung (Psychiater, 1875–1961).
Referenzen & Buchempfehlungen
Stefanie Stahl: „Das Kind in dir muss Heimat finden“ (Buch).
Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich Ich – Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“ (Buch).
ABBA Voyage: Avatar-Musical in London.
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