Grammy-Preisträger Richard Bona liebt die Vielfalt aus Jazz, Afropop und Weltmusik. Martin Kersten porträtiert den Bassisten. | Seinen ersten Bass hat er sich aus einer Kiste und Fahrrad-Bremsseilen selbst zusammengebaut, angespornt von Aufnahmen des Bass-Großmeisters Jaco Pastorius. Heute ist Richard Bona (*1967) selbst einer der bedeutendsten Musiker seiner Generation. Sein Weg führte von Kamerun über Paris nach New York, er hat mit Größen wie Herbie Hancock oder Chick Corea gespielt. Bona verbindet Jazz, Afropop und Weltmusik, spielt virtuos Bass, singt und beherrscht zahlreiche weitere Instrumente. Sein Konzert mit der hr-Bigband Anfang 2026 war der Anlass für ein Gespräch mit ihm über Kunst, Herkunft und Haltung. (Sendung vom 16.3.)