Der Engländer John Foulds gehört zu den vergessenen Komponisten, deren Musik eine Wiederentdeckung wert ist. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts experimentiert er mit Vierteltönen und ist einer der ersten Europäer, die sich für indische Musik interessieren. Das Opus Magnum von John Foulds ist sein "World Requiem". Er schreibt es in Erinnerung ans Weltkriegsende. In den 1920er Jahren wird es alljährlich in London aufgeführt. Später gründet Foulds in Delhi ein Orchester, mit dem er sich den Traum einer musikalischen Synthese von Ost und West erfüllt.