77 Episoden
- Ein Testament mit überraschendem Inhalt, ein Elternhaus mit ungeklärter Zukunft, ein Konto mit seltsamen Bewegungen – und mittendrin Geschwister, die sich nicht mehr nur über Zahlen streiten, sondern über etwas viel Älteres: wer in der Familie gesehen wurde und wer nicht.
Der Tod der Eltern lässt die alte Ordnung noch einmal aufleben, und er macht sie endgültig. In dieser dritten und abschließenden Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte geht es darum, warum ausgerechnet der Erbstreit zum Existenzkampf werden kann – und wie ein Weg zueinander trotzdem möglich bleibt.
Und das sind einige der Themen:
Warum der Erbstreit so oft zum Schauplatz alter, nie geklärter Kränkungen wird und was Melvin Lerners "Belief in a Just World" damit zu tun hat.
Wie unterschiedlich Gerechtigkeit verstanden werden kann und warum genau das den Streit so schwer lösbar macht.
Typische Eskalationsstufen: von stillem Aufrechnen über den Missbrauch von Vollmachten bis hin zu angezweifelter Testierfähigkeit.
Wege aus dem Konflikt: kleine Schritte, Erbmediation und die Erkenntnis, dass Heilung nicht zwingend an Versöhnung hängt.
Für Eltern heute gilt dabei besonders: Ein klar formuliertes Testament und offene Worte über die eigenen Beweggründe können verhindern, dass aus Trauer auch noch Streit wird. Und zum Schluss wird es persönlich: Ich teile eine eigene Erfahrung, die zeigt, dass eine Geschichte nicht dort enden muss, wo sie am meisten wehtut. - Zwischen Befreiung, Schutz und Strafe: der Bruch unter Geschwistern
Ein Kontaktabbruch zwischen Geschwistern kommt selten aus dem Nichts – und er ist nicht immer nur ein Verlust, er kann auch eine Erleichterung bedeuten. In dieser Folge geht es um die Vorgeschichte des Bruchs, dessen Wurzeln fast immer in der Kindheit liegen, um seine häufigsten Auslöser und um einen Umgang damit, der nicht auf Versöhnung um jeden Preis zielt.
Die Themen in dieser zweiten Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte:
Die Stille vor dem Bruch: Warum Kontaktabbruch fast nie plötzlich passiert, sondern das Ende eines langen Weges aus verschwiegenen Themen und ignorierten Wunden ist.
Zwei Gesichter eines Bruchs: Weshalb dieselbe Stille für die einen zutiefst schmerzhaft ist und für andere der erste befreite Atemzug seit Jahren.
Die klassischen Wendepunkte: Welche Lebensereignisse einen schwelenden Konflikt zum offenen Bruch werden lassen.
Heilung ohne Versöhnung: Ein Weg, mit einem Kontaktabbruch zu leben, der nicht davon abhängt, dass der andere sich ändert oder zurückkommt.
Für Eltern mitgedacht: Was es für den eigenen Erziehungsalltag bedeutet, wenn Kinder lernen dürfen, Konflikte auszutragen statt sie herunterzuschlucken und warum genau das Geschwisterbeziehungen stärkt statt zu gefährden. - Geschwisterbeziehungen gehören zu den prägendsten und zugleich kompliziertesten Bindungen unseres Lebens. Sie begleiten uns oft ein Leben lang und sind doch häufig von Konkurrenz, Neid und Verletzungen geprägt. Warum ist das so? Liegt es wirklich an den Geschwistern selbst oder reichen die Wurzeln viel tiefer?
In dieser ersten Folge einer dreiteiligen Reihe über Geschwisterkonflikte geht es um diese Dynamiken in der Tiefe, darum, wie stark familiäre Rollen, unbewusste Erwartungen und elterliche Muster diese Beziehungen prägen.
Die Themen dieser 1. Folge zu Geschwisterkonflikten:
Warum Konkurrenz zwischen Geschwistern oft viel früher beginnt, als wir vermuten.
Welche unbewussten Rollen Kinder in ihren Familien übernehmen und wie sie ein Leben lang nachwirken können.
Weshalb Neid und Eifersucht häufig Ausdruck tieferer familiärer Dynamiken sind und nicht einfach Charaktereigenschaften.
Welche ersten Schritte helfen können, alte Geschwisterkonflikte mit neuen Augen zu betrachten und sich aus belastenden Mustern zu lösen.
Übrigens: Diese Folge wendet sich auch an Eltern, die vermeiden möchten, Konkurrenz, Vergleiche oder Rivalität zwischen ihren Kindern ungewollt zu verstärken - Seit die NSDAP-Mitgliederkartei online zugänglich ist, geben Millionen Menschen den Namen eines Verwandten ein und warten auf das Ergebnis. Sekunden später steht es da – und mit ihm oft eine Frage, die weit über Genealogie hinausgeht: War der Mensch, den ich kannte, wirklich der, für den ich ihn hielt? Die Datenbank-Funde berühren Erinnerungen, Loyalitäten, Scham, Erleichterung und manchmal auch alte Verletzungen, die in Familien lange ungesagt geblieben sind.
Im Zentrum dieser Folge steht nicht nur die Einordnung der NSDAP-Mitgliederkartei, sondern auch die innere Bewegung, die sie auslösen kann: das Schwanken zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Wunsch nach Wahrheit und dem Bedürfnis, lieber nicht zu wissen. Was löst Schweigen in Familien aus, wie können transgenerationale Belastungen weiterwirken und warum ist es so schwer, Menschen in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit zu begegnen?
Darum geht es in diesem „Gefühlserben“-Extra. Und um die Frage, ob Menschen, die nicht in der Partei waren, deswegen zu „den Guten“ zählten. Dies vorweg: nein, nicht unbedingt.
Eine Folge über die Last der Wahrheit, die Macht des Verschwiegenen und die Frage, wie wir mit den Brüchen unserer Herkunft leben können, ohne sie zu beschönigen. - Viele von uns kennen diesen Moment: Da wäre Raum zu gestalten, Freiheit zu genießen, doch statt Aufbruch entsteht Orientierungslosigkeit. Warum ist das so? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie eigentlich den Zugang zu unserem inneren Kompass verloren ging – und wie wir ihn Schritt für Schritt wieder öffnen können. Um endlich das zu tun, was uns wirklich entspricht.
Es geht um Themen wie diese:
warum Freiheit allein noch keine Orientierung bietet,
welche Rolle unser Gefühlserbe und Familienloyalitäten dabei spielen,
weshalb wir unser Leben oft strenger bewerten, als es das verdient,
was die Neurowissenschaft über gute Entscheidungen weiß,
und wie wir lernen können, die leisen Signale des Körpers wahrzunehmen.
Eine Folge über Orientierung, Selbstverbundenheit und den Mut (manchmal die Zumutung), der eigenen Richtung zu folgen.
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Über Gefühlserben – der Podcast
Wie zeigt sich unser Gefühlserbe in unseren Partnerschaften, in unseren Karrieren, in unserem Lebensgefühl – und welche Erklärungen liefert uns die Wissenschaft?
Davon erzähle ich in diesem Podcast. Es geht um Themen wie Traumata, Narzissmus, Glaubenssätze und transgenerationale Übertragungen, aber auch um die Stärken und Fähigkeiten, mit denen wir sie überwinden und heilen können.
Ich bin Coach und Workshopleiter und arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, die sich oft selbst nicht verstehen. Manchmal liegt die Ursache ihrer Probleme weit in der Vergangenheit. Deswegen lade ich euch ein auf eine Expedition in das emotionale Erbe, das unsere Familien uns hinterlassen haben. Ob es uns nützt oder schadet, unterstützt oder blockiert.
Wir schauen zurück – und gewinnen einen klareren Blick in unsere Zukunft. Damit wir sie freier, entspannter und erfolgreicher gestalten können.
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