Kontrafunk: Fernruf
Kontrafunk - Die Stimme der Vernunft

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- Vom Ringkøbing-Fjord bis auf die Höhen der Anden: Im „Fernruf“ begegnen wir zwei Männern, die Deutschland beziehungsweise die Schweiz hinter sich gelassen und anderswo neu angefangen haben. Stephan Hink zog während der Corona-Zeit nach Dänemark. Heute führt er dort eine Naturheilpraxis und erlebt, was im Alltag anders läuft als in Deutschland – von der Verwaltung bis zu den Regeln fürs eigene Grundstück. Wie viel Freiheit bietet das Leben im Norden tatsächlich? Bruno von Arx wiederum hat in Peru seine Heimat gefunden. Mit Perumoto organisiert der Schweizer Motorradtouren durch die Anden. Wie wird aus der Leidenschaft fürs Motorrad ein Beruf zwischen fremder Kultur, großen Landschaften und südamerikanischem Alltag? Zwei Geschichten, die weit über die klassische Auswandererromantik hinausgehen.
- Arkansas: Südstaatenflair, endlose Wälder und ein Amerika, das vielerorts noch traditionell tickt. Für den gebürtigen Wiener Michael Grünwald wurde der Bundesstaat zur großen Chance: 1989 kam er als Austauschlehrer in die USA – und machte dort Karriere. Aus einem Jahr wurden mehr als 35. Er verrät, was den Süden und Arkansas ausmacht. Finnisch Lappland: endlose Weite, klirrende Kälte und eine Stille, die man in Mitteleuropa kaum noch kennt, geschweige denn erträgt. Jessica Lüderitz hat dort mit ihrer Familie ein neues Zuhause gefunden. Minus 25 Grad, winterliche Dunkelheit und die Kraft der Natur haben ihr Leben verändert. Warum wurde ausgerechnet die Einsamkeit zum Weg zu sich selbst? Zwei Auswanderer, zwei Länder, zwei ganz unterschiedliche Wege in ein neues Leben.
Fernruf: Zwischen Steppe und Rettungsgarten – Auswandern in die Mongolei und nach Paraguay
05.10.2026 | 48 Min.Von Thüringen in die Mongolei und von Europa nach Paraguay: Diesmal geht es um zwei sehr unterschiedliche Wege ins Ausland. Frank Jung verließ Deutschland bereits Mitte der Neunzigerjahre Richtung Tschechien. Später zog es den Bauingenieur gemeinsam mit seiner mongolischen Frau in deren Heimat. Wie lebt es sich zwischen Steppe, Gobi, Jurten und der modernen Hauptstadt Ulaanbaatar? Und was erwartet einen Deutschen, der dauerhaft in der Mongolei lebt? Außerdem setzen wir das Gespräch mit Roman Topp von letzter Woche fort: Er sieht seine Auswanderung auch vor dem Hintergrund politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen in Europa. Mit dem „Rettungsgarten“ baut er dort inzwischen ein eigenes Dorf auf. Er verrät uns, wie das Dorf nicht nur zur Rettung wird, sondern auch zur Wohlfühloase.- Wer kann schon mit Sicherheit sagen, wo man als Auswanderer am Ende wirklich landet? Diesmal geht es um ein paar Extrarunden: Katharina Bachman verließ Deutschland in der Silvesternacht 2000 und lebte seither in Malaysia, Dubai, wieder Malaysia und inzwischen Thailand. Sie kennt Südostasien aus mehr als 25 Jahren Alltag und hat ihre Erfahrungen auch in Büchern verarbeitet. Roman Topp war in 85 Ländern unterwegs, darunter 23 in Mittel- und Südamerika. Seit 2021 lebt er in Paraguay. Aus dem Weltenbummler wurde der Auswanderer – und inzwischen entsteht dort mit dem „Rettungsgarten“ sogar ein eigenes Dorf. Was treibt Menschen immer wieder zum Weiterziehen? Was entdecken sie dabei – und wann wird aus der Suche nach dem nächsten Land die Suche nach einem Ort zum Bleiben?
- Manchmal beginnt Auswandern mit der Frage, ob das eigene Leben noch wirklich passt. Viktoria Simon erlebte, wie KI ihre Arbeitswelt bei einer Bank veränderte – und begann darüber nachzudenken, was ihr und ihrer Familie eigentlich fehlt. Die Suche nach einem anderen Lebensgefühl führte sie nach Kroatien. Ein Neuanfang mit 15-jährigem Sohn, hochschwangerer Mutter und einer 81-jährigen Großmutter. Auch Yvonne Willner kennt diesen Drang nach Veränderung. Sie ist mehrfach ausgewandert und lebt heute in Montenegro. Doch dort könnte bereits die nächste Veränderung bevorstehen – denn dem geplanten EU-Beitritt des Landes möchte sie entkommen.
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Über Kontrafunk: Fernruf
Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Weggangs, berufliche und persönliche Perspektiven, sowie konkrete Schwierigkeiten bei der Niederlassung. Außerdem gibt es praktische Tipps für mögliche Nachzügler. Denn sehr viele Menschen ziehen aus den letzten Jahren und der heutigen Lage nur eine Konsequenz: nichts wie weg.
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