In dieser Folge sitzt einer der kompromisslosesten Independent-Artists im Deutschrap bei uns: Crystal F.
Geboren als Hauke Schmidt und aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachsen, hat er schon Mitte der 2000er angefangen Musik zu machen und später die Crew Ruffiction mitgegründet. Heute steht er für düsteren Underground-Rap, der Horrorcore-Ästhetik mit persönlicher Ehrlichkeit verbindet.
Was viele nur aus seinen extremen Texten kennen: Hinter der Kunst steckt eine lange Geschichte mit mentalen Krisen, Depressionen und dem Versuch, mit Musik irgendwie klarzukommen. Für ihn wurde Rap irgendwann mehr als nur Kunst – eher Therapie.
Wir reden darüber, wie es ist, alles auf Selbstständigkeit zu setzen, warum der klassische Karriereplan für ihn nie funktioniert hätte und wieso Erfolg manchmal genau dann kommt, wenn man eigentlich schon aufgeben wollte.
Zwischen Chaos, schwarzem Humor und ehrlichen Momenten erzählt Crystal F, wie er sich über Jahre als Independent-Artist aufgebaut hat – ohne Major, ohne Industry-Playbook, aber mit einer ziemlich klaren Haltung.