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    #571 BSN Quiz (2) | Das BSN-Brettspiel-Quiz - Fakten, Bilder, Emotionen

    05.2.2026 | 1 Std. 26 Min.
    In diesem neuen Quiz-Format versuchen die Teilnehmer über fünf Frage-Kategorien mit je fünf Fragen die meisten Punkte zu machen. Nebenbei besprechen wir Brettspielthemen und am Ende gibt es sogar ein paar Outtakes.
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    #570 Event (51)| Spielwarenmesse 2026 - die Top Neuheiten und mehr!

    03.2.2026 | 1 Std. 14 Min.
    Wenn im Januar die Spielwarenmesse in Nürnberg ihre Tore öffnet, ist das für die Branche immer eine ganz eigene Hausnummer. Daniel und Tobi vom Brettspiel-News-Team haben sich dieses Jahr gemeinsam ins Getümmel gestürzt – und dabei festgestellt, dass die Messe für sie dieses Mal mehr war als nur ein reiner Arbeitstermin. Es ging um das gemeinsame Erkunden, das Networking und den Blick hinter die Kulissen.

    Doch erst einmal auf Anfang: Die Reise war alles andere als ein Selbstläufer. Wer im tiefsten Winter durch Deutschland tourt, weiß, was das bedeutet. Starker Schneefall und widrige Straßenverhältnisse machten die Anreise zu einer echten Geduldsprobe. Aber eins vorweg: Der Aufwand hat sich gelohnt, sobald der erste Kaffee im Pressebereich dampfte und der Blick über die Neuheiten schweifen konnte.

    Der Kontrast zur SPIEL in Essen ist dabei jedes Jahr aufs Neue faszinierend. Wo in Essen die schiere Masse an Fans die Hallen flutet, regiert in Nürnberg die Fachbesucher-Atmosphäre. Das bedeutet: weniger Gedränge, entspanntere Gespräche an den Ständen und ein Fokus, der klar auf dem Business und den kommenden Trends liegt. Es ist eine ruhigere, fast schon analytische Art, das Hobby zu erleben.

    Inhaltlich gab es für die beiden einiges zu entdecken. Besonders spannend war die Entwicklung bei HABA – nach den wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten Zeit scheint sich der Verlag wieder zu stabilisieren, was für die Branche ein wichtiges Signal ist. Auch bei Game Factory und Kosmos gab es reichlich Futter. Während Game Factory mit innovativen Konzepten und Erweiterungen punktete, stand bei Kosmos natürlich das große Jubiläum der Exit-Reihe im Rampenlicht. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Varianz das System auch nach Jahren noch hergibt.

    Müsste ich das Erlebnis einordnen, läge der Reiz vor allem in der Mischung aus harten Branchen-Fakten und den persönlichen Anekdoten, die so ein Messebesuch eben schreibt – vom Networking-Abend bis zum fachlichen Austausch über neue Mechaniken.

    Wer wissen will, welche Titel uns in den nächsten Monaten in den Regalen begegnen, sollte in die Episode reinhören. Die Vorfreude auf das Spielejahr ist nach diesem Trip definitiv geweckt.
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    #569 Talk (153) | Katastrophe als Brettspiel: Schweres Erdbeben und massive Feuer

    02.2.2026 | 16 Min.
    Am Stand von Brettspiel-News war zum Messegespräch Sven von Biberstein Spiele zu Gast, um über die Neuheiten des Verlags zu sprechen, der vor einem Jahr gestartet ist. Das Interview führte Toby. Nach den bereits vorgestellten Titeln „1980 Sixtinische Kapelle“ und „1998 ISS“ standen zum einjährigen Jubiläum zwei neue Spiele im Fokus: „1906 San Francisco“ und „1923 Cotton Club“. Ein wiederkehrendes Detail bleibt das kompakte Schachtelformat – gedacht für wenig Regalfläche und als „Mitnehmformat“ für Runden unterwegs.

    In der Einordnung wurden die Spiele je nach Mechanik zwischen gehobenem Familienspiel und Kennerspiel verortet. Dabei wurde betont, dass die Grundprinzipien bewusst zugänglich bleiben sollen, auch wenn sich über Aufgaben und Optimierung zusätzliche Tiefe ergibt.

    „1906 San Francisco“ setzt thematisch auf den Wiederaufbau von San Francisco nach dem Erdbeben von 1906. Gespielt werden kann 1–4 Personen, inklusive Solo-Modus und einer eigenen Variante für zwei Personen. Im Zentrum steht das Errichten von Häusern, gesteuert über einen Aktionsmechanismus: Aktionskarten liegen in zufälliger Reihenfolge auf dem Spielfeld, wodurch Entscheidungen stark vom Timing abhängen. Aktionen lassen sich nicht nur am eigenen Standort ausführen – bestimmte Felder können auch „aus der Distanz“ genutzt werden, dann gegen Zahlung von Dollar. Die Palette reicht von Material beschaffen über Baugenehmigungen bis zum Schutt räumen. Zusätzliche Punktequellen entstehen über öffentliche und private Aufgaben, die den Aufbauplan um Prioritäten und Abwägungen erweitern. Das Spiel endet nach maximal sechs Runden oder früher, sobald eine Person alle eigenen Häuser gebaut hat.

    „1923 Cotton Club“ führt nach Harlem in die Zeit der Prohibition und nimmt den Cotton Club als thematischen Bezug. Ziel ist es, den eigenen Club über Berühmtheiten und passende Voraussetzungen sichtbar zu machen. Mechanisch wird das über Worker Placement umgesetzt: Mit Geschäftspartnern werden Aktionsfelder belegt, um Ressourcen zu erhalten und Künstler zu gewinnen. Parallel wird der Club ausgebaut, und über gesammelte Symbole sollen die Vorlieben der auftretenden Persönlichkeiten erfüllt werden. Zusätzlich kommen Ereignisse ins Spiel, die neue Anforderungen setzen oder Bonuspunkte ermöglichen.
    Zu beiden Titeln wurde außerdem auf begleitende Hintergrundinfos verwiesen – etwa über Instagram, wo sich weitere Details zu Künstlern und historischen Bezügen finden sollen – sowie auf die Online-Präsenz des Verlags mit Shop und weiteren Informationen
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    #568 BSN Team (109) | neue Spieletreffs, queere Partys, 7 Brücken und haufenweise Zombies

    29.1.2026 | 1 Std. 13 Min.
    In dieser Episode des Brettspiel-News-Team-Podcasts reden wir über das spannende Thema der Spieletreffs, ein zentraler Aspekt für alle Brettspielfans, die neue Spieler und Gruppen kennenlernen möchten.
    Dennis, Sven und Philipp teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen, wenn es darum geht, Spiele auszuwählen, die für unterschiedliche Spielniveaus geeignet sind. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, welche Spiele man mitbringen sollte, insbesondere wenn man die Spielgewohnheiten und Vorlieben der anwesenden Personen nicht kennt.
    Sven hat vor, in seiner Firma einen regelmäßigen Brettspielabend zu organisieren, und möchte sicherstellen, dass die Auswahl der Spiele sowohl Anfängern als auch erfahrenen Spielern gerecht wird. Er diskutiert, wie wichtig der erste Eindruck ist und welche Spiele potenzielle Spieler anziehen oder abschrecken könnten. Auch Philipp bringt seine Erfahrungen aus dem Spieleverein ein, wo er ebenfalls auf die Ungewissheit über das Spielniveau der Teilnehmer stößt. Dies löst eine lebhafte Diskussion darüber aus, welche Strategien und Spiele sich für den Einstieg eignen. Die Drei erörtern verschiedene Spiele, die sie für ihre kommenden Spieletreffs in Betracht ziehen.
    Von klassischen Titeln wie „Zug um Zug“ und „7 Wonders“ bis hin zu Spielen wie „Heat“ und „Port Royale“ wird eine breite Palette von Optionen erörtert. Sie reflektieren, wie bestimmte Spiele durch ihre Mechaniken und Themen auch weniger erfahrene Spieler ansprechen können und wie wichtig es ist, eine Balance zwischen anspruchsvollen und leichteren Spielen zu finden.
    Darüber hinaus teilen die Podcaster ihre eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Spielen, die sie zuletzt gespielt haben, darunter "Molly House", "Zombicide" und das neue „Kingdom Crossing“. Dennis gibt Einblicke in die Themen und Mechanismen dieser Spiele und wie sie im Kontext von Spieletreffs funktionieren könnten. Auch die Herausforderungen beim Vermitteln von Spielregeln und dem Umgang mit unterschiedlichen Spielstilen werden angesprochen. Die Episode endet mit dem Ausblick auf zukünftige Spieleabende und den Anreiz, die Vielfalt der Brettspielwelt weiterhin zu erkunden. Es wird deutlich, dass die Auswahl der Spiele und die Dynamik innerhalb einer Gruppe entscheidend dafür sind, ob neue Spieler kommen und Spaß haben oder ob man sie durch eine ungünstige Spielwahl vergrault. Mit einer Vielzahl von Tipps und Ideen runden die Podcaster die Episode ab, um ihre Zuhörer zu motivieren, selbst aktiv zu werden und neue Spiele-Entdeckungen zu teilen.
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    #567 Talk (152) | Das innovativste Kennerspiel seit langem?

    25.1.2026 | 10 Min.
    In der aktuellen Folge des Brettspiel-News-Podcasts ist Channing Jones zu Gast – Autor von Era of Atlantis. Am Rande der Messe in Essen spricht er über die Entstehung des Spiels, das zuvor auf GameFound finanziert wurde, und ordnet ein, welche Ideen dahinterstehen. Das Interview führte Daniel.

    Era of Atlantis verbindet Area Control mit Worker Placement und führt in eine mythische Welt, die zeitlich „vor 12.000 Jahren“ verortet wird. Spielende treten als Geheimgesellschaften auf und übernehmen dabei jeweils zwei von fünf Fraktionen. Ein zentraler Punkt: Viele Entscheidungen sind auf Zusammenarbeit angelegt. Die Wertung hängt laut Channing Jones an gemeinsamen Ergebnissen – beispielhaft wird beschrieben, dass am Ende nur der niedrigere Wert der beiden kontrollierten Fraktionen für die eigene Punkteausbeute zählt. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld, in dem Absprachen, Timing und Verhandlungen eine größere Rolle spielen als bei klassischen Mehrheiten-Spielen.

    Im Ablauf wählen Spielende in ihrem Zug eine Figur und führen Aktionen aus, bleiben dabei aber an Entscheidungen von Verbündeten gekoppelt. Das Management von Einfluss und Ressourcen wird so als gemeinsames „Austarieren“ angelegt, bei dem eigene Ziele und die Pläne anderer ständig mitgedacht werden müssen.

    Neben Era of Atlantis spricht Channing Jones auch über seinen Hintergrund in der Szene und über Galactic Era, sein erstes Spiel im selben Universum. Außerdem gibt er einen kurzen Ausblick auf ein weiteres Projekt: Gnomenparlament, das sich um Abstimmungen und Regeländerungen dreht. Zum Abschluss wird erwähnt, dass Era of Atlantis auch über den Tabletop Simulator ausprobiert werden kann; weitere Updates laufen über CJ Games.

    Hier gibt es das Spiel zu unterstützen.

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Über Brettspiel-News.de Podcast

Brettspiel-News.de ist ein Online-Magazin rund um das Thema analoge Spiele. Hier werden Brettspiele, Kartenspiele und digitale Umsetzungen vorgestellt. In unserem Podcast führen wir Interviews mit Verlagen, Autor:innen und anderen Personen aus der Brettspiel-Branche, besprechen einzelne Spiele und diskutieren im Team, zu zweit oder allein über alles rund um analoge Spiele.
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