Unangenehme Beichte: Ich habe manche Frauen lange gedanklich bewertet. Vor allem Frauen, die sich früh Kinder gewünscht haben oder deren Leben sehr auf Familie ausgerichtet war. Ich wurde sehr in Richtung Karriere und Autonomie sozialisiert. In mir wütete noch der 2000er Feminismus ala "Wir kriegen keine Kinder, wir erobern die Welt - achso, und es geht nur eins von beidem!" Und vielleicht habe ich Kinderwunsch deshalb unbewusst mit etwas „Unmodernem“ verbunden.
Sogar als ich selbst in einer Kinderwunschklinik saß, habe ich mich oft gefragt: "Wie kann euch ein Kind so wichtig sein?" und habe anfangs geglaubt, ich wäre anders als die Frauen, die dort sitzen (Pick me Girl Kinderwunschklinik Style).
Doch durch Gespräche mit anderen Frauen wurde mir klar, dass ich vieles über einen Kamm geschert habe. Dass dort nicht Frauen sitzen, die sich ausschließlich über Mutterschaft definieren: sondern oft reflektierte, unabhängige, kreative Frauen, die eine Familie gründen wollen. Genau wie ich.
In dieser Folge spreche ich darüber, was für unterschiedliche Prägungen wir alle erhalten und dass es nie zu spät ist sich dies einzugestehen und umzudenken. Denn wir Frauen müssen viel mehr zusammenhalten, und dazu gehört auch sich dem zu stellen, was man irgendwann mal über Frauen gelernt hat. Und spätestens, wenn man sich etwas wünscht, was man bewertet hat, merkt man wie sehr man sich selbst damit die Freiheit nimmt.
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