Sebastian Paul bewegt sich diesen Sommer zwischen zwei extrem unterschiedlichen Welten: als „Der Bachelor“ vor TV-Kameras und als Langdistanz-Triathlet auf dem Weg zum DATEV Challenge Roth 2026.
Im Gespräch gibt er einen sehr offenen Einblick in diese Doppelbelastung: intensive Drehtage bis tief in die Nacht, emotionale Situationen ohne Rückzugsmöglichkeit und gleichzeitig ein Trainingsalltag, der sich immer wieder neu sortieren muss.
Nach einer krankheitsbedingten Pause und einer längeren Produktionsphase beschreibt er seine Formkurve als nicht ideal, aber bewusst akzeptiert. Für ihn steht nicht mehr die reine Zielzeit im Mittelpunkt, sondern das Erlebnis selbst.
„Was bringt mir eine schnelle Zeit, wenn ich die ganze Stimmung nicht mitnehme?“, beschreibt er seinen Ansatz für den Renntag.
Auch die Erfahrungen im TV-Format beschreibt er als intensiv und prägend: Emotionen ohne Filter, Gespräche ohne Ablenkung, Situationen außerhalb der Komfortzone. Gleichzeitig entsteht daraus für ihn ein sehr persönlicher Prozess der Selbstreflexion.
Trotz öffentlicher Aufmerksamkeit bleibt seine Haltung entspannt: Die Reaktionen aus Social Media nimmt er wahr, aber nicht zu nah an sich heran. Entscheidender sei für ihn das Umfeld aus Freunden und sein eigenes Gefühl.