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30 Episoden

  • Peer Coaching Lab Podcast

    Vom Kopf in den Körper: Somatic Experiencing-Elemente im Coaching

    03.07.2026 | 35 Min.
    In dieser Folge nehmen Katja und Julia die körperorientierte Perspektive in den Blick und schauen, welche Elemente aus dem Somatic Experiencing nach Peter Levine sich sinnvoll ins Coaching und die psychologische Beratung übertragen lassen, ohne in den Bereich der Traumatherapie zu gehen.
    Konkret sprechen sie über:
    den Felt Sense als Zugang zu körperlichem Erleben
    das SIBAM-Modell als Orientierungsrahmen für die Wahrnehmung auf verschiedenen Ebenen
    Titration und Pendulation, dosiertes, pendelartiges Arbeiten zwischen Belastung und Ressource
    Grounding und Orientierung als Interventionspunkte direkt in der Caoching Session
    wie sich körperliche Impulse für den Alltagstransfer verankern lassen
    Wenn du Lust hast, Methoden nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern direkt auszuprobieren: Im Peer Coaching Lab kannst du genau das tun kostenlos und im Austausch mit anderen. Schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab(@)gmail.com und besucht unsere Webseite peercoachinglab.de.
    Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Gerne möchten wir euch auch unseren zweiten Podcast ans Herz legen »Die Psychologinnen: Was ist los im Kopf?«, wo wir aktuelle psychologische Themen besprechen.

    Musik: Pixabay
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  • Peer Coaching Lab Podcast

    Window of Tolerance: Warum wir manchmal nicht so reagieren, wie wir es uns vorgenommen haben

    17.06.2026 | 34 Min.
    Warum werden wir plötzlich laut, obwohl wir uns Gelassenheit vorgenommen hatten? Warum schaltet der Körper manchmal komplett ab, obwohl wir eigentlich präsent sein wollten? In dieser Folge sprechen Julia Pouly und Katja Tressel über das Window of Tolerance (Toleranzfenster) – ein einfaches, aber wirkungsvolles Modell aus der Traumaforschung, das erklärt, wann wir empathisch, klar denkend und handlungsfähig sind und wann wir stattdessen in Stressreaktionen wie Kampf, Flucht oder Einfrieren rutschen.
    Das Konzept stammt von Dr. Daniel Siegel (The Developing Mind, 1999) und bezieht sich auf die neurobiologischen Grundlagen der Polyvagal-Theorie von Dr. Stephen Porges. Julia und Katja übersetzen die Theorie in ein Bild, mit dem sich gut arbeiten lässt – ein Fenster, das mal größer, mal kleiner ist, je nachdem, wie viel Schlaf, Stress oder Ressourcen gerade da sind.
    In dieser Episode hört ihr:
    Was Hyperarousal (Übererregung) und Hypoarousal (Kollaps, Einfrieren) im Körper auslösen – und warum beide evolutionär sinnvolle Schutzreaktionen sind
    Warum das Toleranzfenster bei jedem Menschen unterschiedlich groß ist und sich sogar im Tagesverlauf verändert
    Wie Psychoedukation Scham nimmt: Warum "aus dem Fenster fallen" kein Charakterfehler ist, sondern Biologie
    Konkrete Übungen zur Selbstregulation – von Atemtechniken (4-7-8) über die 5-4-3-2-1-Grounding-Übung bis zum Erkennen eigener Körpersignale
    Wie sich das Modell direkt in Coaching- und Beratungsgesprächen einsetzen lässt – als Werkzeug für Klientinnen und für die eigene Selbstwahrnehmung
    Diese Folge richtet sich an angehende Coaches, psychologische Beraterinnen und alle, die verstehen möchten, warum Selbstregulation kein Selbstoptimierungs-Projekt ist, sondern eine Frage von Sicherheit, Übung und Selbstmitgefühl.
    🎙️ Mehr zum Peer Coaching Lab: https://peercoachinglab.de/
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  • Peer Coaching Lab Podcast

    MCT im Coaching: Warum nicht negative Gedanken das Problem sind, sondern der Umgang damit

    25.05.2026 | 35 Min.
    Warum bleiben wir manchmal an Gedanken hängen, obwohl sie uns nicht weiterhelfen?

    In dieser Folge des Peer Coaching Lab Podcasts sprechen wir über Metakognition und die metakognitive Therapie nach Adrian Wells. Im Mittelpunkt steht dabei eine Perspektive, die zunächst ungewohnt wirken kann: Nicht der negative Gedanke selbst ist das Problem, sondern das, was wir über unser Denken glauben – und wie wir auf Gedanken reagieren.

    Wir schauen uns an,
    warum Grübeln und Sorgen psychisches Leiden aufrechterhalten können,
    was positive und negative Metakognitionen sind,
    warum Kontrolle über Aufmerksamkeit eine zentrale Rolle spielt,
    und wie Detached Mindfulness dabei helfen kann, Abstand zu belastenden Gedanken zu gewinnen.
    Dabei diskutieren wir auch, warum dieser Ansatz für Coaching und Beratung spannend sein kann – gerade weil er nicht auf der Inhaltsebene arbeitet, sondern die Beziehung zu Gedanken verändert. Statt Gedanken zu prüfen, umzudeuten oder zu ersetzen, geht es darum, sie als mentale Ereignisse wahrzunehmen und nicht automatisch in Grübeln, Sorgen oder Bedrohungsfokus einzusteigen.

    Eine Folge für Psycholog:innen, Coaches und alle, die besser verstehen möchten, wie Denken über Denken wirkt – und warum Aufmerksamkeitslenkung, Selbstwirksamkeit und innere Distanz wichtige Schlüssel im Coaching sein können.

    Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Wenn ihr Fragen habt oder als angehende psychologische Beraterinnen, Berater oder Coaches beim kostenlosen Online Peer Coaching Lab mitmachen möchtet, schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab(@)gmail.com und besucht unsere Webseite peercoachinglab.de.

    Gerne möchten wir euch auch unseren zweiten Podcast "Was ist los im Kopf?« von "Die Psychologinnen" ans Herz legen, wo wir aktuelle psychologische Themen besprechen.
    Musik: Pixabay
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  • Peer Coaching Lab Podcast

    ACT im Coaching: Gedanken, Werte, Akzeptanz - die ACT Matrix einfach erklärt

    26.03.2026 | 36 Min.
    Was hilft wirklich, wenn Gedanken und Gefühle unsere Klient:innen blockieren?
    In dieser Folge sprechen wir über die Acceptance and Commitment Therapy (ACT) und wie sich dieser Ansatz konkret im Coaching einsetzen lässt. Im Mittelpunkt steht dabei eine einfache, aber wirkungsvolle Perspektive: Es geht nicht darum, Gedanken zu "korrigieren", sondern darum, ob diese Gedanken helfen, das Leben zu führen, das die Person führen möchte. 
    Wir schauen uns an:
    was ACT von klassischer Verhaltenstherapie unterscheidet
    warum das Konzept der Workability oft hilfreicher ist als „wahr oder falsch“
    wie man Abstand zu belastenden Gedanken gewinnt (kognitive Defusion)
    warum unangenehme Gefühle nicht das Problem sind, sondern Vermeidung
    wie Werte als Kompass im Coaching genutzt werden können
    Ein besonderer Fokus liegt auf der ACT Matrix, einer strukturierten Vier-Felder-Methode, die hilft, Verhalten, innere Barrieren und Werte klar zu sortieren und konkrete nächste Schritte abzuleiten.
    Die Folge richtet sich an (angehende) Psycholog:innen, Coaches und alle, die ACT besser verstehen und praktisch anwenden möchten.
    Wenn du Lust hast, Methoden nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern direkt auszuprobieren: Im Peer Coaching Lab kannst du genau das tun kostenlos und im Austausch mit anderen. Schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab(@)gmail.com und besucht unsere Webseite peercoachinglab.de.
    Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Gerne möchten wir euch auch unseren zweiten Podcast ans Herz legen »Die Psychologinnen: Was ist los im Kopf?«, wo wir aktuelle psychologische Themen besprechen.
    Music: Pixabay
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  • Peer Coaching Lab Podcast

    Prokrastination im Coaching: Zwischen Motivation und Emotionsregulation – Ursachen verstehen, wirksam intervenieren

    15.02.2026 | 29 Min.
    Prokrastination wird häufig mit Faulheit, mangelnder Disziplin oder schlechtem Zeitmanagement gleichgesetzt. In dieser Folge des Peer Coaching Lab schauen wir differenzierter hin: Was genau ist Prokrastination, und was nicht? Welche psychologischen Mechanismen stecken dahinter? Und wie können wir im Coaching wirksam damit arbeiten?
    Wir verbinden die Temporal Motivation Theory (Steel & König) mit der Emotionsregulationsperspektive rund um das sogenannte „Mood Repair“-Modell (u. a. Pychyl & Sirois). Dabei wird deutlich: Prokrastination ist in den meisten Fällen kein Motivations- oder Charakterproblem, sondern eine Form kurzfristiger Selbstregulation. Menschen schieben Aufgaben nicht auf, weil sie faul sind, sondern weil sie unangenehme Emotionen wie Angst, Scham oder Überforderung vermeiden wollen.
    Wir sprechen darüber:
    wie sich Prokrastination sauber abgrenzen lässt,
    welche Rolle Selbstwirksamkeit, Zielbedeutung und zeitliche Distanz spielen,
    warum gerade besonders wichtige Ziele häufig aufgeschoben werden,
    und wie wir im Coaching mit Mini-Exposition, Emotionsbenennung, Selbstmitgefühl und klaren strukturellen Hebeln arbeiten können.
    Eine Folge für Psycholog:innen, Coaches und alle, die Prokrastination nicht moralisch bewerten, sondern funktional verstehen möchten.
    Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Wenn ihr Fragen habt oder als angehende psychologische Beraterinnen, Berater oder Coaches beim kostenlosen online Peer Coaching Lab mit machen möchtet, schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab(@)gmail.com und besucht unsere Webseite peercoachinglab.de.
     
    Music: Pixabay
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Über Peer Coaching Lab Podcast
Herzlich willkommen zum Peer Coaching Lab! Wir möchten euren Werkzeugkoffer für die psychologische Beratung und das Coaching füllen. Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Wenn ihr Fragen habt oder als angehende psychologische Beraterinnen, Berater oder Coaches beim online Peer Coaching Lab mitmachen möchtet, schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab@gmail.com und bald werdet ihr uns auch auf der Webseite http://peercoachinglab.de besuchen können.
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Generated: 7/4/2026 - 5:00:06 PM