Warum bleiben wir manchmal an Gedanken hängen, obwohl sie uns nicht weiterhelfen?
In dieser Folge des Peer Coaching Lab Podcasts sprechen wir über Metakognition und die metakognitive Therapie nach Adrian Wells. Im Mittelpunkt steht dabei eine Perspektive, die zunächst ungewohnt wirken kann: Nicht der negative Gedanke selbst ist das Problem, sondern das, was wir über unser Denken glauben – und wie wir auf Gedanken reagieren.
Wir schauen uns an,
warum Grübeln und Sorgen psychisches Leiden aufrechterhalten können,
was positive und negative Metakognitionen sind,
warum Kontrolle über Aufmerksamkeit eine zentrale Rolle spielt,
und wie Detached Mindfulness dabei helfen kann, Abstand zu belastenden Gedanken zu gewinnen.
Dabei diskutieren wir auch, warum dieser Ansatz für Coaching und Beratung spannend sein kann – gerade weil er nicht auf der Inhaltsebene arbeitet, sondern die Beziehung zu Gedanken verändert. Statt Gedanken zu prüfen, umzudeuten oder zu ersetzen, geht es darum, sie als mentale Ereignisse wahrzunehmen und nicht automatisch in Grübeln, Sorgen oder Bedrohungsfokus einzusteigen.
Eine Folge für Psycholog:innen, Coaches und alle, die besser verstehen möchten, wie Denken über Denken wirkt – und warum Aufmerksamkeitslenkung, Selbstwirksamkeit und innere Distanz wichtige Schlüssel im Coaching sein können.
Wir sind Katja Tressel und Julia Pouly. Wenn ihr Fragen habt oder als angehende psychologische Beraterinnen, Berater oder Coaches beim kostenlosen Online Peer Coaching Lab mitmachen möchtet, schreibt uns gerne eine Email an peercoachinglab(@)gmail.com und besucht unsere Webseite peercoachinglab.de.
Gerne möchten wir euch auch unseren zweiten Podcast "Was ist los im Kopf?« von "Die Psychologinnen" ans Herz legen, wo wir aktuelle psychologische Themen besprechen.
Musik: Pixabay
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