Papa Mia!?

Bernhard Vosicky
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    #120 - Eltern-WhatsApp-Gruppe: Typen, Dramen und warum dort kein Streit je besser wird

    21.04.2026 | 14 Min.
    Die Eltern-WhatsApp-Gruppe ist dafür da, Informationen auszutauschen. Stattdessen tauscht sie vor allem eines aus: Konflikte. Und zwar solche, die dort nie besser werden – sondern immer eskalieren.
    Der Satz, der eigentlich alle wissen – aber noch nie jemand so klar gesagt hat:
    „Ich glaube, es gibt weltweit keinen einzigen Konflikt zwischen Menschen, der durch eine Diskussion auf WhatsApp besser geworden ist. Das eskaliert immer."
    Darum geht's
    In Folge 120 hat Dominik bei mir Platz genommen – Papa, ehemaliger Jugendfußballtrainer und ehemaliger Zivi in genau dem Kindergarten, in dem heute sein Sohn Konsti ist. Wir reden über die Typen, die jede Elterngruppe kennt: die Supermom mit pädagogisch wertvollen Theatertickets, die stillen Beobachter, die einmal im Jahr ein einziges Wort posten – und damit den ganzen Chat treffen.
    Außerdem geht es darum, warum Konflikte auf WhatsApp trotzdem immer eskalieren, was Eltern von der Perspektive der Pädagoginnen und Trainer lernen können, und was passiert, wenn Kinder ihre Eltern nicht mehr sehen können – auf dem Fußballfeld genauso wie im Kindergarten.
    Diese Folge ist für dich, wenn du dich schon mal dabei ertappt hast, in der Elterngruppe mitzulesen – und innerlich die Augen verdreht hast. Oder selbst mitgeschrieben hast. Beides ist erlaubt.
    Diese Folge ist Teil unserer Reihe über Elternsein, Kommunikation im Familienalltag und modernes Papasein.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (02:43) – Die drei Typen, die jede Eltern-WhatsApp-Gruppe kennt
    (04:43) – „Bianca Mama Konstantin" – Wie Eltern sich gegenseitig einspeichern
    (07:43) – Kein Streit der Welt wurde je durch WhatsApp gelöst
    (09:29) – Als Trainer und Zivi: Was Dominik über die andere Seite gelernt hat
    (12:02) – Warum Bernhard 2026 fremde WhatsApp-Gruppen crashen will
    Das nimmst du mit
    Du weißt danach, welche Typen jede Elterngruppe kennt – und zu welchem du selbst gehörst.
    Du verstehst, warum Konflikte auf WhatsApp nie gelöst werden – und was stattdessen funktioniert.
    Du bekommst die Perspektive von jemandem, der wirklich auf der anderen Seite war – als Trainer und als Zivi im Kindergarten.
    Du hörst, was mit Kindern passiert, sobald ihre Eltern aus der Sichtweite verschwinden.
    Über Dominik
    Dominik ist Papa, ehemaliger Kinder- und Jugendfußballtrainer und hat seinen Zivildienst in jenem Wiener Kindergarten absolviert, den heute sein Sohn Konsti besucht. Er kennt die Dynamik zwischen Eltern, Pädagoginnen und Kindern deshalb aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven – und hat eine klare Meinung dazu. Mehr von Dominik gibt es auf www.dieschreibmaschine.at.
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Experten über moderne Vaterschaft, Elternsein, Väterkarenz und alles, was dazugehört – ehrlich, direkt und nah am Alltag.
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    #119 - Warum "stark sein" Väter kaputt macht. Mit Christian Anderl

    14.04.2026 | 43 Min.
    Es gibt Momente im Leben als Vater, auf die dich nichts vorbereitet. Nämlich dann, wenn du merkst, dass deine eigenen Krisen – so schwer sie auch waren – gegen das verblassen, was deinem Kind passiert. Christian Anderl hat das erlebt. Deshalb ist er in dieser Folge zu Gast bei „Papa Mia!?"
    „Eine eigene Krebsdiagnose und sich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontieren zu müssen, ist im Vergleich ein grippaler Infekt. Wenn du dann plötzlich mit demselben Thema konfrontiert bist, aber es betrifft dein Kind – dieses Maß an Machtlosigkeit, Angst und Verzweiflung. Du weißt einfach, du kannst nichts tun. Außer da sein."
    Wer ist Christian Anderl?
    Christian Anderl ist Ex-Ö3-Moderator, Fotograf, Videograf und Berater für Selbstständige. Außerdem ist er zweifacher Vater von zwei Söhnen und jemand, der gelernt hat, aus Krisen etwas Konstruktives zu machen. So hat er zum Beispiel die Väter-Porträts ins Leben gerufen: ein Fotoprojekt, bei dem er Väter vor die Kamera holt und Gespräche führt, die Männer sonst selten führen. Weil ihn bewegt, was mit Männern passiert, wenn sie wirklich reden (was wir - Spoiler - nämlich viel zu selten tun).
    In dieser Folge sprechen wir deshalb über seine Krebsdiagnose 2012, die gleichzeitig mit dem ersten Kind und dem Ende beim Radio zusammenfiel. Wir sprechen außerdem über Wochen auf der Kinderintensivstation, über sein neues Projekt Männerbilder, über Pubertät und darüber, was er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würde. Weil Vaterschaft und Papasein eben nicht nur schöne Momente bedeuten – sondern auch die Fähigkeit, in den härtesten Momenten da zu sein.
    Themen dieser Folge
    Vaterschaft, Papasein, Elternsein, moderne Väter, Männerbilder, Väterporträts, Resilienz, Krise, Männergesundheit, Pubertät, Care-Arbeit, Emotionen bei Männern, Selbstständigkeit, Tod und Kinder
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (03:18) – Warum dein Sohn dich gerade für kacke hält – und warum das evolutionär so sein muss
    (10:28) – Krebsdiagnose, erstes Kind, erste Panikattacke – alles innerhalb eines Jahres
    (14:53) – Intensivstation mit dem Sohn: „Die eigene Krebsdiagnose war dagegen ein grippaler Infekt"
    (20:46) – Wie die Väter-Porträts entstanden – und was passiert, wenn Männer wirklich reden
    (31:05) – Das Fass läuft über: Warum Männer jetzt Stellung beziehen müssen
    Das sprechen wir in dieser Folge an
    Warum Pubertät aus evolutionärer Sicht Sinn ergibt – und warum das trotzdem kein Trost ist
    Warum Christian seine Radiokarriere hinter sich gelassen hat
    Krebsdiagnose Mitte 30: Was das mit einem macht
    Sechs Wochen Kinderintensivstation und was das über Machtlosigkeit als Vater lehrt
    Warum Väter kaum miteinander reden
    Männerbilder 2026: Warum Schweigen als Mann keine Option mehr ist
    Über den Tod normal reden mit Kindern. Und warum das wichtiger ist, als wir denken
    Was er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würde
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky, und ich spreche hier wöchentlich über alles, was modernes Papasein heute bedeutet: Väterkarenz, Care-Arbeit, Elternsein, Beziehung und den Alltag zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weil Väter eine Stimme verdienen. Und weil wir voneinander lernen können.
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    #118 - Was Unternehmen wirklich von Elternzeit-Papas halten!

    07.04.2026 | 44 Min.
    40 Prozent der Väter wollen in Karenz gehen. 16 Prozent tun es wirklich. Die Lücke dazwischen ist kein Zufall – sie hat einen Namen: Unternehmenskultur. Und die ist oft freundlicher auf dem Papier als im echten Büroalltag.
    Bernhard spricht mit André Romano – langjähriger Experte bei Great Place to Work, heute bei Teach for Austria – darüber, was wirklich passiert, wenn ein Papa seinem Chef sagt: „Ich möchte in Karenz." André kennt beide Seiten: als Experte für Vertrauenskultur in Organisationen – und als Vater, der beim zweiten Kind die Karenz ausgelassen hat. Und es bis heute bereut.
    „Die meisten Mitarbeiterinnen sind froh, einen guten Job zu haben. Aber umgekehrt sollte das Unternehmen genauso stolz und froh sein, dass es gute Leute hat – und auf sie angewiesen ist." – André Romano
    Das sind die Themen
    Warum 40% der Väter in Karenz wollen – und nur 16% wirklich gehen
    Wie Unternehmenskultur auf dem Papier und im Führungsalltag auseinanderfallen
    Was Sprache mit Rollenbildern macht – und warum „Familienvater" kein Kompliment ist
    Warum Männer in Care-Berufe kaum beworben werden – und was das mit Löhnen zu tun hat
    Was Unternehmen wirklich davon haben, wenn sie Eltern echte Flexibilität geben
    Das schwedische Modell: Firmen, die die Differenz zum Karenzgeld ausgleichen – kein Geschenk, sondern Kalkül
    Andrés persönliche Karenz-Reue – und was er seinem jüngeren Ich raten würde
    Warum „Family first" bei Vätern und Müttern oft etwas völlig anderes bedeutet
    Der eine Hebel: Polarisierung überwinden – zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Männern und Frauen
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (01:06) – Familienvater, Powerfrau – warum wir Adjektive brauchen, die wir eigentlich nicht bräuchten
    (07:42) – 40% wollen, 16% gehen: Was hält Väter wirklich von der Karenz ab?
    (13:16) – Familienfreundlich auf dem Papier, schwierig beim Chef: Wo Kultur wirklich entscheidet
    (20:01) – Was Unternehmen davon haben, wenn Eltern bei ihnen arbeiten dürfen statt müssen
    (29:37) – Schweden zahlen den Unterschied: Kein Geschenk, sondern Kalkül
    (37:57) – Der eine Hebel: Weg von der Polarisierung, hin zur gemeinsamen Sache
    André Romano
    💼 LinkedIn – André Romano
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    #117 - Wie viele Grenzen brauchen Kinder?

    31.03.2026 | 19 Min.
    Grenzen setzen klingt so erwachsen. So kontrolliert. So pädagogisch wertvoll. Und dann stehe ich in der Früh vor dem Toaster und versuche, den Toast einer Elfjährigen auf den Quadratmillimeter genau zu buttern – und frage mich: Wer hat hier eigentlich die Kontrolle?
    Dominik Gocumyan und ich reden in dieser Folge über das, was uns Väter täglich beschäftigt: Wann setze ich eine Grenze durch? Wann gebe ich nach? Und ist das überhaupt die richtige Frage?
    „Es geht nicht um Grenzen. Es geht um ein Zusammenleben in einem Rahmen, der alle glücklich macht." – Dominik GocumyanWas als Witz über Toastschnitt-Geometrie beginnt, wird zu einem ehrlichen Gespräch über Routinen, Rituale und Empathie – und warum auch wir als Erwachsene ausrasten, wenn Weihnachten plötzlich im falschen Haus stattfindet.
    Themen dieser Folge: Grenzen setzen, Routinen, Rituale, Elternsein, Vaterschaft, Papasein, Familienleben, Care-Arbeit, moderne Väter, Tagesstruktur, Kinder und Emotionen
    Kapitel (00:00) – Intro
    (01:05) – Grenzen oder Routinen? Warum das Wording schon falsch ist
    (03:15) – Toast-Slices-Gate: Die ungeschriebenen Gesetze des perfekten Frühstückstoasts
    (08:57) – Empathie statt Durchsetzen: Wann ist eine Grenze wirklich sinnvoll?
    (11:52) – Das Flugmotorrad: Wie eine kleine Routine die Welt bedeuten kann
    (16:47) – Weihnachten im falschen Haus: Wenn auch wir Erwachsene an Ritualen hängen
    Das erwartet dich in dieser Folge Warum „Grenzen setzen" vielleicht das falsche Framing ist – und was besser passt
    Toast-Slices-Gate: Was der perfekte Frühstückstoast über Kontrolle, Sicherheit und Kinderalltag verrät
    Das Flugmotorrad – eine kleine Abendroutine, die einem Kind die Welt bedeutet
    Wann lohnt es sich, eine Grenze durchzusetzen – und wann ist es einfach unser eigenes Problem?
    Warum Routinen und Rituale nicht nur Kindern, sondern auch uns Vätern Sicherheit geben
    Die ehrliche Frage: Weichen wir die Grenze auf, weil es sinnvoll ist – oder weil wir eine Ruhe haben wollen?
    Papa Mia!?🔗 papamia.at/links
    Bernhard Vosicky🔗 vosicky.at/links
    Dominik Gocumyan🔗 dieschreibmaschine.at
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    #116 - "Ich will keine Kinder!" - Influencerin Melanie Köhler im "Papa Mia!?" Interview

    24.03.2026 | 35 Min.
    Was passiert, wenn jemand, der keine Kinder will, in einen Papa-Podcast kommt?
    Es wird eines der ehrlichsten Gespräche, die Papa Mia!? je hatte!
    In dieser Folge spreche ich mit Melanie Köhler, bekannt als Mellis Leben ohne Kinder, über ein Leben, das viele fasziniert – und manche wütend macht:
    Wie fühlt es sich an, wenn man Kinder einfach nie gewollt hat?
    Warum bekommt eine Frau ohne Kinder so viel Hate – und was steckt wirklich dahinter?
    Was sagt ihr Blick von außen über unser Leben als Eltern?
    Kapitel:
    (00:00) – Intro: „Ich habe es einfach nie gefühlt"
    (02:05) – Von Lutherstadt-Wittenberg nach Wien – mit 20 Kartons und ohne Kinder
    (08:25) – Das Kindergartenpraktikum, das alles erklärt
    (15:03) – Hate-Kommentare live: Melanie antwortet
    (19:16) – Egoismus, Rente, Einsamkeit – die Vorwürfe im Schnelldurchlauf
    (27:43) – Kernbotschaft: Leb dein Leben, wie es sich richtig anfühlt
    Melanie Köhler – Links:
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