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Lebe gut

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  • Call me before you do anything stupid
    Einsamkeit, Depression, Suizidgedanken – schwere Themen, die leider immer häufiger an die Tür klopfen. Gott sei Dank gibt es Orte, an denen man nicht allein bleiben muss. Und einer davon hat sogar eine Telefonnummer. Genau genommen zwei. Und eine App. Und Mail. Und Chat. Kurz: Die Telefonseelsorge ist da – und zwar wirklich immer: 24 Stunden, 7 Tage, kostenlos, anonym und ohne Krankenkassenkarte.Im Podcast „Lebe gut“ spricht Angela Neis gerne mit Menschen, die auch zuhören können, wirklich zuhören. Und diesmal mit Martina Rudolf-Zeller, der Leiterin der Telefonseelsorge Stuttgart e.V.Die Wurzeln der Telefonseelsorge reichen zurück ins Jahr 1956, als ein Londoner Geistlicher, erschüttert über die hohen Suizidzahlen, kurzerhand einen Zettel in eine Telefonzelle hängte: “Call me before you do anything stupid.” Was damals als stille Einladung begann, ist heute eine internationale Welle der Menschlichkeit – und in Stuttgart sowie in vielen weiteren Städten Deutschlands ein professionelles, warmherziges Angebot für jede und jeden.Ob Kinder, junge Erwachsene im Chat, Best Ager per Mail oder ältere Stimmen am Hörer: Hier findet jede/r einen Raum, in dem nichts bewertet wird. Keine Tipps, keine Ratschläge – nicht einmal Fragen. Nur echte, ungekünstelte Begegnung. Und kleine Schritte zurück zur eigenen Selbstwirksamkeit.Getragen wird das Ganze von großem Engagement, der Evangelischen Landeskirche, der Stadt Stuttgart – und dem Drittel, das jedes Jahr aufs Neue durch Spenden und Stiftungsgelder zusammengetragen werden muss.Martinas Wunsch? Dass diese unschätzbare Arbeit auch finanziell gewürdigt wird. Denn manchmal kann ein Gespräch nicht nur einen Abend retten – sondern ein Leben.Kontakt rund um die Uhr: 0800 1110111, 0800 1110222, per Mail, Chat oder über die Krisen-App der Telefonseelsorge:https://www.telefonseelsorge-stuttgart.de/https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-guthttps://www.schwabenverlag.de/
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    31:02
  • Vom Leisten zum Leben
    In einer Welt, in der selbst das Entspannen zur Challenge geworden ist („Heute endlich mal erfolgreich gechillt!“), spricht Angela Neis in ihrem Podcast „Lebe gut“ mit Menschen, die den Mut haben, anders zu denken. In dieser ist das besonders hörenswert – zugeschaltet aus der Schweiz ist Lukas Niederberger, Autor des Buches „Vom Leisten zum Leben“. Und genau darum geht’s: um die große Frage, ob wir eigentlich noch leben – oder nur leisten.Niederberger, der an seinem 60. Geburtstag beschlossen hat, der „dritten Lebensphase“ mit Neugier statt mit Leistungsdruck zu begegnen, erzählt charmant und nachdenklich, warum der Mensch mehr ist als sein Berufstitel. Wir definieren uns über Arbeit, sagt er – dabei war in der Antike die Muße das eigentliche Ideal. Platon hätte vermutlich verwundert geschaut, wenn er uns heute beim Multitasking beobachten würde.Gemeinsam mit Angela Neis spricht Niederberger über alte Glaubenssätze wie „Ohne Fleiß kein Preis“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ – und warum gerade die jüngere Generation gut daran tut, diese Parolen zu hinterfragen. Denn vielleicht ist „Work-Life-Balance“ ja kein Zeichen von Faulheit, sondern schlicht von Vernunft.Besonders schön wird es, wenn Niederberger das Bild einer Gesellschaft als Perlenkette zeichnet: Wer das schwächste Glied ständig entfernt, verliert am Ende die ganze Kette. Eine leise, aber eindringliche Erinnerung daran, dass Zusammenhalt wichtiger ist als Tempo.Und was heißt es nun, „gut zu leben“? Für Niederberger ist das keine Frage des Bankkontos, sondern der Beziehungen. Gut leben heißt, beieinander zu sein, sich auszutauschen, vielleicht auch mal nichts zu tun – und das mit gutem Gewissen.Ein inspirierendes Gespräch über Sinn, Zeit und das schöne Risiko, einfach Mensch zu sein – „Vom Leisten zum Leben“ ist eine Einladung, den eigenen Takt wieder selbst zu bestimmen.https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/vom-leisten-zum-leben-011604.htmlhttps://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/lukas-niederberger-1780https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-guthttps://www.schwabenverlag.de/
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    33:03
  • Kretschmann und Habeck über H. Arendt
    Was bedeutet Politik heute – und welchen Platz nimmt die Freiheit darin ein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines besonderen Abends in Stuttgart, den Sie nun auch als Podcast nachhören können. Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buches „Der Sinn von Politik ist Freiheit“ (Patmos Verlag) sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Hospitalhof Stuttgart mit Robert Habeck, Bundesminister und Vizekanzler a.D. Das Gespräch moderierte Peter Unfried, Chefredakteur von taz.FUTURZWEI. Im Dialog spannen Kretschmann und Habeck den Bogen von Hannah Arendt über aktuelle politische Herausforderungen bis hin zur Frage, wie Philosophie und Politik zusammenfinden können. Kretschmann plädiert für eine Politik, die „klar in den Zielen, aber offen in den Wegen“ bleibt – eine Haltung, die gerade in unruhigen Zeiten Orientierung bietet. Der Podcast bringt Ihnen die gesamte Diskussion nach Hause: authentisch, nachdenklich und zugleich voller persönlicher Momente.Themen dieser Podcast-Folge: * Warum Freiheit der Kern politischer Verantwortung ist* Wie Philosophie Politik inspirieren kann* Welche Rolle Werte in Krisenzeiten spielen* Persönliche Einblicke von Winfried Kretschmann in sein politisches Handeln Foto: (c) Ronny SchönebaumVielen Dank für das professionelle Feintuning während der Aufnahme an Marvin Roozbahani.https://www.vlbtix.de/app/products/4c4c604b8c63473ba8f76905f8d7b5fd
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    1:33:14
  • Einsamkeit
    Einsamkeit – vom Mut, sich selbst und anderen zu begegnenEinsamkeit – dieses Gefühl, das sich anhört wie ein grauer Novembertag und doch mitten im sonnigen August zuschlagen kann. Darüber spricht Angela Neis in dieser Podcast-Folge mit der Autorin, Psychotherapeutin und Musikerin Irmtraud Tarr. Gerade ist ihr neues Buch im Patmos Verlag erschienen: „Einsamkeit – vom Mut, sich selbst und anderen zu begegnen“.Nun könnte man meinen: Wer 34 Sach- und Fachbücher veröffentlicht, auf den Bühnen der Welt musiziert hat und als Professorin in Salzburg und Liechtenstein lehrte, kennt eher das Problem der vollen Terminkalender als das der leeren Abende. Doch weit gefehlt. Auch eine Frau wie Irmtraud Tarr hat erfahren, wie schmerzhaft Einsamkeit sein kann – spätestens nach dem Verlust ihres Mannes. Und sie beschreibt dieses Gefühl so eindrücklich, dass man fast meint, es hätte eine eigene Partitur im Gehirn: Denn sozialer Schmerz wird im selben Areal verarbeitet wie körperlicher Schmerz. Im Gespräch geht es um die großen und kleinen Seiten der Einsamkeit: Warum sie oft mit Scham einhergeht („Ich bin ein Loser!“), warum man sich manchmal lieber wegbeamen möchte und wie man trotzdem wieder Anschluss findet. Tarr verrät auch ganz praktische Tricks: von Plauderbänken bis hin zur guten alten Methode „Kannst du mir mal deine Nähmaschine leihen?“ – Hauptsache, man kommt ins Tun und ins Gespräch.Natürlich darf auch die Musik nicht fehlen: Sie ist für Irmtraud Tarr nicht nur Lebensbegleiterin, sondern auch Türöffnerin zu anderen Menschen. Und so klingt am Ende die tröstliche Botschaft durch: Einsamkeit ist kein Makel, sondern ein Signal. Ein Hinweis, dass wir Menschen Nähe brauchen – Begegnung, Gespräch, Berührung.Ein humorvolles, nachdenkliches und ermutigendes Gespräch also. Und wer danach noch tiefer eintauchen möchte, findet in Tarrs neuem Buch die Landkarte durch die „innere Landschaft der Einsamkeit“.Denn wie Bertholt Brecht schon wusste: „die im Dunkeln sieht man nicht“. Aber manchmal reicht schon ein kleiner Schritt ins Licht. https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/einsamkeit-vom-mut-sich-selbst-und-anderen-zu-begegnen-011588.htmlhttps://www.verlagsgruppe-patmos.de/autor/irmtraud-tarr-3602https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-guthttps://www.schwabenverlag.de/
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    40:41
  • Der Tod ist auch nur ein Mensch
    In dieser neuen Folge begrüßt Angela Neis einen ganz besonderen Gast: Schauspieler, Theatermensch und – man glaubt es kaum – Sargträger mit Herz und Humor: Oliver Fleischer. Bekannt aus Film und Fernsehen, aber kaum jemand wusste: Seit zehn Jahren trägt er im Nebenberuf Menschen zu Grabe. Würde trifft Witz – und das mit einer Tiefe, die gleichermaßen berührt wie überrascht.Aus seiner stillen Zweitkarriere ist nun auch ein Buch entstanden: „Der Oma hätte das gefallen“ – Bewegende und kuriose Erlebnisse eines Sargträgers. Und ja, der Titel ist so charmant wie das Gespräch, das Angela Neis mit ihrem Kollegen führt. Es geht um Abschiede, letzte Wege, um Käsekuchen beim Leichenschmaus, kuriose Grabreden und die Frage, warum "Von guten Mächten" wohl immer in den Top Ten der Beerdigungshits landet.Dabei wird schnell klar: Der Tod ist zwar das Ende, aber längst kein Stimmungskiller. Oliver Fleischer nimmt uns mit hinter die Kulissen von Beerdigungen – mit einer großen Portion Empathie, einem Augenzwinkern und einer klaren Botschaft: Redet über den Tod, bevor er/es euch die Sprache verschlägt.Denn: Wer rechtzeitig sagt, wie er bestattet werden möchte, macht es seinen Liebsten leichter. Ob bei einem Glas Wein, beim Spaziergang oder beim Bestatter deines Vertrauens – der Tod muss kein Tabu sein. In Ghana, in Mexiko, ja sogar in Olivers Wohnzimmer ist er längst Teil des Lebens.Ein Gespräch über das Sterben, das Mut macht, zu leben – und über das Leben, das auch im Tod noch für eine Pointe gut ist. Und das alles zwischen zwei Schauspielkollegen, die beweisen: Auch der letzte Vorhang kann mit Applaus fallen.Foto: privathttps://www.oliver-fleischer.de/https://www.bonifatius-verlag.de/shop/der-oma-haette-das-gefallen/https://www.verlagsgruppe-patmos.de/lebe-guthttps://www.schwabenverlag.de/
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    33:02

Weitere Bildung Podcasts

Über Lebe gut

Sie suchen Sinn, Orientierung und neue Sichtweisen? Wir bieten Ihnen die passenden Anregungen – ganz nach dem Motto unseres Verlagshauses »Lebe gut und lebe das Gute«.Unsere Moderatorin Angela Neis lädt außergewöhnliche Menschen zum Gespräch ein. Sie spricht mit ihren Gästen über ganz persönliche Geschichten und Erlebnisse aus den Themenbereichen Religion und Spiritualität, Gesellschaft, Psychologie und Lebenshilfe. Mal ernst, mal humorvoll, aber immer mit klarer Haltung, regt „Lebe gut“ in jedem Fall zum Nachdenken an und ist Hörgenuss und Inspiration zugleich. Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es eine neue Folge unseres »Lebe gut«-Podcasts.
Podcast-Website

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