In dieser Folge spreche ich mit Harald Schirmer aus Regensburg – 36 Jahre international in Großkonzernen unterwegs an der Schnittstelle von Organisationsentwicklung, Leadership, Lernen und Change, zuletzt viele Jahre digitale Transformation bei Continental. Seit Kurzem arbeitet Harald als Senior-Berater bei osb international.
Wir steigen direkt tief ein: Harald unterscheidet klar zwischen Veränderung (im gleichen System) und Transformation (das System selbst verändert sich) – und erklärt, warum klassische „Kontrolle durch Vereinfachung“ in komplexen Zeiten scheitert. Stattdessen geht’s um Komplexität umarmen, Werte als Stabilität, Neugier, Selbstwirksamkeit – und wie Menschen vom „Müssen“ ins „Wollen“ kommen.
Konkret wird’s bei Haralds Praxisprinzipien: „Niemand muss – aber wenn du dabei sein willst, ist Wollen die Voraussetzung“, Arbeiten mit den Willing Ones, und der Satz: „Was niemand will, machen wir alle gemeinsam.“ Außerdem sprechen wir darüber, warum Umfragen oft Placebo sind, warum echter Fortschritt Dialog statt Häkchen braucht – und wie Open Calls (offene Formate) Transparenz, Beteiligung, Tempo und kollektive Intelligenz in Organisationen freisetzen können.
Zum Schluss bleibt ein Satz hängen, der alles zusammenfasst: „Sorg dafür, dass Leute leuchtende Augen haben.“
___
Harald's Homepage & Blog: https://harald-schirmer.deKeynote Community Leadership: https://harald-schirmer.de/2025/11/18/keynote-community-leadership/