In dieser Folge spreche ich mit Ruth über das, was passiert, wenn man sich immer mehr von Social Media, Dauerbeschallung und äußeren Erwartungen entfernt. Wir reden darüber, warum Instagram für uns beide längst nicht mehr den Stellenwert von früher hat, weshalb Kreativität aus meiner Sicht nur dann wirklich entstehen kann, wenn wir aufhören, ständig zu reagieren, und warum genau darin oft auch ein Risiko liegt.
Außerdem geht es um die Frage, wie wir als Kreative überhaupt frei arbeiten können, wenn finanzieller Druck immer mit am Tisch sitzt. Ruth erzählt von ihrem großen Traum von mehr Selbstversorgung, vom Leben auf Mallorca, von ihren aktuellen Renovierungsprojekten und davon, wie sich ihre Sicht auf Arbeit, Fotografie und Zukunft in den letzten Jahren verändert hat.
Ein großer Teil unseres Gesprächs dreht sich auch um Familie, Kinder und darum, wie schwer es ist, Kreativität, Selbstständigkeit und Elternschaft miteinander zu verbinden. Wir sprechen sehr offen über Sicherheit, Prägung, Intuition und darüber, wie sehr viele von uns verlernt haben, auf das zu hören, was im eigenen Körper eigentlich längst spürbar ist.
Eine sehr persönliche Folge über Veränderung, über das Loslassen alter Rollen und darüber, was vielleicht passiert, wenn man anfängt, wieder näher zu sich selbst zu kommen.