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Trotz der Veruntreuung mehrerer Millionen Euro an EU-Geldern hat ein Berufungsgericht in Paris die Strafe gegen die Politikerin Marine Le Pen abgemildert. Dies hat zur Folge, dass ihr eine Teilnahme an der Präsidentschaftswahl 2027 grundsätzlich wieder möglich ist – jedoch unter der Auflage, eine Fußfessel zu tragen. Auch gegen dieses Urteil möchte Le Pen in Revision gehen.
Zeitgleich tagt in Ankara der NATO-Gipfel. Bundeskanzler Merz kündigte dort deutsche Verteidigungsausgaben in Höhe von 124,7 Milliarden Euro an, um sich der im vergangenen Jahr beschlossenen Zielmarke von 5 Prozent des BIP für Verteidigung weiter anzunähern. US-Präsident Trump erhob unterdessen erneut Gebietsansprüche auf Grönland.