

Der Umgang mit deinem Besitz (Prediger 5,9-6,6) - Richard Friesen
11.1.2026 | 52 Min.
Salomo zeigt uns, dass unser irdischer Besitz bedeutungslos ist, aber wir ihn dennoch genießen können, wenn wir Gott dankbar sind und ihn als Quelle aller Gaben anerkennen.### Details#### Die Bedeutungslosigkeit deines BesitzesSalomo beschreibt vier Aspekte, die zeigen, warum unser Besitz im Grunde wertlos ist:1. **Geldliebe macht dich nicht satt** (Vers 9): Wer Geld liebt, wird davon niemals satt. Das Streben nach mehr Reichtum kann das innere Loch nicht füllen. 2. **Dein Besitz wird dich nicht befriedigen** (Vers 10): Je mehr du besitzt, desto mehr Menschen wollen etwas von dir. Der einzige Nutzen deines Besitzes ist das bloße Anschauen. 3. **Viel Geld lässt dich nicht schlafen** (Vers 11): Der Reichtum raubt dir den Schlaf durch Sorgen um Vermehrung, Anlage oder Sicherheit des Geldes. 4. **Dein Reichtum besteht nicht ewig** (Vers 12-16): Salomo zeigt, dass Reichtum durch Missgeschicke verloren gehen kann und du nichts davon mitnehmen kannst.#### Der Genuss deines BesitzesSalomo zeigt uns auch, wie wir unseren Besitz genießen können:1. **Besitz ist eine Gabe Gottes** (Vers 17-19): Alles, was wir haben, kommt von Gott. Wir sollen arbeiten, um dann die Güter des Lebens zu genießen.2. **Der Genuss ist eine Gabe Gottes** (Kapitel 6, Vers 1-6): Gott ermächtigt uns, unseren Besitz zu genießen. Ohne seine Ermächtigung bleibt der Besitz unbefriedigend.#### Praktische HilfestellungenUm uns von unserem Besitz zu lösen und ihn dennoch zu genießen, gibt Salomo vier praktische Ratschläge:1. **Beschäftige dich mehr mit der Vergänglichkeit des Lebens**: Mach dir bewusst, dass alles vergänglich ist. 2. **Sei dir der Gefahr des Reichtums bewusst**: Reichtum kann deinem ewigen Heil im Weg stehen. 3. **Lerne von Jesus freigiebig zu sein**: Christus gab alles auf, damit wir reich würden. Wir sollten bereit sein, zu geben. 4. **Sei dankbar in jeder Lage**: Lerne, dankbar zu sein für alles, was Gott dir gegeben hat, egal ob viel oder wenig.

Sehnsucht nach Gott - Psalm 63 - Richard Friesen
07.1.2026 | 26 Min.
David zeigt in Psalm 63, wie man in Zeiten der Not durch intensives Verlangen nach Gott, Sättigung durch seine Gegenwart und Vertrauen auf seinen Schutz Gott loben und ehren kann.### Details#### Das Verlangen nach GottDavid schrieb Psalm 63 während seiner Flucht vor seinem Sohn Absalom in der Wüste Judah. Trotz seiner Nöte hörte er nicht auf, Gott zu suchen und zu loben. Sein größtes Verlangen war nicht nach irdischen Gütern wie Wasser, Frieden oder seiner Ehre, sondern nach Gott selbst. Diese Sehnsucht nach Gott wurde durch seine schwierigen Umstände verstärkt, da er erkannte, dass Gott das einzige Gut ist, das wahre Erfüllung und Geborgenheit schenken kann.David suchte Gott früh am Morgen und in den Nachtwachen, was zeigt, dass Gott das Objekt seines ständigen Denkens war. Sein Verlangen nach Gott war so intensiv, dass es sowohl seine Seele als auch seinen Körper betraf. Er beschrieb seine Sehnsucht nach Gott als einen Durst in einem dürren, wasserlosen Land.#### Die Sättigung durch GottDavid beschreibt, wie Gott seine Seele wie von Mark und Fett sättigt. Die Seele, der immaterielle Teil des Menschen, benötigt ebenso Nahrung wie der physische Körper. Diese Nahrung kommt durch die Gegenwart Gottes. Wenn die Seele durch Gott gesättigt wird, führt dies zu Lob und Jubel. David konnte Gott auch in der Wüste loben, weil Gott ihn sättigte.#### Der Schutz von GottDavid machte sich vollständig abhängig von Gott und vertraute auf seinen Schutz. Er prophezeite, dass seine Feinde sowohl ewige als auch irdische Strafe erleiden werden. Gleichzeitig wird sich der König in Gott freuen und alle, die ihr Vertrauen auf Gott setzen, werden sich in ihm rühmen.David lehrt uns, dass Gott in allen Bereichen unseres Lebens unverzichtbar ist. Er ist es, der uns erschafft, erhält, versorgt, schützt und leitet. Ihm allein gebührt die Ehre für alles, was er in unserem Leben tut.

Pflege einen ehrfürchtigen Umgang mit Gott (Prediger 4,17.5,1-6) - Richard Friesen
04.1.2026 | 59 Min.
Diese Predigt lehrt, dass wir in Ehrfurcht vor Gott leben sollen – beim Gottesdienst, im Gebet und beim Einhalten von Gelübden, da Gott heilig und allgegenwärtig ist.### DetailsSalomo fordert die Gläubigen auf, einen ehrfürchtigen Umgang mit Gott zu pflegen. Der Begriff "Coram Deo" (vor dem Angesicht Gottes) beschreibt das Ziel, das gesamte Leben im Bewusstsein von Gottes Gegenwart zu führen.**1. Richtiges Opferbringen im Gottesdienst**- Der Gottesdienst ist eine heilige Angelegenheit- Wir sollten vorbereitet und mit Ehrfurcht in das Haus Gottes kommen- Aufmerksames Hören ist wichtiger als äußerliche religiöse Handlungen- Fünf Arten des richtigen Hörens: ehrfürchtig, betend, glaubend, prüfend und aufmerksam**2. Anständige Gebete halten**- Gebet ist eine heilige Pflicht und ein herrliches Privileg- Wir sollten nicht vorschnell und unbedacht vor Gott reden- Die räumliche und moralische Distanz zwischen Gott und Menschen bedenken- Qualität der Gebete ist wichtiger als Quantität der Worte- Praktische Hilfen: Gedanken ordnen, sich Gottes Gegenwart bewusst machen, Anliegen aufschreiben**3. Ausgesprochene Gelübde einhalten**- Gelübde sind freiwillig, aber wenn abgelegt, dann bindend- Biblische Beispiele: Jakob (in einer Not), Hanna (bei einem Wunsch), David (geistliches Verlangen)- Warnung vor vorschnellen Gelübden- Gott nimmt Versprechen ernst und fordert ihre Erfüllung- Richtlinien für Gelübde: sorgfältig überlegen, biblisch begründen, realistisch erfüllbar sein**Zusammenfassung**Der Kern aller Unterweisungen liegt in der Gottesfurcht. Je mehr wir Gott aus seinem Wort und durch Gebet erkennen, desto mehr werden wir ihn fürchten und ehrfürchtig vor seinem Angesicht leben.

Getrost ins neue Jahr gehen (2. Thessalonicher 2,16-17) - Daniel Janzen
31.12.2025 | 29 Min.
Gottes fortwährende Liebe und sein Heilshandeln durch Jesus Christus schenken uns ewigen Trost und gute Hoffnung, sodass wir in jeder Lebenslage getrost und zuversichtlich ins neue Jahr gehen dürfen.---### Details#### Innehalten und Besinnung- Es ist wichtig, im Leben innezuhalten und über Wahrheiten aus Gottes Wort nachzudenken, besonders an Tagen wie dem Jahreswechsel.- Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick auf das neue Jahr können unterschiedliche Gedanken und Gefühle hervorrufen.#### Christen in jeglichen Umständen- Als Christen können wir in allen Umständen dankbar zurückblicken und beruhigt sowie erwartungsvoll nach vorne schauen.- Jeden Tag haben wir Grund, für Vergangenes zu danken und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.#### Bibeltext: 2. Thessalonicher 2,16-17- **Gott als Ursprung des Trostes:** Jesus Christus und Gott, unser Vater, sind die Quelle des Trostes. Wir stehen in einer persönlichen Beziehung zu ihnen.- **Gottes Heilshandeln als Basis des Trostes:** Durch das Erlösungswerk Jesu hat Gott uns ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben. Diese Erlösung ist uns in alle Ewigkeit sicher.- **Zuversicht für weiteren Trost:** Gott wird uns weiterhin trösten und stärken. Wir können in jeder Lebenslage zu ihm kommen und Trost empfangen.#### Gottes fortwährende Liebe- Gottes Liebe zu uns ist keine einmalige Sache, sondern fortwährend.- Bedrängnisse und Nöte auf dieser Welt können uns nicht von Gottes Liebe trennen.#### Hoffnung auf die Zukunft- Die Hoffnung auf die Herrlichkeit bei Jesus tröstet uns in allen Nöten.- Alle Schwierigkeiten auf dieser Welt sind zeitlich, aber das, was Gott vorbereitet hat, ist ewig.#### Rückblick auf das vergangene Jahr- Trotz aller Schwierigkeiten hat Gott uns getragen und geholfen.- Das Wirken Gottes in unserem Leben ist eine Bestätigung seiner Erlösung.#### Segenswunsch- Paulus wünscht den Thessalonichern, dass Gott ihre Herzen tröstet und sie in jedem guten Werk und Wort befestigt.- Dieser Wunsch gilt auch uns: Mit Gott an unserer Seite können wir getrost ins neue Jahr gehen.

Siehe, Ich mache alles neu (Offenbarung 21,5) - Richard Friesen
28.12.2025 | 52 Min.
Gott, der auf dem Thron sitzt, verheißt gewiss und wahrhaftig, eines Tages alles vollkommen neu zu machen – Himmel, Erde, Gemeinde und unsere Körper.### DetailsDie Predigt behandelt Offenbarung 21,5 als Jahreslosung 2026 und zieht eine Parallele zu Josua, der wie wir vor einem Übergang steht – zwischen vergangenen Erfahrungen und einer ungewissen Zukunft.**Der Ursprung der Erneuerung** liegt bei Gott selbst, der auf dem himmlischen Thron sitzt. Dieses Bild vermittelt majestätische Souveränität und furchteinflößende Herrlichkeit. Die Offenbarung wurde an verfolgte Christen in Kleinasien geschrieben, um ihnen Trost zu spenden. Derselbe Gott, der das Universum aus dem Nichts erschuf, wird auch die neue Schöpfung hervorbringen.**Der Umfang der Erneuerung** erstreckt sich auf vier Bereiche:- **Neuer Himmel und neue Erde**: Befreit von allem Bösen und Ruhelosen, durchflutet vom Licht Christi selbst- **Neues Jerusalem**: Die gereinigte und vollendete Gemeinde als Braut Christi- **Neue Beziehung zu Gott**: Direkte Gemeinschaft mit Gott, der in der Mitte seines Volkes wohnen wird- **Neuer Körper**: Unverweslich, herrlich, kraftvoll und unsterblich – gleichförmig dem verherrlichten Leib ChristiDas griechische Wort für "neu" beschreibt etwas von völlig anderer, besserer Qualität – so wie der neue Bund dem alten überlegen ist und wie ein Wiedergeborener eine neue Schöpfung darstellt.**Die Unerschütterlichkeit der Erneuerung** wird durch Gottes Befehl an Johannes unterstrichen, diese Worte aufzuschreiben, weil sie "gewiss und wahrhaftig" sind. Gottes Treue in der Vergangenheit – von seiner Verheißung an Noah bis zur Sendung des Retters Jesus Christus – garantiert die Erfüllung dieser Zusage. Mit dieser hoffnungsvollen Perspektive sollen Christen ins neue Jahr gehen, gestärkt für alle kommenden Herausforderungen.



Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde