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Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

EBC Waiblingen - Bibeltreue evangelische Baptisten Gemeinde für Jesus Christus
Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde
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260 Episoden

  • Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

    Lehrreiches aus der Geschichte Israels Teil 4 - Psalm 78,65-72 - Richard Friesen

    22.07.2026 | 33 Min.
    ## Zusammenfassung

    Gott wendet sich seinem widerspenstigen Volk aus freier Gnade wieder zu: Er richtet seine Feinde, erwählt Juda, baut sein Heiligtum und beruft David als Hirten – ein Bild auf Christus.

    ## Details

    **Kontext des Psalms.** Diese vierte Predigt zu Psalm 78 (Verse 65–72) schließt das Lehrgedicht Asaphs ab. Zuvor wurde gezeigt, wie widerspenstig, heuchlerisch und undankbar Israel gegenüber seinem rettenden und versorgenden Gott war, sodass Gott es zeitweise dem Schwert und Gericht preisgab. Die betrachteten Verse beschreiben nun die überraschende Wende: Gott selbst greift ein, um sein zerschlagenes Volk erneut zu retten.

    **Gott als der Handelnde.** Betont wird durchgehend, dass Gott allein agiert – die Personalpronomen zeigen es: Er schlug die Feinde, verwarf Josef, erwählte Juda, baute das Heiligtum, berief David. Nichts Gutes in Israel veranlasste diese Zuwendung; sie entsprang einzig Gottes souveränem, freiem Willen. Israel steht dabei als Bild für alle Gläubigen, die ebenfalls feindlich gesinnt und unfähig zur Selbstrettung waren.

    **Erstens: Gott richtet seine Feinde (V. 65–66).** In poetischer Sprache erwacht der Herr „wie ein Schlafender“ – ein Bild dafür, dass er sein Volk zeitweise dahingab. Nun schlägt er die fliehenden Feinde von hinten. Im Gegensatz zu Ephraim, das am Kampftag furchtsam umkehrte (V. 9), triumphiert Gott. In Christus wurden Tod, Satan und alle Mächte besiegt und öffentlich zur Schau gestellt (Kolosser 2,15).

    **Zweitens: Gott erwählt einen Stamm (V. 67–68).** Josef und Ephraim wurden trotz großer Ehre – Josua, Gideon, die Stiftshütte in Silo – verworfen, weil sie in Ungehorsam verharrten. Stattdessen erwählte Gott Juda und den Berg Zion, obwohl Juda nicht besser war. Schon Jakobs Segen (1. Mose 49,10) kündigte an, dass aus Juda der Friedefürst kommt. Verwerfung geschieht wegen Sünde, Errettung allein aus Gottes freier Gnadenwahl (Römer 9,15.18).

    **Drittens: Gott baut sich ein Heiligtum (V. 69).** Zwar errichtete Salomo den Tempel auf Zion, doch Gott selbst veranlasste und vollendete den Bau, majestätisch und unverrückbar wie die Erde. Der Tempel ist ein Sinnbild für das geistliche Heiligtum: die Gemeinde. Diese ist Gottes Haus, gegründet auf Christus als Eckstein (Epheser 2,21–22; 1. Timotheus 3,15), erbaut durch Sohn und Geist aus lebendigen Steinen – und unauflöslich für immer.

    **Viertens: Gott erwählt einen Hirten (V. 70–72).** Nicht David erhob sich selbst; Gott berief den unscheinbaren Hirtenjungen (1. Samuel 16,12), nachdem er ihn bei der Herde für seine Aufgabe geschult hatte. David führte Israel militärisch und geistlich auf seiner Höhe, „nach der Lauterkeit seines Herzens“, weil er ein Mann nach Gottes Herzen war – das Gegenteil des herzensfernen Volkes. Er ist ein Typus auf Jesus Christus, den wahren Hirten, der vor Grundlegung der Welt erwählt wurde (1. Petrus 1,20), sein Leben für die Schafe ließ, sie sammelt und keinen verliert.

    **Abschluss.** Der düstere Psalm endet hoffnungsvoll: Läge die Rettung an uns, gäbe es keine Chance – doch sie liegt an Gott. Weil er die Feinde besiegt, ein Volk erwählt, ein Haus gebaut und einen Hirten berufen hat, haben Gläubige Sicherheit und Gewissheit. Die Antwort darauf ist Anbetung, Dankbarkeit, das Ablegen der widerspenstigen Natur und das Wandeln auf Gottes Wegen.
  • Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

    Zerstreut und gesammelt - Von Babel zum Tisch des Herrn (1. Mose 11) - Sebastian Thiesen

    19.07.2026 | 11 Min.
    Die Predigt stellt Babel und das Abendmahl gegenüber: Der Mensch scheitert beim eigenmächtigen Aufstieg zu Gott und wird zerstreut, doch Christus steigt herab und sammelt die Zerstreuten zu einem Leib.

    #### Details

    **Babel als Bild menschlichen Strebens:** Ausgehend von 1. Mose 11,4–9 zeigt die Predigt, wie die Menschen einen Turm bauen wollten, um sich einen Namen zu machen und nicht zerstreut zu werden. Sie versuchten Einheit aus eigener Kraft, von unten nach oben, mit eigenen Steinen.

    **Die Ironie des Textes:** Obwohl der Turm bis an den Himmel reichen sollte, musste Gott herabsteigen, um ihn überhaupt zu sehen. Alles menschlich Aufgebaute bleibt vom Himmel aus winzig. Am Ende trat genau das Gegenteil des Erhofften ein: Statt Sammlung kam Zerstreuung, aus einer Sprache wurden viele, aus Nähe wurde Fremdheit. Der Name Babel wird zum Wortspiel des Gottesgerichts.

    **Diagnose der Gegenwart:** Babel ist nicht nur alte Geschichte, sondern beschreibt die bis heute andauernde Not der Welt – Menschen bleiben voneinander und von Gott zerstreut, Sprachen reden aneinander vorbei, echte Einheit gelingt nicht.

    **Das Evangelium als Umkehrung:** Am Tisch des Herrn geschieht die entgegengesetzte Bewegung. Was der Mensch nicht hinaufbauen konnte, hat Gott in Christus herabgebracht. Christus sammelt nicht mit Ziegeln, sondern mit gebrochenem Brot und vergossenem Blut. Das Kreuz wurde aufgerichtet, damit Gott bis in unseren Tod hinabsteigen konnte, und gerade dort entsteht wahre Einheit.

    **Gesammelt zu einem Leib:** Mit Verweis auf 1. Korinther 10,17 („ein Brot, ein Leib") und das Pfingstereignis wird deutlich, dass die Verwirrung von Babel geheilt und umgekehrt wird. Offenbarung 7,9 zeigt das Ziel: eine unzählbare Menge aus allen Nationen und Sprachen, versammelt nicht vor einem Turm, sondern vor dem Lamm.

    **Einladung zum Tisch:** Die Gemeinde wird eingeladen, nicht als Bauleute Babels mit eigener Leistung zu kommen, sondern mit leeren Händen. Der Tisch ist für die Zerstreuten, Müden und Fernen gedeckt. Gott sagt nicht „baue dich zu mir hinauf", sondern „ich komme zu dir" – und aus vielen Zerstreuten macht Christus eins.
  • Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

    Welche Priorität hat das Wort Gottes für dich (Prediger 12,9-12) - Richard Friesen

    19.07.2026 | 49 Min.
    Salomo erklärt am Ende des Predigerbuches vier Wahrheiten über seine Worte – Ziel, Glaubwürdigkeit, Ursprung und Priorität –, um zu zeigen, dass Gottes inspiriertes Wort höchste Priorität im Leben verdient.

    ## Details

    Die Predigt über Prediger 12,9–12 ist die vorletzte Predigt aus diesem Buch. Salomo legt dar, warum und wie er das Buch geschrieben hat, und betont vier zentrale Wahrheiten über die bewusst gewählten Worte.

    **Das Ziel der Worte (Vers 9):** Salomo besaß göttliche, von Gott geschenkte Weisheit. Sein Anliegen war nicht, dieses Wissen für sich zu behalten, sondern dem Volk Erkenntnis über Gott und die Schöpfung zu vermitteln. Er erwog und forschte sorgfältig, um Gottes Wahrheit klar zu kommunizieren. Anwendung: Auch wir sollen die uns geschenkte Weisheit weitergeben und nur erbauliche, gnadenreiche Worte reden (Epheser 4,29).

    **Die Glaubwürdigkeit der Worte (Vers 10):** Salomo suchte angenehme, anziehende Worte, um die Wahrheit gewinnend darzustellen – ohne den Inhalt zu verwässern. Sein Geschriebenes ist geradlinig, aufrichtig und wahr. Hier wirken menschliche und göttliche Komponente zusammen: Salomo überlegte, wie er formuliert, und Gott sorgte durch den Heiligen Geist für Irrtumslosigkeit (2. Petrus 1,21). Jedes einzelne Wort der Bibel ist bewusst gewählt und bedeutsam. Auch Christen sollen glaubwürdige Menschen der Wahrheit sein.

    **Der Ursprung der Worte (Vers 11):** Gottes Worte wirken wie Treibstacheln, die anleiten und in die richtige Richtung lenken, und wie eingeschlagene Nägel, die festigen und fixieren. Gegeben sind sie von einem Hirten – Gott selbst. Er korrigiert und leitet uns sicher ans Ziel; gegen diesen Stachel auszuschlagen (wie Saulus) bringt nur Schmerz. Damit Gottes Wort so wirken kann, braucht es die Mitgliedschaft in einer bibeltreuen Gemeinde und persönliches Bibelstudium.

    **Die Priorität der Worte (Vers 12):** Salomo warnt vor endlosem Büchermachen und ermüdendem Studieren. Die indirekte Aufforderung: Weil es unzählige uninspirierte Bücher gibt, soll Gottes Wort höchste Priorität haben. Ob Politik, Verschwörungstheorien, Motivationsliteratur oder YouTube-Videos – all dies lässt frustriert und leer zurück. Wer stattdessen täglich 15–30 Minuten Gottes Wort studiert, wird verändert (Psalm 1). Als praktischer Rat: einen Monat lang ein neutestamentliches Buch (z. B. Philipper) am Stück lesen, Bindewörter und Aufforderungen markieren, darüber beten; ergänzend R.C. Sprouls „Bibelstudium für Einsteiger". Die Predigt schließt mit dem Aufruf zur Buße und dem Gebet, Gott möge uns zu Christen formen, die sein Wort über alles lieben.
  • Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

    Geben segnet und wird gesegnet (Philipper 4,10-20) - Daniel Janzen

    12.07.2026 | 53 Min.
    Geben ist ein gutes Werk, das andere segnet, Gottes Reich fördert, von Gott belohnt wird und ihm als wohlriechendes Opfer gefällt – wahre Investition mit ewigem Gewinn im Himmel.

    #### Details

    **Einleitung**
    Anhand eines Wirtschaftslehrers, der zum Investieren in Aktien riet, wird gezeigt: Auch Gott möchte, dass wir investieren – jedoch anders, als es die Gesellschaft vorschlägt. Grundlage ist Philipper 4,10–20, wo Paulus sich für die finanzielle Unterstützung der Philipper bedankt. Predigtthema: „Geben segnet und wird gesegnet", entfaltet in fünf Aspekten.

    **Geben ist ein gutes Werk**
    Paulus bestätigt, dass die Philipper trotz seiner gelernten Genügsamkeit richtig handelten. Das griechische *kalos* (gut, edel, schön) beschreibt ihr Tun als gutes Werk nach Gottes Willen und Wesen. Gott selbst ist ein gebender Gott, dessen größte Gabe Jesus Christus ist, der arm wurde, damit wir reich würden (2. Korinther 8,9). Geben spiegelt Gottes freigebiges Wesen wider und gehört zum evangeliumswürdigen Leben – gegen unsere selbstzentrierte alte Natur. Das Beispiel der armen Witwe (Markus 12) zeigt, dass es nicht auf die Menge ankommt.

    **Geben segnet andere**
    Die Philipper spendeten nicht bloß, sondern nahmen an Paulus' Drangsal teil (*synkoinoneo* – echtes Mitleiden). Diese Liebe und Verbundenheit wurde Paulus zum Segen; aus Mangel wurde Überfluss und Erfüllung (Vers 18). Wer Not sieht und sein Herz verschließt, in dem bleibt die Liebe Gottes nicht (1. Johannes 3,17). Wir sind nur Verwalter von Gottes Gütern und dürfen Werkzeug seines Segens sein.

    **Geben fördert Gottes Reich**
    Die Philipper unterstützten Paulus schon von Anfang an, bereits in Mazedonien (Philippi, Thessalonich), aus tiefer Verbundenheit – nicht des Geldes wegen. Sie wurden zum Vorbild. Gott ordnet an, dass Evangelisten vom Evangelium leben (1. Korinther 9,13–14) und Älteste Ehre und Lohn empfangen (1. Timotheus 5,17–18). So trägt finanzielle Unterstützung den geistlichen Dienst und lässt Gottes Reich wachsen – auch heute vor Ort.

    **Geben wird von Gott gesegnet**
    Paulus sucht nicht die Gabe, sondern die „Frucht", den Gewinn für die Philipper (Vers 17). Gott vergisst kein gutes Werk, sondern belohnt es gerecht (Hebräer 6,10; Matthäus 10,41–42). Wer kärglich sät, erntet kärglich (2. Korinther 9,6). Solche Investitionen haben ewigen Bestand – Schätze im Himmel statt vergänglichem Luxus (Matthäus 6,20). Zudem verspricht Gott Versorgung mit allem Nötigen (Vers 19; Matthäus 6,33; Sprüche 19,17; Maleachi 3,10). Die Philipper gaben trotz eigener Armut über ihr Vermögen hinaus – aus Gottes Gnade (2. Korinther 8,1–4).

    **Geben gefällt Gott**
    Die Gabe wird als „Wohlgeruch, angenehmes Opfer" beschrieben (Vers 18) – alttestamentliche Opfersprache (3. Mose, Noah). Gott erfreut sich an solchen Gaben. Warnung: Gute Werke und Spenden können keine Sünde bedecken; allein das Blut Jesu Christi macht gerecht. Wahres Geben ist dankbare Antwort auf Christi Erlösung, nicht Mittel zur Selbstrechtfertigung. Abschließende Ermutigung: viel geben, um den größten Gewinn zu erzielen – denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.
  • Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde

    Lehrreiches aus der Geschichte Israels Teil 3 - Psalm 78,36–64 - Richard Friesen

    09.07.2026 | 38 Min.
    Asaph zeigt anhand Psalm 78,36–64, wie Israel trotz Gottes Erbarmen heuchelte, widerspenstig blieb und Götzen diente, bis Gottes langmütiger Zorn sich schließlich im Gericht entlud.

    ## Details

    ### Rückblick und Anliegen
    Asaph schrieb diesen Psalm, damit nachfolgende Generationen aus Israels Geschichte lernen — aus den Fehlern, der Barmherzigkeit und den Gerichten Gottes. Israel spiegelt dabei die sündige Natur jedes Menschen wider: Obwohl Gott sich naht und Gnade erweist, rebelliert der Mensch, solange Gott sein Herz nicht erneuert.

    ### Israels Heuchelei (V. 36–37)
    Als Gott sie strafte, bekannten die meisten Israeliten ihre Sünden nur mit dem Mund, nicht mit aufrichtigem Herzen. Ihr Herz war nicht fest, weil sie noch kein neues Herz besaßen. Genauso laufen Menschen heute in Krankheit und Katastrophen zu Gott, vergessen ihn aber, sobald es ihnen wieder gut geht.

    ### Gottes Erbarmen (V. 38–39)
    Das „er aber" beschreibt Gottes unerwartete Barmherzigkeit: Er vergab, vertilgte sie nicht und wandte seinen Zorn immer wieder ab — wie beim goldenen Kalb, als Mose fürbittend eintrat. Der Grund lag allein in Gott selbst, nicht in Israels Buße: Er gedachte, dass sie vergängliches, schwaches Fleisch sind.

    ### Israels Widerspenstigkeit (V. 40–43)
    Trotz dieses Erbarmens blieb Israel trotzig und stur wie ein ungezähmtes Pferd. Ihr Ungehorsam kränkte und verletzte Gott wie ein unbelehrbares Kind seine Eltern. Der Grund: Sie erinnerten sich nicht an Gottes rettendes Handeln. Wer vergisst, wer Gott ist und was er getan hat, rebelliert.

    ### Gottes Wunder (V. 44–55)
    Asaph erinnert an die Plagen über Ägypten — Wasser zu Blut, Fliegen, Frösche, Hagel, Tod der Erstgeburt. Bemerkenswert der Kontrast: Über Ägypten bahnte Gott seinem Zorn einen Weg, bei Israel hielt er ihn zurück. Der einzige Unterschied lag in Gottes freier Erwählung, nicht in Israels Würdigkeit. Gott rettete sein Volk und brachte es in seine heilige Gegenwart — das größte Privileg. Für Christen bildet dies ab, wie Christus die Sklaverei der Sünde brach und uns in Gottes Licht rief.

    ### Israels Treulosigkeit (V. 56–58)
    Das „aber" in Vers 56 markiert Israels Sünde trotz aller Gnade: Sie versuchten den Höchsten, den Schöpfer und Erlöser. Wie ein trügerischer, nutzloser Bogen versagten sie. Sie stellten Götzenbilder auf allen Höhen auf und reizten damit den Gott, dessen Name selbst „Eiferer" ist, zur Eifersucht.

    ### Gottes Grimm (V. 59–64)
    Der Götzendienst brachte das Maß zum Überlaufen: Gott verwarf Israel. Fünf Zeichen des Gerichts folgten — er verließ die Wohnung in Silo, gab seine Kraft in Gefangenschaft, übergab das Volk dem Schwert, ließ Jünglinge und Jungfrauen umkommen und die Priester fallen. Gottes Langmut hat ein Ende; in seine Hände zu fallen ist schrecklich.

    ### Drei Lehren
    - **Langmut lernen:** Wie Gott unzählige Chancen gab, sollen besonders Eltern geduldig und liebevoll, zugleich konsequent mit ihren Kindern umgehen.
    - **Gehorsam lernen:** Als Wiedergeborene im neuen Bund können wir Gott gehorchen und sollen keine Götzen dulden, die ihn zur Eifersucht reizen.
    - **Anbetung und Demut:** Gottes unverdiente Langmut soll Dankbarkeit wecken — wir hätten Gericht verdient, empfingen aber Leben und geistlichen Segen in Christus.
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Über Allein aus Gnade - Bibeltreue Predigten der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde
Die Evangelisch-Baptistische Christusgemeinde ist eine junge Gemeinde, um den Menschen im Remstal bei Stuttgart den Anschluss an eine bibeltreue Gemeinde zu ermöglichen und Gottes Wort zu verkündigen. Unser höchstes Ziel als Gemeinschaft ist es, für Gott zu leben, und Ihm durch unser Leben und durch unsere Gottesdienste die höchste Ehre zu bringen. Besuchen Sie gerne unseren Gottesdienst! Weitere Infos auf unserer Homepage: ebc-waiblingen.de
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