In „Sex and Atlantic City“ versucht Carrie verzweifelt, alle für Charlottes 36. Geburtstag zusammenzutrommeln – Charlotte selbst besteht allerdings darauf, offiziell bei „35“ stehenzubleiben, weil ihr Leben nicht da ist, wo sie es sich vorgestellt hatte. Am Ende landen die vier mit Samantha und Richard in Atlantic City, wo zwischen Privatjet, Casino-Lichtern und Showprogramm alte Freundinnendynamiken und neue Unsicherheiten aufbrechen. Charlotte fühlt sich von den jungen, aufgestylten Frauen im Casino an ihre Angst erinnert, als „alte Jungfer“ zu enden, verwandelt sich dann aber vom braven Schulmädchen in eine offensivere, sichtbar sinnliche Version ihrer selbst. Miranda kämpft mit ihrem Körperbild nach der Geburt und mit dem Gefühl, nicht mehr mitzuhalten, während Carrie merkt, wie sehr ihr an diesem gemeinsamen „Girls-Trip“ liegt, weil sich die Bande durch Baby und Beziehungen zu lösen drohen. Samantha schließlich steigert sich so sehr in ihre Eifersucht auf Richards mögliche Casino-Affären hinein, dass sie ihn in Atlantic City verlässt – mit ihrem ikonischen Satz, dass sie ihn liebt, aber sich selbst mehr.
Quelle zur Namensgebung der Säugetiere:
Londa Schiebinger (1995): Am Busen der Natur. Erkenntnis und Geschlecht in den Anfängen der Wissenschaft. Klett-Verlag. Hier: Kapitel Zwei "Woher die Säugetiere ihren Namen haben", S. 67-113.
Englischer Titel: Why Mammals are Called Mammals - Gender Politics in Eighteenth-Century Natural History
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- Produktion, Text und Schnitt von Karin Eckhold und Judith Rauwald
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- Graphische Gestaltung: Jana Linder
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- Musik: Johannes Meyerhöfer und Judith Rauwald.
- (Cover: "Sex and the City Original Theme" by Douglas J. Cuomo)