Lara Kiene läuft nicht nur schnell. Sie studiert auch noch Lehramt, arbeitet in der Grundschule und hat bis vor kurzem auch noch als Briefträgerin nebenher gejobbt. Ihre Leistungsentwicklung muss also am Alternativ-Training liegen.
In dieser Dauerlauffolge spricht Felix mit Lara aus Hamm in Westfalen über ihren Weg von der „faulen Athletin" in der Jugend zur Top-3-Halbmarathonläuferin Deutschlands 2026. Ein Weg ganz ohne Trainerwechsel, ohne Profi-Umzug, ohne Höhentrainingslager — und mit einer Geschichte, die so gar nicht ins klassische Profi-Schema passt.Themen:→ Warum sie als Teenagerin nie wirklich ambitioniert trainiert hat — und warum sie heute genau deshalb noch nie ernsthaft verletzt war→ Wie Corona zum eigentlichen Karriere-Starter wurde→ Das Doppelleben mit Studium, Lehrerinnen-Job und früher zusätzlich fünf Jahre als Briefträgerin→ Trainingsalltag bei Trainer Roland Grewatta in Hamm: kleine Gruppe, viele Long Runs alleine, der Freund als Rad-Begleitung→ Von 80 auf 124 Wochenkilometer — der Sprung, der den Berliner Sub-1:10-Lauf möglich gemacht hat→ Warum sie im Halbmarathon weder Gels noch Trinken nimmt — und wie das mit dem aktuellen Carb-Loading-Hype zusammenpasst (Spoiler: gar nicht)→ Ihr Race-Modus in Berlin: nicht ein einziges Mal auf die Uhr geschaut, bis Kilometer 16 in der Gruppe um Gesa Krause mitgelaufen, durchs Brandenburger Tor zum ersten Mal die Zeit gesehen→ Wie sie über Marathon, Bahn und die Möglichkeit eines professionelleren Setups denkt→ Warum der Traum von einer Europameisterschaft real geworden ist — auch wenn sie es selbst noch nicht ganz fassen kann
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