Zum Inhalt springen
PodcastsBuddhismusAkazienzendo Podcast

Akazienzendo Podcast

Akazienzendo
Akazienzendo Podcast
Neueste Episode

57 Episoden

  • Akazienzendo Podcast

    Der Reichtum der Untätigkeit

    02.08.2026 | 31 Min.
    Bernd Bender, Dharma-Vortrag, Sommer-Sesshin, 22. Juli 2026 in Wilhelmsaue

    Im Zuge unseres Sommer-Sesshins hielt Bernd einen Vortrag über die Kunst der Untätigkeit und ihre Verbindung zur Zen-Praxis. Da Untätigkeit in unserer Gesellschaft als Defizit abgewertet wird, das es schnellstmöglich zu beheben gilt, entgeht uns „das Reich und der Reichtum der Untätigkeit,“ wie der Philosoph Byung-Chul Han sich ausdrückt. Zen kann ein Zugang zu diesem Reich gewähren. Indem wir lernen, in den Dingen zu Ruhen, können wir erfahren, dass alles hier und jetzt da ist, dass nichts hinzugefügt werden muss, und dass wir, so wie wir sind, vollkommen sind. 
    Support the show
  • Akazienzendo Podcast

    Vasubandhu Teil 6: Die Praxis von Mitgefühl

    12.07.2026 | 1 Std. 8 Min.
    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 6. Treffen am 6. Juli 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das sechste und damit letzte Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.
    In der fünften Folge geht es um die Frage, was Vasubandhus Verse mit Mitgefühl zu tun haben.
    Nach einer Phase des Körperspürens und Ruhens im Feld der Wahrnehmungen, führt uns Bernd durch eine experimentelle Metta-Praxis. 
    Im anschließenden Vortrag betont Bernd, dass Mitgefühl das stille Zentrum von Vasubandhus 30 Versen ist. Anhand folgender Stufen können wir diesem Zentrum nachspüren: Einfach nur Wahrnehmung. Hier geht es um das Ruhen im Feld der Aufmerksamkeit. Wir können direkt – nicht konzeptuell – einsehen, dass wir aus unserem Bewusstsein nicht aussteigen können, und Selbst und Andere unmittelbar verbunden sind. Diese Verknüpfung führt auf der zweiten Stufe zu der Erkenntnis, dass Andere und wir mehr sind, als das Bild, das wir uns von uns selbst und ihnen machen. Dies führt zu weniger Selbstbild und mehr Selbstmitgefühl. Die Wogen des Ergreifens von Selbst und Anderen glätten sich zunehmend. Auf der nächsten Stufe können wir das Ich-Ergreifen erkennen, manas, also die Aktivität, die das unaufhörliche Strömen von alaya ergreift und es „Ich“ nennt. Aus dieser Erkenntnis heraus geschieht wiederum eine Öffnung hin zur Dynamik des nicht-dualen Feldes aus lebendigem Entfalten. Schließlich entsteht aus der innigen Verbundenheit mit der Welt die Verantwortung, mit unserem Tun nährende Samen in das Feld von Selbst und Anderen zu streuen. Mitgefühl ist nicht nur ein Gefühl, sondern Praxis des Aussäens heilsamer Samen. Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.
    Support the show
  • Akazienzendo Podcast

    Vasubandhu Teil 5: Ruhen in Nur-Vorstellung

    05.07.2026 | 1 Std. 8 Min.
    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 5. Treffen am 29. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das fünfte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.
    In der fünften Folge geht es um die Verse 26 und 27. Sie besagen, dass die Tendenz, Selbst und Anderes zu ergreifen, solange nicht abnimmt, bis das Bewusstsein in Nur-Vorstellung zur Ruhe gekommen ist. Wenn wir andererseits das, was wir vor uns stellen, wiederum als „Nur-Vorstellung“ ergreifen, so ruhen wir auch noch nicht in eben diesem.

    In der angeleiteten Meditation betrachten wir, wie das Gegenüber entsteht. Indem wir uns darin üben, in den Erscheinungen, so wie sie sich entfalten, zu ruhen, können wir erkennen, dass alles, Innen und Außen, Selbst und Anderes, gemeinsam erscheint, als ein lebendiges Feld.

    Was heißt es für unsere Praxis, in Nur-Vorstellung zu ruhen? Bernd entwickelt in seinem Vortrag einen Stufenplan für Zazen bzw. Shikantaza. Auf der ersten Stufe konzentrieren wir uns auf den gespürten, atmenden Körper und kommen in dem, was sich in diesem inneren Spüren zeigt, zur Ruhe. Auf der zweiten Stufe erweitern wir unsere Aufmerksamkeit um das, was im Außen erscheint. Indem wir sowohl innere, als auch äußere Erscheinungen zugleich bewusst wahrnehmen, öffnet sich die Grenze zwischen Innen und Außen, Selbst und Anderem, und wird durchlässig. Auf der dritten Stufe zeigt sich auch das Ich-Bewusstsein (manas) nicht mehr als das lebendige Feld selbst, sondern innerhalb dieses Feldes. Das Gefühl eines meditierenden Ichs, das betrachtet, 
    denkt, wahrnimmt, ist nicht getrennt von allem anderen, das auf dieselbe Art und Weise erscheint. Bernds Praxisvorschlag für die dritte Stufe ist es, sozusagen mit dem Atem das Selbst-Gefühl in das Feld hinein zu entspannen, aus dem es sich erhebt. Dies ist die Transformation von alaya in leuchtende Spiegelweisheit, wenn uns unser Leben von Moment zu Moment geschenkt wird.
    Support the show
  • Akazienzendo Podcast

    Vasubandhu Teil 4: Drei Aspekte aller Wesen und Dinge

    28.06.2026 | 1 Std. 5 Min.
    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 4. Treffen am 22. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das vierte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.
    In der vierten Folge spricht Bernd zu den Versen 20-28, die Vasubandhus Lehre der „drei Naturen“ (trisvabhava) zum Inhalt haben. 

    Im experimentellen Teil der angeleiteten Meditation nähern wir uns schrittweise der Erfahrung, dass nicht unser Körper etwas spürt, sondern das Spüren im Feld des Bewusstseins geschieht. Nach und nach können wir direkt erfahren, dass es zwischen Spüren und Bewusstsein keine Distanz gibt.

    Im Vortrag stellt Bernd Vasubandhus „drei Naturen“ als drei Aspekte aller Wesen und Dinge vor: a) den vorgestellten (parikalpita), b) den abhängigen (paratantra), und c) den vollendeten (parinispanna) Aspekt. Demnach hat jeder Moment unserer alltäglichen Erfahrung – genau so, wie sie sich zeigt – einen imaginären Aspekt (a), welcher eine Aktivität des Bewusstseins bezeichnet, durch die Wesen und Dinge als außerhalb und unabhängig existierend erscheinen und durch die ein Selbst bzw. ein permanenter Wesenskern zugeschrieben wird; außerdem einen Aspekt wechselseitiger Abhängigkeit (b), da alles aus unzähligen Ursachen heraus entsteht; und schließlich eröffnet sich ein dritter Aspekt (c), die Einsicht, dass der abhängige Aspekt leer vom vorgestellten Aspekt ist. Im weiteren Verlauf erläutert Bernd, wie der vorgestellte Aspekt und manas, das Ich-Bewusstsein, auf gleiche Weise funktionieren.

    Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.
    Support the show
  • Akazienzendo Podcast

    Vasubandhu Teil 3: Manas, das Ich-Bewusstsein

    21.06.2026 | 1 Std. 10 Min.
    Bernd Bender, Kurs zu Vasubandhus 30 Versen, 3. Treffen am 15. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin

    Wir veröffentlichen hier das dritte von sechs Treffen des Workshops „Wahrnehmung als Tor der Befreiung – Ein Zen-Kurs zu Vasubandhus 30 Versen über den Geist.“ Anhand dieses kurzen, dichten Yogācāra-Texts erforschen wir unsere Wahrnehmung als Transformation in wechselseitiger Abhängigkeit.

    In der dritten Folge spricht Bernd zu den Versen, die sich mit „Manas,“ dem Ich-Bewusstsein, und seiner Beziehung zum „Speicherbewusstsein“ auseinandersetzen.

    In der angeleiteten Meditation experimentieren wir in offenem Gewahrsein mit der gespürten Grenze zwischen Innen und Außen, Ich und Anderem. Im anschließenden Vortrag erklärt Bernd ausgehend von der „Landkarte,“ die uns in Vasubandhus Versen überliefert ist, wie das Gefühl eines abgetrennten, unabhängigen Ichs bzw. Selbsts entsteht, und wie durch Selbst-Identifizierung, Selbstverblendung, Selbststolz und Selbstliebe Leiden entsteht. Entgegen der oft wiederholten Behauptung der Nicht-Existenz des Selbst spricht Bernd von zwei Modalitäten des Selbst, einer engen, eingeschränkten und gehemmten, und einer fluiden, weiten und offenen. Zuletzt geht Bernd darauf ein, wie wir mit diesen beiden Modalitäten praktizieren können und schrittweise das Ich-Bewusstsein lockern und loslassen können.

    Noch ein Hinweis: Wir haben Kapitelmarker eingefügt, mit denen ihr bequem in der Aufnahme springen könnt.
    Support the show
Weitere Buddhismus Podcasts
Über Akazienzendo Podcast
Herzlich Willkommen beim Akazienzendo Podcast! Hier veröffentlichen wir Dharma-Vorträge von unserem Lehrer Bernd Bender und unseren Gäst:innen, sowie angeleitete Meditationen. Akazienzendo ist eine Berliner Sangha mit einer internationalen Community. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und mit dem San Francisco Zen Center assoziiert. Akazienzendo versteht sich als ein Ort der Stille. Wo wir die Menschlichkeit, die wir alle teilen und die uns im Innersten verbindet, erfahren können.
Podcast-Website

Höre Akazienzendo Podcast, Buddhismus im Alltag als täglicher Podcast - Mentale Gesundheit - Selbstverwirklichung - Achtsamkeit und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.de-App

Hol dir die kostenlose radio.de App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
Rechtliches
Social
v8.14.0 | © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 8/15/2026 - 12:04:23 AM