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    Zen in English: The Big Bang of the Mahayana

    11.04.2026 | 37 Min.
    Bernd Bender, Dharma talk on March 6 2026 at Akazienzendo Berlin

    “Everything conceived as self or other occurs in the transformation of consciousness.” While hiking through the Sahara Desert, Bernd recalled this teaching by Vasubandhu. In the desert, there is a desert-being; back in Berlin, there is a Berlin-being. This, according to Bernd, is one way to understand Vasubandhu’s verse: we cannot step outside of consciousness. We do not experience the world as such—we experience consciousness. And precisely for that reason, we are not separate from what we call the world, things, or others. Consciousness is not something small, hidden inside our heads. It is unlimited—and yet we struggle to believe that. Bernd explores this teaching of “consciousness-only,“ which he also calls the “big bang of the Mahayana.” He explains the three aspects of consciousness: ālaya, or store consciousness; the consciousness of a self; and sensory consciousness. He also presents the teaching of the three natures—imagined nature, other-dependent nature, and realized nature—as three aspects present in every moment of experience, and connects all of this to the practice of resting in the field of mind.
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    Nánquáns „Pfingstrose“ und Yogacara

    29.03.2026 | 45 Min.
    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 22. März 2026, Zen-Tag im Akazienzendo, Berlin

    Bernd verbindet das Koan „Nánquáns Pfingstrose wie in einem Traum“ (z.B. Buch der Gelassenheit Fall 91, siehe unten) mit dem Praxisansatz der Yogacara-Schule („Einfach nur Geist“), wie sie u.a. von Vasubandhu im Indien des 4. Jahrhunderts entwickelt wurde. Diesem Ansatz zufolge spaltet das Bewusstsein Selbst und Welt auf. Das „Außen“ erscheint uns dann abgetrennt von uns selbst, während wir diesem Außen gegenüberstehen. In dem Koan taucht das Bild einer Gans auf, die gefangen in einer Flasche aufgewachsen ist. Die Außenwelt sieht sie nur durch milchiges Glas. Indem wir mit dem aufspaltenden Bewusstsein vertraut werden, können wir erleben, dass es sich bei der Abgetrenntheit von der Welt nicht um eine Wahrheit, sondern eine Konstruktion handelt. Zur Konstruktion aufzuwachen bedeutet, dass sie ihre Macht verliert. Anstatt einer Zweiteilung können wir dann sehen, dass Selbst und Welt nicht unabhängig voneinander existieren, sondern in einem Verhältnis, in dem sich beide gegenseitig unaufhörlich hervorbringen.

    Nánquáns „Pfingstrose“
    Fall
    Der Beamte Lu Geng sagte zu Nánquán:„Der Lehrmeister Zhao war wahrhaft außergewöhnlich: Er vermochte zu sagen:‚Himmel und Erde haben dieselbe Wurzel, die zehntausend Dinge sind ein einziger Leib.‘“
    Nánquán zeigte auf eine Pfingstrose im Garten und sagte:„Die Menschen von heute sehen diese Blume wie im Traum.“

    Kommentar
    Lu Geng aus der Tang-Dynastie war Mitglied des obersten Gerichtshofes.Einst fragte er Nánquán:
    „Ich habe eine Gans in einer Flasche aufgezogen. Allmählich wurde sie zu groß, um wieder herauszukommen.Wie kann man sie nun herausbekommen, ohne die Flasche zu beschädigen oder die Gans zu verletzen?“
    Nánquán rief: „Herr!“
    Lu Geng antwortete: „Ja?“
    Nánquán sagte: „Sie ist draußen.“
    Bei diesen Worten erwachte Lu Geng.
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    Meditation: Der Schoß des Lichts

    15.03.2026 | 26 Min.
    Bernd Bender, angeleitete Meditation am 18. August 2025 im Akazienzendo, Berlin 

    Diese angeleitete Meditation folgt dem poetischen Ausdruck Keizan Zenjis, Zen-Meister des 13. Jahrhunderts: „Zazen sitzen bedeutet, im Schoß des Lichts zu ruhen.“ Bernd führt durch Aspekte dieses Bilds, die wir als Qualitäten unseres Sitzens wahrnehmen können: Getragen-, Gehalten- und Genährtsein durch unseren Atem, unseren Körper, durch das, was unseren Körper umhüllt, seien es Wärme, Geräusche oder andere sinnliche Eindrücke. In dieser Geborgenheit können wir erfahren, wie uns alles ständig gegeben wird. Vielleicht wächst darauf Dankbarkeit in uns – und womöglich auch der Wunsch, zurückzugeben, was wir von Moment zu Moment erhalten, kurz, Mitgefühl.

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    Ruhen im Feld des Geistes | Teil 3/3

    01.03.2026 | 34 Min.
    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 05. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, Wilhelmsaue

    „Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereitliegt, aber verhängt, in der Tiefe unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim rechten Namen, dann kommt sie.“

    Diese Zeilen Franz Kafkas stellt Bernd seinem Vortrag voran, und nähert sich so den Themen der vergangenen zwei Tage des Sesshins erneut. Sujata lehrte Siddharta im entscheidenden Moment liebevolle Zuwendung. Er widerrief die vergangenen sechs Jahre des Praktizierens, in denen er versuchte, die leidvolle Existenz zu überschreiten. In den sieben Tagen nach der Begegnung mit Sujata begann er eine neue Praxis zu erfinden, in der er nichts mehr zu ändern suchte, sondern sich in Offenheit übte für das, was ist. Nachdem Mara seine Macht verlor, zeigte sich die Welt von selbst in ihrer Herrlichkeit. Die Einsicht in wechselseitiges Entstehen stellte sich ein, und immer subtilere Schichten des Karma lösten sich. Bernd geht in diesem Vortrag besonders auf das Ruhen im Feld des Geistes als die Praxis ein, die der Buddha in sieben Tagen erfand.
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    Erlauben, was ist | Teil 2/3

    22.02.2026 | 35 Min.
    Bernd Bender, Dharma-Vortrag am 04. Dezember 2025, Rohatsu-Sesshin, Wilhelmsaue

    Sieben Tage lang soll Shakyamuni Buddha bis zu seiner Erleuchtung gesessen haben. Am zweiten Tag versuchte Mara ihn von dem abzuhalten, was er da tat: offen zu sein für das, was ist. Bernd geht in seinem Vortrag noch einmal genauer auf den Praxisansatz des Buddha ein, dessen Ausgang eine Kindheitserinnerung war, in der der junge Siddartha in tief empfundener Verbundenheit mit dem Leben ruhte. Dabei zieht Bernd Dōgen Zenjis Fukanzazengi heran und unterstreicht, dass es sich bei diesem Ansatz nicht um eine Meditationspraxis handelt, in der etwas verändert oder erreicht werden müsste. Vielmehr geht es um eine Offenheit für das, was sich von Moment zu Moment entfaltet. Als Siddartha aufhörte, etwas an seiner Erfahrung verändern zu wollen, verlor Mara seine Macht. Können wir uns und anderen erlauben, die Person zu sein, die wir sind?
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Über Akazienzendo Podcast

Herzlich Willkommen beim Akazienzendo Podcast! Hier veröffentlichen wir Dharma-Vorträge von unserem Lehrer Bernd Bender und unseren Gäst:innen, sowie angeleitete Meditationen. Akazienzendo ist eine Berliner Sangha mit einer internationalen Community. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und mit dem San Francisco Zen Center assoziiert. Akazienzendo versteht sich als ein Ort der Stille. Wo wir die Menschlichkeit, die wir alle teilen und die uns im Innersten verbindet, erfahren können.
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