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  • Folge 260 - Goldmaria
    Ludwig Bechsteins Deutsches Märchenbuch beinhaltet an Stelle 11 das Märchen “Die Goldmaria und die Pechmaria.”  Eine Witwe hat eine böse Tochter und eine gute Stieftochter, die Stieftochter muss arbeiten, die leibliche Tochter nicht. Die Gute Tochter muss fortgehen, erhält als Wegzehrung Aschekuchen und Wasser. Sie teilt beides mit den Vögeln und plötzlich werden daraus Torte und Wein.   An einem Haus mit einem goldenen und einem pechschwarzen Tor bleibt sie stehen und geht durch das schwarze Tor. Sie bittet um Obdach. Zum Schlafen und zum Frühstück wählt sie die Gesellschaft der Hunde und Katzen, die dem Hausherrn gehören.   Gehen will Maria durch das Pechtor, muss jedoch durch das Goldtor. Der Mann schüttelt und sie wird ganz golden.   Der Hahn begrüßt die Heimkehrende mit „Kikiriki, da kommt die Goldmarie.”  So nimmt ihre Steifmutter sie gern wieder Zuhause auf. Maria heiratet glücklich.   Die andere Maria, ihre Stiefschwester, will es ihr nachmachen. Sie jedoch scheucht die Vögel auf. Da werden ihr Kuchen und Wein zu Asche und Wasser. Später, an dem Haus mit den beiden Toren angekommen, nimmt ihre Schwester das Goldtor. Sie will bei dem Mann schlafen und mit ihm frühstücken. Doch der schickt sie zu den Tieren. Beim Gehen wählt Maria das Goldtor, muss aber durch das Pechtor und wird voll Pech.  Der Hahn begrüßt die Heimkehrende mit „Kikiriki, da kommt die Pechmarie.”  Ihre Mutter schämt sich.  Dieses Märchen ähnelt sehr der “Frau Holle” von den Gebrüdern Grimm.   Und nun die Frage: Was löst dieses Märchen in Dir aus?   Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    1/20/2022
    2:00
  • Folge 259 - Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande, Liegenbleiben ist beides
    Meine Güte habe ich mich erschreckt, als ich neulich das Gespräch von zwei Studierenden mitbekommen habe. Sie unterhielten sich über ihre anvisierte Karriere, und was notwendig ist, damit alles reibungslos läuft und am Ende ein Bilderbuchlebenslauf das Ergebnis ist. Alles minutiös geplant, mit wenig Risiko, und guter Bezahlung.  Ich möchte an dieser Stelle ein Zitat von Konrad Adenauer einbringen: “Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.”  Du darfst Dinge testen, du darfst deine Meinung ändern, du darfst in deinem Leben ganz unterschiedliche Berufe lernen und ausüben, du darfst einen Lebenslauf mit Ecken und Kanten haben, du darfst scheitern, du darfst Erfolge feiern, du darfst unzufrieden sein und die Veränderung suchen, du darfst dich fragen, was du gut kannst, wie du mit deinem Wissen und deinen Fähigkeiten anderen Menschen maximal helfen kannst. Und du darfst dich fragen, wie du dich gut positionieren und vermarkten kannst, um finanziell zu profitieren.   Manchmal habe ich den Eindruck, in der Schule fehlt ein Fach, in dem es um die Themen Mut, Selbstvertrauen, Risiko, Selbstverwirklichung und Vertrauen geht.  Ich frage mich, wann es gesellschaftlich als gleichwertig angesehen wird, eine Berufsausbildung zu absolvieren, einen höheren Bildungsabschluss anzustreben oder selbst unternehmerisch tätig zu werden? Ich frage mich, wann es normal sein wird, in seinem Leben zwischen diesen drei Bereichen mehrfach hin und her zu wechseln, aus welchen Gründen auch immer? Ich frage mich, wann Aufstehen nach Scheitern genauso honoriert wird wie Feiern nach Gelingen?  Geld ist immer nur das Ergebnis und meistens, wenn etwas gelingt. Doch kaum jemand sieht, wie viel scheitern dem vorausgegangen ist. Und wie oft jemand wieder aufgestanden ist, neues probiert hat, fokussiert und ausdauernd gearbeitet hat.  Bist du mutig genug zu fallen?  Hast du berufliche Ideen und traust dich nicht, diese anzugehen?  Erlaubst du mir die Frage, ob du dann nicht bereits gescheitert bist, an dir selbst?  Ich meine damit, dass du dir selbst nicht zugestehst, an der Idee zu arbeiten und zu prüfen, welche Risiken echt und welche fiktiv sind?  Wenn ich dich ein bisschen dazu ermutigen konnte, zu scheitern und wieder aufzustehen, dann freut mich das sehr.  Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    1/13/2022
    2:29
  • Folge 258 - Geldhahn
    Wenn jemand droht, den Geldhahn zuzudrehen, dann weiß jeder. Jetzt wird’s ernst.  Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Geldbewusst Podcast....  Das Geld abdrehen, den Geldhahn zudrehen, den Geldhahn schließen, den Geldhahn absperren... Es gibt da viele Formulierungen, doch immer ist eines gemeint. Das Geld bleibt erstmal da wo es ist.  Und wenn das Geld woanders ist, dann ist es nicht bei dir. Und das ist mindestens schade, manchmal ärgerlich, manchmal sogar verheerend.  Ein Beispiel für die Verwendung des Wortes Geldhahn ist folgender Satz:  Die Kunden blieben aus und als dann auch noch die Banken den Geldhahn zudrehten, musste die Firma Insolvenz anmelden.  Man kann den Geldhahn aber auch öffnen oder aufdrehen.   Das drück der folgende Satz sehr gut aus: Die Zentralbanken weltweit haben den Geldhahn aufgedreht, um die Folgen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft abzumildern.  Aber vielleicht hast du bereits selbst Erfahrungen mit dem Geldhahn gemacht. Einigen Jugendlichen wird nämlich von den Eltern irgendwann der Geldhahn zugedreht. Dann heißt es: Du musst jetzt auf eigenen Beinen stehen. Übrigens auch eine schöne Redewendung...  Wie ist deine persönliche Beziehung zum Geldhahn? Bist du selbst noch davon abhängig, dass dir jemand den Geldhahn offenlässt oder bist du in der Position, einem anderen Menschen den Geldhahn zudrehen zu können? Hast du darüber bewusst schon einmal nachgedacht? Wie fühlt sich das für dich an?  Ich freu mich, wenn es Dir gelingt, über den Geldhahn ein stärkeres Bewusstsein über das Geben und Nehmen im Leben zu entwickeln.  Und ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    1/6/2022
    1:54
  • Folge 257 - finanzielle Potenz und finanzielle Fruchtbarkeit
    Dieses Thema wird unter meinen Hörenden für Gesprächsstoff sorgen, da bin ich mir ganz sicher. Denn heute spreche ich über finanzielle Potenz und finanzielle Fruchtbarkeit.  Wenn ein Samenkorn auf einen fruchtbaren Boden fällt, dann ist das schon eine gute Grundlage dafür, dass hier bald etwas keimt.  Keimen bedeutet, dass der im fruchtbaren Samen befindliche Embryo seine Keimwurzel austreten lässt und sich dann der Keimling ausbildet.  In der Pflanzenwelt müssen verschiedene Voraussetzungen gegeben sein, damit ein Samen keimen kann. Die wichtigsten Voraussetzungen sind Wärme, Wasser, Licht oder seine Abwesenheit sowie Sauerstoff.  Auf das Thema Geld übertragen kann man sagen, dass auch hier ein Samen gelegt und auf fruchtbaren Boden fallen muss. Ein Samen kann eine Idee für eine Investition sein. Der fruchtbare Boden kann die Fähigkeit sein, sich Wissen zu einem Thema zu erarbeiten, Recherche zu betreiben, zu einer Entscheidung zu gelangen.  Und auch hier müssen dann bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, damit der Samen keimen kann. Die nach meiner Auffassung wichtigsten sind dienliche Gewohnheiten, emotionale Stärke, Offenheit für Neues und Verantwortungsbewusstsein für die eigene finanzielle Lebenssituation.  Und nun kommt die alles entscheidende Frage: Bist du in der Lage, einen Samen zu bilden und ihn auf fruchtbaren Boden fallen zu lassen? Und ist dein Partner in der Lage, einen fruchtbaren Boden bereitzustellen, in dem der Samen keimen kann?   Die Geschlechterrollen können hier selbstverständlich eine Rolle oder keine Rolle spielen, das entscheidet ihr. Vielleicht hat auch jeder von Euch einen Samen und einen fruchtbaren Boden zu gleich.  Ich wünsche Dir und Euch eine erfolgreiche Woche 
    12/30/2021
    2:03
  • Folge 256 - Mithalten können
    Wer kennt das nicht, ein Gefühl, nicht mithalte zu können.   Mithalten können bedeutet, sich den gleichen Anforderungen gewachsen zu zeigen wie andere Personen.  Im finanziellen Sinne kann das mithalten beim Konsum bedeuten. Der Klassiker hier sind Statussymbole wie Autos oder Kleidung bestimmter Hersteller.  Ein “Da kann ich nicht mithalten” auszusprechen, kann aber auch befreiend sein. Denn wer gibt eigentlich vor, dass du mithalten können musst. Mal abgesehen davon, ob du überhaupt mithalten willst.  Der Gedanke, nicht mithalten zu können, hat für mich daher auch immer den Anschein von fehlendem Selbstbewusstsein. Du entscheidest selber, ob du den Erwartungen anderer Menschen entsprechen willst. Spannend wird es, wenn du selbst die Erwartung an dich stellst, mithalten können zu müssen, wenn du einer Sache nacheiferst und Anschluss halten willst.  Denn mithalten können bedeutet herankommen, heranreichen, gleichziehen und das kann ganz schön anziehend sein. So anziehend, dass dir dein Kontostand egal ist.   In Cliquen ist das oft zu beobachten. Einer setzt den Standard und alle anderen ziehen mit. Finanziell gesehen sind solche Verhaltensweisen oft zerstörerisch. Solange der Kontostand bei 0 Halt macht, ist eine Genesung gut möglich. Wenn allerdings der Kontostand ins Minus geht, kann eine Spirale beginnen, die immer weiter ins Minus führt.  Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, deren Konto sich permanent nahe der 0 befindet, das Konto bei der Bank auf Guthabenbasis führen zu lassen. Das sorgt zwar dafür, dass Abbuchungen bei ungedecktem Konto zurückgebucht werden und eine Kartenzahlung nicht möglich ist, verhindert aber wirksam die Abwärtsspirale.  Daher fordere ich dich in dieser Woche auf, dein eigenes Verhalten einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Wo willst du mitziehen und warum ist dir das wichtig? Steht das im Einklang mit deinen Werten? Hilft es dir bei der Erreichung deiner langfristigen finanziellen Ziele, oder hindert es dich dabei?  Diese drei Fragen sind deine Eintrittskarte in ein autonomes geldbewusstes Leben – ohne den Wunsch mithalten zu können.  Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    12/23/2021
    2:40

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