Nach dem doch eher schweren, abschreckenden Einstieg im Solo-Modus hätte ich nie gedacht, dass mich Nioh 3 doch so sehr packen kann. Das aus den Vorgängern bekannte, fantastisch schnelle Gameplay wurde erweitert durch die Ninja-Samurai Form, zwischen der man mittels Knopfdruck jederzeit hin und her wechseln kann. Auch die neue “Open World”, die sich über mehrere Bereiche erstreckt, motiviert ungemein: Überall lassen sich Charakter-Upgrades, Gegner, Bosse und Truhen finden, die einen mit massiv viel Loot versorgen. Das führt allerdings dazu, dass man sich sehr schnell überlevelt, wodurch die Gebiete im Vergleich zu den Missionen der Vorgänger keine große Herausforderung mehr sind. Apropos Missionen: Auch diese sind im Spiel weiterhin vorhanden und können über die Schreine jederzeit gestartet werden, ebenso wie Wiederholungen der Storymissionen. Ebenfalls ein Highlight ist der Koop-Modus: Mit bis zu zwei weiteren Mitstreitern kann man sich bei Bossen aushelfen oder auf Expeditionen gehen, um die offene Welt und die Missionen gemeinsam zu erkunden. Gerade Einsteiger des Franchises profitieren davon, allerdings sind selbst die Bosse dann keine Herausforderung mehr. Nichtsdestotrotz steht der Spielspaß an erster Stelle und hier hat Koei Tecmo auf ganzer Linie abgeliefert!