In der zweiten Folge des „Sicherheitssonntags“ (SISO) geht es nach München zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), dem wohl wichtigsten sicherheitspolitischen Forum Europas.
Unser Co-Host Florian Schäfer blickt gemeinsam mit Wilhelmine Stenglin, Redakteurin für Sicherheitspolitik und Verteidigung bei Table Media, hinter die Kulissen der diesjährigen Konferenz. Was macht die MSC so besonders? Welche Signale gingen von ihr aus – und was bedeutet das für die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit Europas?
Im Gespräch geht es um die besondere Rolle der MSC als informelles, aber hochwirksames Forum internationaler Politik. Es ist ein Ort ohne formale Beschlüsse, aber mit enormer politischer Signalwirkung. Wilhelmine Stenglin berichtet aus journalistischer Perspektive von Hintergrundrunden, bilateralen Treffen und den viel zitierten „Flurgesprächen“, in denen oft mehr passiert als auf der großen Bühne.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Atmosphäre der diesjährigen Konferenz: War die Unsicherheit angesichts globaler Krisen, vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine bis zu den weiterhin angespannten transatlantischen Beziehungen spürbar? Besondere Aufmerksamkeit galt den Reden von Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Außenminister Marco Rubio. Welche Kernbotschaften setzten sie? Diese und weitere Fragen rund um die Debatten auf der MSC werden in dieser Folge beantwortet. Darüber hinaus greifen wir im Podcast eine strategische Idee auf, die jüngst auf dem Weltwirtschaftsforums in Davos formuliert wurde. Der kanadische Premierminister Mark Carney warb für eine engere Kooperation sogenannter „Mittelmächte“ – darunter Kanada, europäische Staaten, Australien oder Japan. War diese Idee auf der MSC bereits greifbar? Entstehen hier neue Koalitionen jenseits klassischer Bündnisstrukturen?
Zum Abschluss ziehen wir Bilanz: Was bleibt von dieser MSC? Welche Signale gingen von München aus – nach Washington und in die europäischen Hauptstädte? Eine Folge über Stimmungen, strategische Verschiebungen und die Frage, wie viel geopolitische Realität sich in den Konferenztagen in München verdichtet hat.
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