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Thomas Füngerlings
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289 Episoden

  • weekly52

    ⓦ 459 Fotografie zwischen Nähe, Vertrauen und leisen Momenten mit Sandra Mago

    20.1.2026 | 1 Std. 14 Min.
    ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/459.ⓦ 💰 Spenden-Link und WunschlisteDas Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ♥️  ⁠⁠https://www.amazon.de/registry/wishlist/QQJ7SRSMF9R5
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    Die leise Kraft der Nähe
    Sandra Mago fotografiert nicht, um zu inszenieren – sondern um zu beobachten. In diesem Gespräch erzählt sie, wie Vertrauen, Ruhe und echtes Interesse an Menschen ihre Fotografie prägen. Besonders Paar- und Peoplefotografie entstehen bei ihr aus dem Moment heraus, ohne Posen, ohne Druck.
    Schwarz-Weiß ist dabei kein Stilmittel, sondern Haltung: Reduktion auf das Wesentliche. Emotionen sollen sichtbar werden, nicht überdeckt. Sandra arbeitet bewusst ohne kommerziellen Anspruch, um sich ihre kreative Freiheit zu bewahren – und entdeckt zunehmend die analoge Fotografie als entschleunigten Gegenpol.
    Ein zentrales Thema ist die Offenheit der Interpretation: Bilder dürfen unterschiedlich gelesen werden. Genau das macht sie lebendig.
    Eine Folge über Nähe, Vertrauen und Fotografie als stillen Dialog.
    .
    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 Sandra Mago: Momente des Vertrauens im Le Magazine

    03:16 Die Bedeutung von Vertrauen in der Pärchenfotografie

    08:28 Die Rolle von Emotionen und Momentaufnahmen

    11:40 Die Herausforderungen und Freuden der Outdoor-Fotografie

    13:37 Schwarz-Weiß-Fotografie und persönliche Stilfindung

    17:23 Die besondere Beziehung zwischen Geschwistern in der Fotografie

    20:54 Instagram Reels, Feedback und die stille Leserschaft

    28:26 Kreative Prozesse und Ideen

    31:29 Aktfotografie, Verletzlichkeit & Verantwortung

    36:55 Bearbeitung und Entwicklung von Bildern

    38:42 Der Reiz der analogen Fotografie

    42:55 Emotionen und Entschleinigung mit meinem 85er Objektiv

    49:23 Die Bedeutung von Perspektiven in der Fotografie

    51:31 Ausstellungen und Publikationen

    54:48 Männliche Models in der Fotografie

    01:00:11 Inspiration durch andere Fotografen

    01:01:31 Musik und Fotografie: Eine kreative Verbindung

    01:07:01 Vorbilder und künftige Projekte in der Fotografie

    01:10:35 Mein perfektes Bild mit Suse und Linda

    01:14:06 Feedback und Spenden
  • weekly52

    ⓦ 221 Zurück in die Zukunft: Unsere geilste Zeit war in den 20ern

    15.1.2026 | 40 Min.
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    https://weekly52.de/weekly/221

    Alle ZEIT OHNE ENDE Episoden sind nicht mehr bei Apple verfügbar. Daher ergänze ich die 150 Folgen, die ich zusammen mit Thomas Leuthard von 2019 bis 2022 veröffentlicht habe. Und diese Folge habe ich sogar digital remastered.

    Danke für den Themenwunsch und das Feedback: Marina hat uns gefragt: Wenn du mit 20 einen Blick auf dein heutiges Leben werfen dürftest, was würdest du denken? Gregor hat gleich dazu eine Sprachnachricht geschickt.
    Schlimmer geht immer. Wir reden über unsere turbulente Zeit mit Anfang 20, über die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, den Club der toten Dichter, über Zeitenwenden und dass ich nie dachte, älter als 40 zu werden. 
    Was würde man denken, wenn man mit 20 einen Blick auf das heutige Leben werfen dürfte? Diese scheinbar einfache Frage öffnet im Gespräch einen großen Raum für Erinnerungen, Zweifel, Stolz und Gelassenheit. Die Antwort fällt überraschend positiv aus: Vieles ist gut gelaufen. Vielleicht mit ein paar Kilo mehr – aber auch mit mehr Erfahrung, Ruhe und Klarheit.
    Das Gespräch kreist um Lebensentscheidungen, die selten perfekt geplant waren: Bundeswehr, Studium, frühes Ausziehen, erste Jobs, Hamburg, Informatik, Risiko statt Komfortzone. Rückblickend zeigt sich: Nicht jede Entscheidung war strategisch klug – aber fast jede war lehrreich. Besonders prägend war das selbstständige Arbeiten, das frühe Geldverdienen und die Erkenntnis, dass kein Job „umsonst“ ist, selbst wenn er nur zeigt, was man nicht machen möchte.
    Technologische, gesellschaftliche und politische Umbrüche ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gespräch: vom ersten Computer über Internet und Smartphones bis hin zu Klimakrise, Energiewende und Zeitenwenden. Interessant ist dabei der Vergleich zwischen den 1980er-Jahren (Tschernobyl, Kalter Krieg) und heute – mit dem Gefühl, erneut in einer Phase großer Veränderung zu leben.
    Ein zentrales Motiv: Man kann nicht alles planen. Zu viel Grübeln blockiert Entscheidungen. Wachstum entsteht oft dort, wo man Unsicherheit zulässt, Verantwortung übernimmt und flexibel bleibt. Kündigungen, Richtungswechsel und Krisen erscheinen im Rückblick weniger als Brüche, sondern als notwendige Korrekturen.
    Am Ende bleibt ein versöhnliches Fazit: In der Summe hat es gestimmt. Nicht alles richtig, aber genug, um zufrieden zu sein. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis fürs Älterwerden – oder fürs Jungsein.

    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 Sprachnachricht von Gregor - Die Frage an das 20-jährige Ich

    01:10 Körper, Alter und Gelassenheit

    02:20 Mobilität, Vespa, Auto & Freiheit

    04:15 Zukunftsangst, Umwelt, Endlichkeit

    06:45 Geld, Sparen und späte Einsichten

    08:30 Computer, Technik & digitale Anfänge

    12:00 Wilde Zeiten in den 20er: Bundeswehr, Ausziehen, Selbstständigkeit

    16:30 Mäandern im LaLaLand: Studium, Jobs & mutige Schritte

    20:40 Quereinstieg, Lernen & Weiterbildung

    24:00 Arbeit, Kündigungen & Resilienz

    30:20 Die 1980er waren ein turbulentes Jahrzehnt 

    35:00 Vertrauen, Entscheidungen & Komfortzone

    38:30 Fazit: In der Summe hat es gestimmt
  • weekly52

    ⓦ 458 Das Café am Rande der Welt: Augustines of Portobello Farmstore & Kitchen mit Jana ➕ AI-Radioshow 🇬🇧

    12.1.2026 | 1 Std. 7 Min.
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    https://weekly52.de/weekly/458

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    Janas und Gus Farmstore & Kitchen in Dunedin Neuseeland begann als Idee für eine große Küche – heute ist er ein besonderer Ort für Genuss, Handwerk und Begegnung. Mitten im Grünen entstanden aus eingelegten Früchten, saisonalen Gerichten und viel Eigenleistung ein Farmstore & Kitchen, der bewusst anders ist: klein, ehrlich, reduziert.
    Der Weg dorthin war geprägt von Bürokratie, hohen Investitionen und vielen Entscheidungen aus dem Bauch heraus.Statt perfekter Lage setzt Jana auf Authentizität und Social Media – ohne Werbung, aber mit Persönlichkeit. Humorvolle Videos, Einblicke hinter die Kulissen und klare Werte sorgen dafür, dass Gäste gezielt anreisen.
    Trotz des Erfolgs bleibt das Konzept bewusst überschaubar: drei Öffnungstage, 25 Plätze, Zeit für Familie. Wachstum heißt hier nicht größer werden, sondern stimmiger leben.

    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 Die Entstehung des Farmstore & Kitchen
    12:46 Die Atmosphäre und das Ambiente
    16:22 Der Toast der Woche auf Social Media 
    19:05 Die Herausforderung der Sichtbarkeit
    20:41 Touristenverhalten und lokale Wirtschaft
    21:39 Das Team und Engagement
    25:09 Work-Life-Balance und Familienleben
    29:16 Workshops und Trainings
    35:13 Arbeiten im Team und die Familie
    38:33 Küchenbetrieb und Geschäftsideen
    41:05 Nachhaltigkeit und hochwertige Zutaten
    42:20 Günstige Preise 
    44:07 Bierkultur und lokale Brauereien
    48:30 Zukunftsvisionen und persönliche Träume
    54:34 Bilder vom Farmstore & Kitchen
    55:26 🇬🇧 AI Radio Show: Augustines of Portobello Farmstore & Kitchen (11:30 Min.)

    🇬🇧 The why cafe: Augustines of Portobello Farmstore & Kitchen 🇬🇧 AI-Radioshow

    Jana and Gas’s farmstore is the result of a forced pivot. Originally planned as a private production kitchen, high infrastructure and licensing costs pushed them into opening a public space. From debt and regulation emerged a focused concept: an open kitchen, a small seasonal menu, and handcrafted preserves at the center. Instead of relying on location or advertising, the business grows through authentic social media storytelling. Humor and personality turn a hidden place into a destination. Financial stability comes from a smart combination of hospitality and Jana’s subsidized business workshops, which make full use of the costly infrastructure. Success here isn’t measured by growth, but by balance: limited opening days, protected family time, and long-term sustainability.

    #portobello #weekly52 #dunedin #farmstore
  • weekly52

    ⓦ 457 Liedermachertum in neuem Kleid – wie Louisa Specht Gefühle in Sprache und Musik verwandelt

    06.1.2026 | 1 Std. 23 Min.
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    https://weekly52.de/weekly/457

    https://youtu.be/DtglpCNXWZE.

    Musik als Sprache für das, was in uns arbeitet. Louisa Specht spricht über Songwriting, Gefühle und Mut zur Offenheit. Ein Gespräch über innere Karusselle, Texte und Befreiung..
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    Louisa Specht spricht im Podcast weekly52 mit Thomas Füngerlings über Musik als Ausdruck innerer Bewegungen. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, war kreatives Arbeiten für sie von Beginn an selbstverständlich. Ihre Songs entstehen meist aus einem inneren Druck heraus – aus dem Bedürfnis, Gefühle zu benennen, zu ordnen und sich von ihnen zu befreien. Im Gespräch geht es um Songwriting, bildhafte Sprache, das Zusammenspiel mit ihrer Band und die Frage, wie viel Kontrolle und wie viel Offenheit kreative Prozesse brauchen. Louisa beschreibt, wie Texte und Melodien oft gleichzeitig entstehen und warum sie bewusst universell bleibt, statt private Geschichten zu erzählen. Auch das Auftreten auf der Bühne ist Thema: Nervosität, Authentizität und die Kraft kleiner Unperfektheiten. Eine Folge über Vertrauen, künstlerische Verantwortung und Musik als Einladung zur Verbindung. Welche Gefühle würdest du in Musik verwandeln, wenn du dich trauen würdest?
    ⓦ Kapitelmarken und Links
    00:00 Zufällig beim Konzert im Theater am Spittelberg in Wien
    04:54 Louisa stellt sich vor
    09:10 Liveauftritte und ihre Bandmitglieder
    13:34 Songwriting-Prozess
    20:17 Inspiration aus Leidensdruck
    24:27 Live-Auftritt im Kultursender Ö1
    28:10 Lieder über Selbstsuche, Krisenbewältigung und Befreiung
    31:39 Die Kunst des Texteschreibens und der bildhaften Sprache
    39:03 Das Lied "Rätsel" und das Spiel zum Publikum
    43:51 Die Herausforderung der Künstleridentität
    48:02 Vorbereitung und Spontaneität beim Auftritt
    52:19 Rollenverteilung in der Band
    55:35 Spannungsbogen und die Setlist
    57:46 Coversongs: Walking on the Moon
    01:00:19 Musikalische Vorbilder und Einflüsse
    01:05:16 Plattenvertrag und Labels
    01:07:05 Die Verbindung zum Publikum und persönliche Geschichten
    01:09:22 Was passiert nach dem Konzert?
    01:11:15 Die Qualität der Musik muss stimmen
    01:13:08 Die Herausforderungen der Albumproduktion und Musikbusiness
    01:17:51 Zielgruppe, Hörerschaft und Auftritte in Deutschland
    01:20:14 😀 Outtakes mit Auflösung vom Intro

    Schaut mal ins Musik-Video Louisa Specht & Band - Einmal (Ö1 Radiosession) - Atmosphere pictures by Thomas Füngerlings
    https://youtu.be/DtglpCNXWZE

    Weitere Links https://www.youtube.com/@louisaspecht3007/videos
    https://www.instagram.com/louisaspechtofficial/

    https://louisa-specht.at

    #weekly52 #songwriting #liedermacher #podcast #liedermacherin
  • weekly52

    ⓦ 151 Ich bin ein hochsensibler Misanthrop: Wenn die Welt zu laut wird - zwischen Reizüberflutung und feinem Gespür - digital remastered

    03.1.2026 | 32 Min.
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    https://weekly52.de/weekly/151

    Alle ZEIT OHNE ENDE Episoden sind nicht mehr bei Apple verfügbar. Daher ergänze ich die 150 Folgen, die ich zusammen mit Thomas Leuthard von 2019 bis 2022 veröffentlicht habe. Und diese Folge habe ich sogar digital remastered.

    Lärm macht mich wahnsinnig:
    Heute wird es ganz persönlich, ich schildere, wie zu viele Reize, insbesondere Lärm mich wahnsinnig macht. Ich sehne mich nach Stille. Besonders feinsinnige oder hochsensible Menschen haben ein großes Bedürfnis nach Ruhe, Rückzug und Stille. Thomas erzählt, dass er mit der Zeit immer mehr zum Einzelgänger mit misanthropischen oder aspergischen Zügen wird. Wenn andere von unseren „Begabungen" wissen, fällt der Umgang sicher leichter. 
    Zwischen Reizüberflutung und feinem Gespür
    In diesem Gespräch geht es um Hochsensibilität, Feinsinnigkeit und die Frage, wie wir heute mit Lärm, Menschen und Erwartungen umgehen. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass Geräusche plötzlich nicht nur nerven, sondern körperlich schmerzen können: laute Kneipen, Menschenmengen, unerwartetes Klatschen. Was früher ging, wird heute zur Belastung.
    Rückzug als Qualität, nicht als Schwäche
    Beide Gesprächspartner beschreiben ein wachsendes Bedürfnis nach Ruhe, Stille und Selbstbestimmung. Noise-Cancelling-Kopfhörer, bewusste Tageszeiten und Rückzugsorte werden zu Werkzeugen, um sich in einer lauten Welt zu schützen. Dabei wird klar: Es geht nicht um Krankheit, sondern um eine Persönlichkeitsausprägung.
    Feine Antennen für Stimmungen und Details
    Hochsensibilität zeigt sich nicht nur akustisch. Sie äußert sich auch im feinen Gespür für Stimmungen, unausgesprochene Spannungen in Räumen oder kleine Veränderungen bei Menschen. Diese „Antennen“ können bereichern – etwa in kreativen Prozessen, Fotografie oder intensiven Gesprächen – sind aber auch anstrengend.
    Fokus, Tiefe und selektive Beziehungen
    Ein zentrales Thema ist die Fähigkeit zur extremen Konzentration auf Lieblingsthemen. Stundenlanges Arbeiten ohne Ermüdung steht im Kontrast zu geringer Toleranz für Smalltalk oder oberflächliche Kontakte. Freundschaften werden selektiver, themenbezogener – nicht aus Arroganz, sondern aus dem Wunsch nach Sinn und Tiefe.
    Stille als rares Gut
    Besonders eindrücklich ist die Schilderung einer „Oase der Ruhe“ mitten im Trubel Berlins. Ein Raum, der zeigt, wie stark Stille wirkt – und wie selten sie geworden ist. Die Folge endet mit der Erkenntnis: Wer weiß, wie er tickt, kann besser für sich sorgen und muss sich nicht erklären.
    Frage zum Weiterdenken: Was würde sich in deinem Alltag verändern, wenn du deine Sensibilität nicht als Makel, sondern als Stärke begreifen würdest?

    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 – Einstieg: Hochsensibilität & Lärm

    01:30 – Geräusche als körperliche Belastung

    03:30 – Rückzug, Ruhe und Selbstbestimmung

    05:50 – Noise Cancelling & Schutzräume

    07:30 – Feine Antennen für Stimmungen

    10:00 – Fokus, Asperger-Nähe & Konzentration

    14:30 – Kreativität und Wahrnehmung

    17:00 – Freundschaften, Bubbles & Lebensphasen

    22:30 – Beziehungen, Erwartungen & Kommunikation

    29:30 – Oase der Ruhe & Mangel an Stille

    31:30 – Schlussgedanken & Abschied

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Generated: 1/21/2026 - 2:46:52 AM