323 Episoden
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Was macht die Faszination analoger Fotografie aus? Warum greifen immer mehr Menschen wieder zu Kameras, die Jahrzehnte alt sind? Und weshalb kann gerade die Entschleunigung zu mehr Kreativität führen?
In dieser Folge spricht Thomas mit Fotograf und YouTuber Valentin Ahles https://www.youtube.com/@valentinahlesphotpgraphy über seinen Weg vom ersten Film bis zum erfolgreichen englischsprachigen YouTube-Kanal. Gemeinsam tauchen sie in die Welt klassischer Kameras ein, sprechen über Lieblingsmodelle, den Reiz mechanischer Technik und darüber, warum gerade die Begrenzung auf wenige Bilder zu mehr Kreativität führen kann.Valentin https://www.instagram.com/valentins_visuals/ erzählt von seinen Erfahrungen mit hunderten getesteten Kameras, seinem Workflow beim Fotografieren und Archivieren sowie vom enormen Aufwand hinter seinen YouTube-Videos. Gleichzeitig wird deutlich, dass es ihm nie nur um Technik geht. Viel wichtiger sind Geschichten, Emotionen und die Freude am bewussten Fotografieren.
Die Folge verbindet persönliche Erinnerungen, praktische Erfahrungen und viele Gedanken darüber, wie Fotografie unseren Blick auf die Welt verändern kann – unabhängig davon, ob analog oder digital fotografiert wird.
ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Valentin stellt sich vor03:21 Über 300 alte Kameras gekauft05:18 Aufbau des YouTube-Kanals https://www.youtube.com/@valentinahlesphotpgraphy11:36 Inspiration und kreative Videoprojekte15:04 Die Bedeutung von Long-Form-Content auf YouTube19:06 Schlüsselerlebnisse: Agfa Silette und Nikon F323:23 Erinnerungen und Emotionen durch Bilder27:19 Lerneffekte: Belichtung und Blende30:39 Vertrauen in die Kamera: Erfahrungen und Reparaturen32:35 Die Auswahl der richtigen Kamera für den Moment37:01 Nostalgie und moderne Ansätze in der Fotografie40:32 Die Faszination der Analogfotografie42:21 Workflow und Bildbearbeitung in der Analogfotografie44:02 Die Bedeutung von Negativen und deren Aufbewahrung50:37 Welches Bild hängt nur in deinem Kopf?56:59 Reflexion und Entwicklung durch Analogfotografie59:14 Experimentelle Fotografie und Filmtechniken01:00:15 20% Promo-Code "NICETOMEETYOU" vom Speed Lab in Berlin01:03:21 Neue Kameras und die Zukunft der analogen Fotografie01:07:50 Tipps für Videografen und Content Creator01:12:59 Aktion: Daido Moriyama Challenge01:15:49 Feedback und Spende an weekly52
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#analogphotography #leicaphotography #weekly52 ⓦ 485 Die stille Beobachterin – Bettina Fischer sieht, was andere übersehen
20.07.2026 | 1 Std. 9 Min.ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artwork
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Im Gespräch mit Thomas erzählt die Wiener Fotografin Bettina Fischer https://www.das-linsenwerk.at , wie sie zur Fotografie fand und warum sie sich selbst als „stillen, aufmerksamen Beobachter“ beschreibt. Ihre Arbeiten entstehen intuitiv: Sie entdeckt kleine, unscheinbare Momente, die durch Licht, Form oder Stimmung plötzlich Bedeutung bekommen. Serien wie „Wiener Licht“ oder „Out of Time“ wachsen aus einzelnen Bildern heraus – ohne Druck, ohne Eile.
Bettina liebt die analoge Fotografie, das Überraschungsmoment, das Korn, die Unschärfe. Sie arbeitet bewusst reduziert und zeigt nur wenige, dafür präzise ausgewählte Bilder. Auch die Präsentation ist ihr wichtig: Räume, Hängung, Interaktion – alles darf spielerisch sein."I am neither an artist nor a photographer ... I am just an attentive, silent observer". Ihr Ansatz ist eine Einladung, langsamer zu schauen und das Besondere im Alltäglichen zu entdecken.
ⓦ Kapitelmarken und Links
00:00 „Servas“ aus Wien - Selbstbeschreibung als „stiller, aufmerksamer Beobachter“
07:52 Die leisen Momente - Beobachtungen im Alltag
13:22 Entstehung von „Wiener Licht“ - Reduktion auf das Wesentliche
19:45 Analog oder digital?
22:00 Experimente mit 35mm Filmen
25:59 Kameraloses Fotografieren – Inspiration
28:59 Nikon F3 und FG und andere Kameras
32:28 Serie „Out of Time"
41:08 Serie „Form(los)“ - Farben, Formen, Strukturen
49:50 Social Media – ambivalente Beziehung
51:29 Entwicklung des eigenen Stils - Alltag mit Kamera
55:02 Wunsch nach einer Einzelausstellung
57:23 Kreative Raumgestaltung: Interaktion mit Fußmatte und Bewegende Menschen
01:01:40 Frühere Ausstellungen - Martin Parr im Kunst Haus Wien
01:05:32 Ankündigung: Bonn Booklet
🇬🇧 The Silent Observer – Bettina Fischer sees what others overlook
Vienna-based photographer Bettina Fischer shares how she found her way into photography and why she calls herself a “silent, attentive observer.” Her work grows intuitively from small, overlooked moments—light, shadows, textures, quiet corners. Series like “Wiener Licht” and “Out of Time” evolve naturally from single images, without pressure or strict planning.Bettina loves analog photography for its surprises and imperfections. She works minimally, selecting only a few strong images rather than many. Presentation matters to her too—she enjoys experimenting with space, hanging heights and playful elements like printed doormats.Her approach invites us to slow down and rediscover the beauty in everyday surroundings.
#analogfotografie #weekly52 analogvibes, creativeprocess, wien, lightandshadow, #filmisnotdead #minimalism visualart, quietmomentsⓦ 484 Das Kleine im Großen – Makrofotografie & Lost Places mit Maria Camphausen
14.07.2026 | 1 Std. 26 Min.ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artwork
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In dieser Folge spricht Thomas mit Tierärztin und Fotografin Maria Camphausen über ihre zwei fotografischen Welten:
Makrofotografie und Lost Places. Maria erzählt, wie sie mit einfachen Mitteln begann und warum Makro für sie eine Form der Achtsamkeit ist. Sie beschreibt, wie beruhigend es wirkt, sich auf Atmung, Licht und winzige Details zu konzentrieren: „Ich gehe da immer deutlich ruhiger raus, als ich reingegangen bin.“
Im Kontrast dazu stehen Lost Places: verlassene Kliniken, Kasernen, Hallen — Orte voller Geschichte, Risiko und Atmosphäre. Maria berichtet von Nervenkitzel, Respekt vor den Orten und besonderen Fundstücken wie einem verbrannten Klavier.
Die Folge zeigt: Fotografie kann sowohl meditativ als auch abenteuerlich sein — je nachdem, wohin man schaut. Welche Welt reizt dich mehr: Makro oder Lost Places?ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Vorstellung Maria Camphausen und Grüße an den Strassenjäger03:15 Wie sie zur Makrofotografie kam07:17 Makro als Achtsamkeit & Ruhepol09:19 Bildbesprechung: Marienkäfer14:06 Glücksmoment: Bienen und Libellen16:04 Die Faszination von Insekten und deren Farben17:52 Die Geduld der Naturfotografie19:03 Achtsamkeit in der Naturfotografie - Pilze, Licht & Perspektiven28:30 Der Durchbruch in die Welt der Fotografie 😀32:33 Faszination der Natur und ihre kleinen Wunder36:29 Schnecke, Spinne, Bienen & Naturmomente43:55 Die Ausrüstung für Makrofotografie45:50 Lost Places: Der Nervenkitzel verlassener Orte51:29 Kliniken, Kasernen & Geisterdörfer55:19 Balance zwischen Dokumentation und künstlerischer Interpretation01:00:58 Faszinierende Story mit einem Klavier, verbrannten Noten und einem Buch01:04:35 Leuchtender Kanister in der Halle01:06:27 Die Bedeutung von Licht und Perspektive01:08:27 Schwarz-Weiß vs. Farbe 01:11:39 Foto-Tipps: Spinde & Gewaltspuren 01:18:33 Ist Tschernobyl der ultimative Kick?01:20:52 # Hashtag Kekse01:25:23 Danke für Feedback, Themenvorschläge und Spenden
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🇬🇧 Macro, Lost Places and the Art of Seeing
In this episode, Thomas talks to veterinarian and photographer Maria Camphausen about her two creative worlds: macro photography and lost places. Maria explains how macro helps her slow down, breathe and focus on tiny details: “I always leave calmer than I entered.” She shares her approach to light, perspective and why she prefers a natural, minimal‑tech workflow.
Lost places, on the other hand, bring adrenaline: abandoned clinics, barracks, halls full of decay and history. Maria talks about danger, respect and the thrill of discovery — including a burned piano she stumbled upon.The episode shows how photography can be both meditative and adventurous.
Which world fascinates you more — the tiny or the forgotten?
#macrophotography #lostplacesphotography #weekly52 #vodcast #bildbesprechung #photoreviewⓦ 483 Die Kunst, Bücher lebendig zu machen mit Uta Schneider von der Neue Design Uni - St. Pölten
07.07.2026 | 1 Std. 12 Min.ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artwork
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Uta Schneider öffnet in diesem Gespräch die Tür zur faszinierenden Welt der Artists Books / Künstlerbücher. Seit 40 Jahren arbeitet sie zwischen Kunst und Buchgestaltung und zeigt, wie viel mehr ein Buch sein kann als ein Stapel bedruckter Seiten. Sie spricht über historische Vorbilder, über Haptik, Geruch, Materialität und darüber, wie Inhalte durch Form, Papier und Typografie eine völlig neue Bedeutung bekommen.Besonders inspirierend ist ihre Arbeitsweise: Sie entwickelt Bücher im Dialog, im „Resonanzraum“ zwischen Bildern, Texten und Menschen. Ein Leporello erzählt anders als ein klassisches Buch, dünnes Papier erzeugt neue Ebenen, Typografie schafft Atmosphäre.Ihr Lehrgang in St. Pölten zeigt, wie komplex und zugleich erfüllend Buchgestaltung sein kann.
https://www.ndu.ac.athttps://www.uta-schneider.de
https://www.boatbook.de/
ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Uta Schneiders Weg zum Künstlerbuch05:36 Historische Wurzeln experimenteller Bücher08:57 Das Buch als intimer Raum11:52 Inhalt vor Form18:44 Zusammenarbeit und Kommunikation mit Künstlern22:39 Buchproduktion: Konzeption, Redaktion, Gestaltung und Herstellung25:41 Haptik, Geruch und Sinneserfahrung28:23 Digitalisierung als Chance fürs Buch30:19 Kinderbücher und körperliches Lesen33:10 Der kreative Prozess der Buchgestaltung mit Druckereien39:53 Weißraum als Gestaltungselement43:00 Die Bedeutung von Typografie und Schriftwahl48:42 Die visuelle Gestaltung von Text und Bild - Typografie als kreatives Spiel54:56 Schwarz auf weiß57:00 Praktische Tipps zur Buchgestaltung58:46 Lehrgang für Buchgestaltung an der Neue Design Universität NDU St. Pölten01:08:58 Infos unter ndu.ac.at und boatbook.deⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de https://www.instagram.com/weekly52.de/https://www.youtube.com/@weekly52https://www.facebook.com/thomas.fuengerlingshttps://open.spotify.com/show/5dcxplgYqorBM19rDGr2xmhttps://podcasts.apple.com/de/podcast/weekly52/id1602894305#Künstlerbuch Buchgestaltung, #ArtistBook CreativeProcess, VisualStorytelling, Printmaking, Papierkunst, Typografie, LayoutDesign, Fotografie, Inspiration, Kreativität, Materialwahl, Haptik, BookArt, DesignThinking, #ArtBookDesign HandmadeBooks, Bookbinding, CreativePractice #weekly52ⓦ 482 SO BRITISH - Echte Begegnungen beim Festival La Gacilly-Baden Photo 2026 in Baden bei Wien
29.06.2026 | 57 Min.ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artwork
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ⓦ Kapitelmarken und Links
00:00 Bettina Fischer, Claudia Bonna, Dominika Pancewicz und Thomas gemeinsam beim Festival
02:52 Tony Ray-Jones
06:40 Besucherstimmen von Elfriede Schober und Monika Ennikl
08:17 Martin Parr https://www.instagram.com/martinparrstudio/
11:03 Instax Bilder von Bettina
12:51 Richard Ladkani - Jane Goodall
19:56 Gina Soden - Lost Places https://www.instagram.com/ginasodenartist/
26:25 Brian May: Diableries / Stereoscopic Adventures In Hell
28:29 Esther Haase https://www.instagram.com/estherhaasephotography/
31:51 Mike Taylor - CEWE Award Winner https://www.instagram.com/miketaylor.photography/
37:27 Axelle DeRusse https://www.instagram.com/axellephotographe/
38:24 ⓦ 🎬 Festival La Gacilly-Baden Photo 2026: Exhibition Guide - Statements from all photographers
Part 1 https://youtu.be/cbREd6xAwAc?si=RN0K9UQMoGlBEqWl
Part 2 https://youtu.be/8iFRq2Fo9PU?si=Ie0KHr8xzxEVGEBf
41:45 Christian Skrein - Beatles Go Home
43:21 Josh Edgoose https://www.instagram.com/spicy.meatball/
44:50 Anna Atkins - Cyanotypie / Blaudruck
49:39 Ankündigungen und Bettinas Video
54:12 Passant vor der Cyanotypie Ausstellung
54:47 Kiss Box mit Norbert Spahn
56:56 Danke Feedback Spenden an weekly52
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Das Gespräch dreht sich um das La Gacilly–Baden Photo Festival 2026 und die persönlichen Eindrücke der Teilnehmenden. Dominika Pancewicz entdeckt Tony Ray-Jones für sich, dessen humorvolle und zeitlose Beobachtungen des britischen Lebens sie sofort begeistern. Bettina Fischer spricht über Martin Parrs farbintensive Modearbeiten, während Claudia Bonna die emotionalen Porträts von Jane Goodall hervorhebt, fotografiert von Richard Ladkani.
Die Gruppe erzählt von berührenden Momenten, spannenden Begegnungen und der besonderen Atmosphäre des Festivals.
Ein Highlight ist die Lost-Place-Ausstellung von Gina Soden in einer echten verlassenen Wohnung – ein Ort, der selbst zur Geschichte wird. Insgesamt entsteht ein lebendiges Bild eines Festivals, das Fotografie, Natur, Emotion und Entdeckerlust verbindet.
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