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Thomas Füngerlings
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292 Episoden

  • weekly52

    ⓦ 462 Faszination alter Kameras: Zwischen Analog-Nostalgie und digitaler Realität mit Frank Fischer

    07.2.2026 | 1 Std. 13 Min.
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    Im Gespräch mit Frank Fischer (FF-Fotoschule und OM-System Ambassador) geht es um alte Kameras, neue Trends und die Frage, was Fotografie heute wirklich braucht. Analogfotografie ist kein Rückschritt, sondern für viele eine bewusste Entscheidung für Langsamkeit und Emotion. Frank beschreibt, warum Analog für ihn eher Spiel als Dauerlösung ist – und warum junge Menschen trotzdem begeistert Film nutzen. 
    Am Ende bleibt die Frage: Brauchen wir wirklich immer mehr Technik – oder manchmal einfach weniger, um wieder mehr zu sehen?

    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 Konvolut alter Olympus Kameras

    04:25 Die Renaissance der analogen Fotografie

    10:57 Tipps zum Kauf von analogen Kameras

    14:13 Historie der Leica IIIb Jahrgang 1929

    17:55 Olympus 35 RC, Trip 35, PEN-F

    22:59 Olympus, Yoshishisa Maitani und Innovationsgeist

    28:02 Olympus Camedia E100RS, C-2100 Ultra Zoom, OM-D 10

    32:00 Marktentwicklungen und die Zukunft der Fotografie

    36:11 Analoges Fotografieren im Digitalzeitalter

    39:02 Olympus Live Composite

    40:52 Fusion von Kamera und Smartphone

    45:57 Schulungen und Workshops für Fotografie

    50:21 Investitionen in Fotografie-Equipment

    53:11 iPhone 17 Pro Max in Cosmic Orange

    59:06 Was machst du mit dem Film und den analogen Fotos?

    01:03:15 Nostalgie und der Look von analogen Bildern

    01:06:48 Die Suche nach der perfekten Kamera

    01:12:26 Feedback und Dankeschöns
  • weekly52

    ⓦ 461 Zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden - Urban Ghosts by Stefan Czurda

    03.2.2026 | 1 Std. 6 Min.
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    ⓦ Kapitelmarken und Links

    00:00 Streetfotograf Stefan Czurda aus Wien

    01:58 Urban Ghosts & Street Melancholy

    04:44 Vorbilder und Neuanfang mit einer Leica

    07:57 Bewegungsunschärfe und ihre Bedeutung

    11:00 Emotionen und persönliche Ausdrucksformen

    13:57 Das Bild mit dem Mann im Hut

    17:01 Die Vergänglichkeit von Momenten

    20:02 Technik und Herangehensweise in der Fotografie

    22:44 Die Kunst der Unvorhersehbarkeit in der Fotografie

    29:28 Her Journey - Vier Jahreszeiten mit Marjetta

    37:04 Emotionen und Melancholie in der Fotografie

    45:58 Farben und Emotionen in der Fotografie

    48:13 Analoge vs. Digitale Fotografie

    50:23 Bilder aus der Kamera vs. KI

    53:32 Coaching und konzeptionelle Fotografie

    59:09 Zukünftige Projekte und Serien

    01:03:40 Ankündigung: Der Charme alter Kameras mit Frank Fischer
    01:05:27 Danke für eure Unterstützung

    Stefan Czurda fotografiert Menschen, die fast verschwinden – und gerade dadurch sichtbar werden. In seinen Streetfotografien nutzt er Bewegungsunschärfe nicht als Effekt, sondern als Ausdruck innerer Zustände. Seine Serien „Urban Ghosts“ und „Street Melancholy“ zeigen flüchtige, melancholische Momente im urbanen Raum: anonym, reduziert, emotional.

    Czurdas Ansatz ist klar konzeptionell. Er arbeitet nah an seinen Motiven, in Bewegung, mit viel Ausschuss – und noch mehr Geduld. Ihn interessieren nicht laute Szenen, sondern kurze Augenblicke der Nachdenklichkeit, die wir im Alltag meist übersehen.

    Mit der Serie „Her Journey“ erweitert er seine Arbeit um eine inszenierte, saisonale Erzählung – eine visuelle Reise durch vier Jahreszeiten. Fotografie versteht Czurda als Prozess, als Suche nach einer Bildsprache, die zur eigenen Persönlichkeit passt.

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    🇬🇧 Summary: Between visibility and disappearance

    Stefan Czurda’s street photography focuses on people who almost disappear. Using motion blur as a conscious stylistic choice, his images feel ghostly, quiet, and deeply emotional. In series like Urban Ghosts and Street Melancholy, he captures fleeting moments of introspection in the urban flow.

    Rather than chasing spectacle, Czurda looks for subtle emotional states—brief seconds of stillness in a fast-moving world. His work is highly conceptual and series-based, emphasizing development over instant results.

    With Her Journey, he expands his approach into a seasonal, semi-staged narrative, blending intuition with structure. For Czurda, photography is a long-term process—one that mirrors personality, emotion, and inner rhythm.

    🔑 Keywords
    Streetfotografie, Bewegungsunschärfe, Melancholie, Urban Ghosts, Fotografie als Prozess, Bildsprache, Emotion, Wahrnehmung, Serienarbeit, Kreativität, Empathie, Fotokunst, Wien, Persönlichkeit, Slow Looking, Wien
  • weekly52

    ⓦ 460 🎬 Nackt, verletzlich, frei: Wie Fotografie zur Selbstheilung werden kann mit Petra Gerwers und Jürgen Bode

    27.1.2026 | 1 Std. 48 Min.
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    Petra Gerwers und Jürgen Bode erzählen, wie Aktfotografie zu Selbstheilung, und spielerischer Freiheit werden kann – weit weg von Klischees und Instagram-Perfektion.
    Du hörst von eingefrorenen Rosen, Time-Travelers-Briefen und Projekten für Frauen mit schweren Geschichten. Diese Folge ist eine Einladung, deinen eigenen Körper und deine Biografie mit mehr Milde und Neugier zu betrachten.
    Höre rein, teile deine Gedanken und schreib in die Kommentare, welche Bilder du von dir selbst gerne sehen würdest.

    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 Petra und Jürgen stellen sich vor

    03:42 Suche nach Authentizität und das Spiel mit dem Raum

    09:05 Selbstporträts als Ausdruck innerer Prozesse: Trennung, Verletzlichkeit, Neuorientierung

    13:44 Sinnlichkeit vs. Sexualisierung

    16:07 Selbstbild und gesellschaftliche Erwartungen

    19:53 Die Leichtigkeit des Seins

    23:48 „La nuit aux Les Baux“: Fotografieren als gemeinsamer Tanz und Liebeserklärung

    31:40 Museumsinsel: heimliche Selbstporträts im Ausstellungsraum

    34:21 Unterschiedlicher Umgang mit Sexualität: Männliche Nacktheit und gesellschaftliche Tabus

    41:24 Eingefrorene Rosen: Natur, Farbe und meditativer Ausgleich

    44:06 Kunst und Nacktheit als Selbsttherapie

    51:18 Fotoreise mit Steffen Böttcher in Nord-Vietnam

    55:36 Die Bedeutung von Erinnerungen in Bildern

    59:00 Kreativität und Experimentieren in der Fotografie mit Wolfgang Zurborn: Applaus to Life

    01:11:55 „Time Travelers“: Briefe an das frühere Ich und Porträts

    01:17:20 Die Kunst des Porträtierens

    01:19:08 Brief von Rolf Scheider an sein inneres Kind

    01:26:22 Reflexion über die eigene Geschichte und Identität

    01:30:14 Geschichte vom Napalm-Mädchen Kim Phuc und dem Fotografen Nick Ut

    01:36:37 Neues Projekt mit Frauen und Trauma-Heilung

    01:43:28 Tolle Effekte mit Goldprints

    01:45:08 Den Podcast vergesse ich nie: Live is life und Petra auf der Toilette 😀

    01:47:26 Ohne Spenden geht es nicht 😌
  • weekly52

    ⓦ 459 Fotografie zwischen Nähe, Vertrauen und leisen Momenten mit Sandra Mago

    20.1.2026 | 1 Std. 14 Min.
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    Die leise Kraft der Nähe
    Sandra Mago fotografiert nicht, um zu inszenieren – sondern um zu beobachten. In diesem Gespräch erzählt sie, wie Vertrauen, Ruhe und echtes Interesse an Menschen ihre Fotografie prägen. Besonders Paar- und Peoplefotografie entstehen bei ihr aus dem Moment heraus, ohne Posen, ohne Druck.
    Schwarz-Weiß ist dabei kein Stilmittel, sondern Haltung: Reduktion auf das Wesentliche. Emotionen sollen sichtbar werden, nicht überdeckt. Sandra arbeitet bewusst ohne kommerziellen Anspruch, um sich ihre kreative Freiheit zu bewahren – und entdeckt zunehmend die analoge Fotografie als entschleunigten Gegenpol.
    Ein zentrales Thema ist die Offenheit der Interpretation: Bilder dürfen unterschiedlich gelesen werden. Genau das macht sie lebendig.
    Eine Folge über Nähe, Vertrauen und Fotografie als stillen Dialog.
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    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 Sandra Mago: Momente des Vertrauens im Le Magazine

    03:16 Die Bedeutung von Vertrauen in der Pärchenfotografie

    08:28 Die Rolle von Emotionen und Momentaufnahmen

    11:40 Die Herausforderungen und Freuden der Outdoor-Fotografie

    13:37 Schwarz-Weiß-Fotografie und persönliche Stilfindung

    17:23 Die besondere Beziehung zwischen Geschwistern in der Fotografie

    20:54 Instagram Reels, Feedback und die stille Leserschaft

    28:26 Kreative Prozesse und Ideen

    31:29 Aktfotografie, Verletzlichkeit & Verantwortung

    36:55 Bearbeitung und Entwicklung von Bildern

    38:42 Der Reiz der analogen Fotografie

    42:55 Emotionen und Entschleinigung mit meinem 85er Objektiv

    49:23 Die Bedeutung von Perspektiven in der Fotografie

    51:31 Ausstellungen und Publikationen

    54:48 Männliche Models in der Fotografie

    01:00:11 Inspiration durch andere Fotografen

    01:01:31 Musik und Fotografie: Eine kreative Verbindung

    01:07:01 Vorbilder und künftige Projekte in der Fotografie

    01:10:35 Mein perfektes Bild mit Suse und Linda

    01:14:06 Feedback und Spenden
  • weekly52

    ⓦ 221 Zurück in die Zukunft: Unsere geilste Zeit war in den 20ern

    15.1.2026 | 40 Min.
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    Alle ZEIT OHNE ENDE Episoden sind nicht mehr bei Apple verfügbar. Daher ergänze ich die 150 Folgen, die ich zusammen mit Thomas Leuthard von 2019 bis 2022 veröffentlicht habe. Und diese Folge habe ich sogar digital remastered.

    Danke für den Themenwunsch und das Feedback: Marina hat uns gefragt: Wenn du mit 20 einen Blick auf dein heutiges Leben werfen dürftest, was würdest du denken? Gregor hat gleich dazu eine Sprachnachricht geschickt.
    Schlimmer geht immer. Wir reden über unsere turbulente Zeit mit Anfang 20, über die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, den Club der toten Dichter, über Zeitenwenden und dass ich nie dachte, älter als 40 zu werden. 
    Was würde man denken, wenn man mit 20 einen Blick auf das heutige Leben werfen dürfte? Diese scheinbar einfache Frage öffnet im Gespräch einen großen Raum für Erinnerungen, Zweifel, Stolz und Gelassenheit. Die Antwort fällt überraschend positiv aus: Vieles ist gut gelaufen. Vielleicht mit ein paar Kilo mehr – aber auch mit mehr Erfahrung, Ruhe und Klarheit.
    Das Gespräch kreist um Lebensentscheidungen, die selten perfekt geplant waren: Bundeswehr, Studium, frühes Ausziehen, erste Jobs, Hamburg, Informatik, Risiko statt Komfortzone. Rückblickend zeigt sich: Nicht jede Entscheidung war strategisch klug – aber fast jede war lehrreich. Besonders prägend war das selbstständige Arbeiten, das frühe Geldverdienen und die Erkenntnis, dass kein Job „umsonst“ ist, selbst wenn er nur zeigt, was man nicht machen möchte.
    Technologische, gesellschaftliche und politische Umbrüche ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gespräch: vom ersten Computer über Internet und Smartphones bis hin zu Klimakrise, Energiewende und Zeitenwenden. Interessant ist dabei der Vergleich zwischen den 1980er-Jahren (Tschernobyl, Kalter Krieg) und heute – mit dem Gefühl, erneut in einer Phase großer Veränderung zu leben.
    Ein zentrales Motiv: Man kann nicht alles planen. Zu viel Grübeln blockiert Entscheidungen. Wachstum entsteht oft dort, wo man Unsicherheit zulässt, Verantwortung übernimmt und flexibel bleibt. Kündigungen, Richtungswechsel und Krisen erscheinen im Rückblick weniger als Brüche, sondern als notwendige Korrekturen.
    Am Ende bleibt ein versöhnliches Fazit: In der Summe hat es gestimmt. Nicht alles richtig, aber genug, um zufrieden zu sein. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis fürs Älterwerden – oder fürs Jungsein.

    ⏱️ Zeitstempel und Kapitel
    00:00 Sprachnachricht von Gregor - Die Frage an das 20-jährige Ich

    01:10 Körper, Alter und Gelassenheit

    02:20 Mobilität, Vespa, Auto & Freiheit

    04:15 Zukunftsangst, Umwelt, Endlichkeit

    06:45 Geld, Sparen und späte Einsichten

    08:30 Computer, Technik & digitale Anfänge

    12:00 Wilde Zeiten in den 20er: Bundeswehr, Ausziehen, Selbstständigkeit

    16:30 Mäandern im LaLaLand: Studium, Jobs & mutige Schritte

    20:40 Quereinstieg, Lernen & Weiterbildung

    24:00 Arbeit, Kündigungen & Resilienz

    30:20 Die 1980er waren ein turbulentes Jahrzehnt 

    35:00 Vertrauen, Entscheidungen & Komfortzone

    38:30 Fazit: In der Summe hat es gestimmt

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Generated: 2/11/2026 - 3:29:22 AM