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Thomas Füngerlings
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    ⓦ 470 Bilder machen statt schießen – Slow Fotografie und Ortsfamiliarität mit Bernd Grosseck

    07.04.2026 | 59 Min.
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    Diese Folge dreht sich um Slow Photography – eine bewusste, entschleunigte Art zu fotografieren. Bernd Grosseck https://www.berndgrosseck.com/ erzählt, wie er durch eine persönliche Krise seinen Zugang zur Fotografie verändert hat: weg vom Ergebnis, hin zum Erlebnis.
    Im Fokus steht das Sehen: vertraute Orte neu entdecken, Licht und Schatten beobachten, Geduld entwickeln. Statt möglichst viele Bilder zu machen, geht es darum, sich Zeit zu nehmen – für Motive, für Perspektiven, für den Moment.
    Besonders spannend ist sein Ansatz, sich bewusst zu beschränken: eine Brennweite, weniger Technik, mehr Fokus. So entstehen Bilder, die nicht laut sind, sondern wirken.Auch Projekte spielen eine wichtige Rolle – sie geben Richtung und Tiefe.
    Die Folge lädt dazu ein, Fotografie neu zu denken.Was passiert, wenn du langsamer wirst – und wirklich hinschaust?

    00:00 Wiedersehen nach 100 Folgen
    02:50 Der Weg zur Slow-Fotografie
    05:53 Ortsfamiliarität und die Entdeckung der Umgebung
    08:41 Der kreative Prozess und die Bedeutung des Erlebens
    11:44 Minimalismus in der Fotografie
    14:56 Die Bedeutung von Licht und Perspektive
    17:33 Graz: Andere Perspektive auf die Oper
    23:34 Graz: Mehlplatz und Uhrturm
    26:52 Sehenswürdigkeiten aus neuen Blickwinkeln
    33:02 Bilder machen nicht schießen
    37:52 Slow Photography und Achtsamkeit
    40:54 Mit einer Projektidee fotografieren
    42:32 Das perfekte Motiv: Licht und Schatten in der Fotografie
    45:20 Die Entdeckung von Motiven: Wiederholte Besuche und neue Perspektiven
    46:48 Street-Fotografie: Sound of Silence - Einsamkeit vs Alleinsein
    48:48 Die Erkundung unbekannter Orte: Entdeckungsreise in der Fotografie
    50:43 Graz-Fotoprojekt im Pictures-Magazin
    52:39 Geschichte des Slow-Food in Italien
    55:25 Vivian Maier: Die erste Slow-Fotografin und ihr Erbe
    58:17 Feedback und Spende an weekly52
  • weekly52

    ⓦ 469 Frau Mutter Fotografin: Was bleibt? Beate Knappe blickt auf 60 Jahre Fotografie

    31.03.2026 | 1 Std. 11 Min.
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    https://weekly52.de/weekly/469

    Ein Leben in Bildern – und plötzlich wird daraus eine Geschichte. Diese Folge zeigt, wie kraftvoll Rückblick sein kann. Ehrlich, berührend und inspirierend.
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    Beate Knappe https://beateknappe.de/ nimmt uns mit in die Entstehung ihrer Autobiografie – und in einen intensiven Prozess der Selbstreflexion. Was als Werkverzeichnis begann, wurde zu einer persönlichen Reise durch Erinnerungen, Emotionen und Erkenntnisse.

    Fotos spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie öffnen Türen zur Vergangenheit und machen sichtbar, wie sehr Leben und Arbeit miteinander verwoben sind. Als Fotografin war Beate nie neutral, sondern immer mittendrin – geprägt von gesellschaftlichen Themen und ihrer eigenen Perspektive als Frau und Mutter.

    Besonders stark: Ihr bewusster Umgang mit schwierigen Erfahrungen. Durch das Erzählen gewinnt sie Distanz und verlässt die Opferrolle. Parallel arbeitet sie daran, ihr fotografisches Lebenswerk zu ordnen – unterstützt sogar von KI als sachlichem Gegenüber.Ein Gespräch über Leben, Vergänglichkeit und das, was bleibt.

    ⓦ Kapitelmarken und Links

    00:00 Buchvorstellung Frau.Mutter.Fotografin
    03:09 Reflexion: Vom Archiv zur Autobiografie
    07:13 Emotionale Herausforderungen
    11:47 Archivierung und Werkverzeichnis mit Hilfe von ChatGPT
    17:30 Titel „Frau. Mutter. Fotografin.“
    19:52 Gesellschaftiche Themen
    23:42 Endlichkeit und Nachlassplanung
    29:05 Subjektivität im Journalismus
    33:15 Der Internationale Frauentag am 8. März
    40:10 Macht und Unterdrückung von Frauen
    44:29 Reaktionen auf das Buch und persönliche Reflexionen
    49:53 Ich will kein Opfer sein - Die Scham muss die Seite wechseln
    54:45 Die Kunst der Fotografie
    01:02:36 Reflexion über das eigene Leben
    01:06:09 Rezension vom Buch Frau Mutter Fotografin
    01:10:21 Spende an weekly52

    🇬🇧 Summary: Beate Knappe takes us on a journey through the creation of her autobiography—and through a profound process of self-reflection. What started as a catalog of her work turned into a deeply personal exploration of memory, identity, and meaning.
    Photographs serve as powerful memory triggers, revealing how closely her life and work are intertwined. As a photographer, she was never neutral—always emotionally involved, shaped by social issues and her perspective as a woman and mother.
    One of the most powerful aspects: her decision to openly share difficult experiences, allowing her to step out of the victim role and reclaim her story.Alongside this, she is organizing her life’s work into a structured archive—even using AI as a neutral thinking partner.
    A conversation about life, legacy, and what truly remains.

    🔑 Keywords Fotografie, #autobiografie , Kreativität, Erinnerung, Archiv, Lebenswerk, Reflexion, #frauenpower Dokumentarfotografie, Kunst, Identität, #storytelling KI in der Kunst, Inspiration, Vergänglichkeit #weekly52

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    ⓦ 468 Two and a Half-Frame Kamera - Doppelter Spaß beim Fotowalk mit der Kodak Ektar H35 in Bonn

    24.03.2026 | 1 Std. 11 Min.
    ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/468.
    ⓦ 💰 Spenden-Link und WunschlisteDas Hosting, Webseite, Videos und Clouddienste kosten echtes Geld. Mit Spenden zeigt ihr eure Wertschätzung und haltet uns motiviert. Danke ♥️ ⁠⁠https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=DMS3EEKCCU3T4 Fotografie, Begegnungen und das Erleben im MomentEin Fotowalk, zwei Perspektiven und eine Kamera, die alles verändert.
    Zwischen Chaos, Kreativität und echten Momenten entsteht etwas Unerwartetes. Analog zwingt dich, loszulassen – und genau darin liegt die Magie.Im Mittelpunkt steht ein gemeinsamer Fotowalk von Dominika Pancewicz und Thomas Füngerlings in Bonn – inspiriert von der Ausstellung von Wim Wenders und der Neugier auf Half-Frame-Kameras. Zwei Perspektiven treffen aufeinander: intuitives, spontanes Fotografieren versus bewusstes, emotionales Sehen.Die Half-Frame-Kamera wird dabei zum Symbol: mehr Bilder, weniger Kontrolle, mehr Experiment. 72 Aufnahmen auf einem Film – und die Freiheit, nicht alles perfekt planen zu müssen. Gleichzeitig zeigt sich auch die Grenze dieser Leichtigkeit: Technik, Filmwahl und Labore beeinflussen das Ergebnis stärker als gedacht.Zwischen Fotoläden, kuriosen Begegnungen und Hochzeitsgesellschaften entsteht ein Tag voller Beobachtungen. Menschen, Situationen, kleine Geschichten – eingefangen mal mutig nah, mal mit bewusstem Abstand.Am Ende bleibt eine Erkenntnis: Fotografie ist nicht nur Technik oder Stil, sondern Haltung. Es geht um Neugier, um das Zulassen von Zufall – und darum, den eigenen Weg zu finden zwischen Kontrolle und Loslassen.ⓦ Kapitelmarken und Links00:00 Gemeinsamer Tag in Bonn02:27 Die Faszination der Halbformatkamera05:25 Der Zauber der goldenen SX70 Polaroid08:26 Unsere Tipps für analoge Fotografie: Foto Brell und City Foto Bonn12:32 Erste Erfahrungen mit der Kodak Ektar H35 Halbformat22:32 Fotowalk mit der Halbformat und der digitalen Sony Alpha29:25 Kamerawahl und persönliche Ansätze in der Fotografie32:20 Die Suche nach der perfekten Kamera34:30 Hochzeitsmarathon am Bonner Rathaus38:43 Weitere analoge Halbformat-Kameras43:31 Die Faszination für DDR-Kameras: Pentacon Penti II46:24 Weihnachtsmarkt in Rendsburg im Halbformat48:10 Unterschiedliche 35mm Filme und Tipps für abgelaufene Filme50:27 Analog vs. Digital53:15 Bernd und Hilla Becher-Projekt in Kempen mit der Pentax K1000 57:53 Foto-Session im Haus der Geschichte Bonn01:04:59 Anekdoten in der L'Osteria Bonn Joseph-Beuys-Allee01:10:08 Ausblick auf zukünftige Folgen01:11:10 Dankeschön#halbformat #analogphotography #fotowalk #weekly52
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    ⓦ 467 Fotografie, Ethik und Verantwortung - ein Gespräch über Bilder und Macht mit Pia Parolin

    17.03.2026 | 1 Std. 5 Min.
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    Fotografieren heißt entscheiden – über andere

    Diese Folge stellt eine unbequeme, aber wichtige Frage: Ist Fotografie wirklich neutral? Ausgangspunkt ist Pias Erfahrung aus Brasilien, wo das Fotografieren indigener Menschen streng reglementiert ist – aus gutem Grund. Schnell wird klar: Bilder entstehen nie im luftleeren Raum, sondern immer in Machtverhältnissen.

    Ob Street Photography, Reisefotografie oder künstlerische Dokumentation – wer fotografiert, bestimmt Bild, Kontext und Nutzung. Die fotografierten Menschen haben meist keinen Einfluss darauf. Konzepte wie kolonialer Blick, Spendenästhetik und „Poverty Porn“ werden kritisch beleuchtet, ohne zu moralisieren.

    Besonders stark ist die Offenheit, mit der Ambivalenzen benannt werden: die Freude am Fotografieren, das Spiel mit der Kamera – und das wachsende Unbehagen. Statt klarer Regeln plädiert die Folge für Haltung, Selbstreflexion und Zuhören.

    Vielleicht geht es weniger darum, perfekte Antworten zu finden, sondern die richtigen Fragen zu stellen:
    Warum fotografiere ich – und für wen eigentlich?

    ⓦ Kapitelmarken und Links

    00:00 Intro und Kontext zum ⓦ 453 mit Freddy Mette
    06:26 Ethik in der Fotografie und koloniale Perspektiven
    09:32 FUNAI: Regeln für die Fotografie in Brasilien
    12:30 Kulturelle Aneignung und die Verantwortung von Fotografen
    15:26 Auswirkungen des Kolonialismus
    18:39 Die Entwicklung eines Bewusstseins für indigene Rechte
    26:04 Macht-Asymmetrie und koloniale Perspektiven
    29:21 Ethik und Verantwortung in der Bildnutzung
    30:44 Kontroverse um Sebastiao Salgado
    34:03 Paradigmenwechsel in der Fotografie
    44:12 Neue Regeln oder neue Haltung? Generationen im Dialog
    52:28 Ambivalenz in der Fotografie: Kulturelle Sensibilität und Verantwortung
    58:25 Podcasts mittels KI
    01:04:24 Dankeschön

    🇬🇧 Summary: 
    Photography is never just about images – it’s about responsibility. This episode explores ethics, power, and uncomfortable questions. Honest, reflective, and open-ended.
    🎧 Listen in and join the conversation.

    🔑 Keywords
    #Fotografie #PhotographyEthics #StreetPhotography #VisualCulture #Kreativszene #MindfulPhotography #PostColonial #SeeingWithRespect #PhotoPodcast #ArtAndResponsibility #GlobalSouth
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    ⓦ 466 Im Spiegel von Wim Wenders, Perfect Days und das eigene Leben – Erinnerungen zwischen Bildern und Filmen

    10.03.2026 | 1 Std. 43 Min.
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    https://weekly52.de/weekly/466
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    In dieser Podcastfolge besuchen Dominika Pancewicz und ich gemeinsam die große Wim-Wenders-Retrospektive W.I.M. – Die Kunst des Sehens in der Bundeskunsthalle Bonn. Was als Ausstellungsgang beginnt, wird schnell zu einer sehr persönlichen Reise durch Filme, Fotografien, Erinnerungen und Lebenshaltungen. Wim Wenders erscheint dabei weniger als „großer Regisseur“, sondern als stiller Begleiter durchs Leben – jemand, dessen Bilder lange nachwirken und sich mit der eigenen Biografie verweben.

    ⓦ Kapitelmarken und Links
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    00:00 Wim Wenders: Wieso Weshalb Warum

    05:10 Meine Geschichte: Alice in den Städten und Polaroid

    11:59 Atmosphäre der Bundeskunsthalle in Bonn

    16:45 Musik und Emotionen in Wenders' Filmen

    19:57 Perfect Days

    23:25 Bescheidenheit und Rituale im Leben

    26:18 Sehnsucht und Komorebi: Minimalismus und Lebensstil

    30:40 Palermo Shooting mit Campino: Der Vater im Sterben

    35:33 Der Tod und die Wertschätzung des Lebens

    40:30 Dennis Hopper: Menschlichkeit in der Kunst

    43:22 Storys: Bruno Ganz, Dennis Hopper, Peter Falk und Otto Sander

    46:29 Kunst des Geschichtenerzählens in der Fotografie

    52:05 Polaroid / Fotografie als Tagebuch

    55:55 Wim Wenders Bücher - Einmal

    59:11 Nahtoderfahrung, Haschkekse und Wertschätzung des Lebens

    01:06:36 Paris Texas: Selbstfindung, kranke Liebe und die Spiegelszene

    01:10:51 Die Kunst des Filmemachens und persönliche Vorlieben

    01:15:54 Stimmung in der Ausstellung und Himmel über Berlin mit Nick Cave

    01:22:12 Der Himmel über Berlin: Gibt es Engel? Botschaften, Geschichten und Erlebnisse

    01:34:17 Ausstellungen, Kunst und persönliche Entdeckungen

    01:42:54 Outtakes: Feedback und Dankeschön

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Generated: 4/10/2026 - 12:39:39 PM