Dein Hund mutiert bei jeder Hundebegegnung zum tasmanischen Teufel? Er schmeißt sich in die Leine, bellt und ist kaum noch ansprechbar? Die typische Reaktion im Hundetraining lautet dann oft: Wir müssen die Leinenführigkeit trainieren. Doch genau hier liegt der größte Denkfehler.
In dieser Solo-Folge von Trust the Dog räume ich mit einem großen Mythos auf und zeige dir, warum das Pöbeln an der Leine meistens nur das Ventil für ein ganz anderes Problem ist. Wir werfen einen ehrlichen Blick auf das große Ganze: euren Alltag. Oft liegt die Ursache nämlich in fehlenden Strukturen, unklaren Grenzen oder einer unbewussten Ressourcenverteidigung im Haus. Wenn dein Hund lernt, dass er zu Hause die Verantwortung trägt, schaltet er draußen bei Artgenossen sofort in den Management-Modus – sei es aus Unsicherheit, Schutzbedarf oder Frust.
In dieser Folge erfährst du:
Warum reines Leinentraining bei Pöbeleien oft versagt.
Die 3 wahren Hauptgründe für das Ausrasten an der Leine.
Eine persönliche Praxisgeschichte von „Prinz Olaf“, der lernen durfte, seine Krone abzugeben.
Wie du durch liebevolle Konsequenz und Körpersprache wieder echte Orientierung am Halter schaffst.
Wichtiger Hinweis: Ich spreche in dieser Episode pauschale Impulse an. Jeder Hund ist ein Individuum. Höre ganz aufmerksam zu und entscheide selbst, was für euch passt. Sollte dein Hund tiefergehende Probleme haben, kontaktiere bitte immer einen Experten für ein individuelles Training vor Ort.
Nimm dir für die nächste Woche deine ganz persönliche Hausaufgabe mit und beobachte euer Miteinander im reizarmen Raum. Du wirst überrascht sein, wie viel sich davon wie von Zauberhand auf eure Spaziergänge überträgt!
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Und nicht vergessen: Trust the Dog!