Sechs Jahre lebt er in einer Rolle, für die er kein Handwerkszeug hat. Geschäftsführer, Verantwortung, Druck. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Kontrollverlust. Er funktioniert weiter – bis nichts mehr geht.
Der Wendepunkt kommt leise, aber klar. Er steigt aus, geht zum Arzt – und bricht auf. Allein. Zu Fuß. Auf den Jakobsweg. Nicht aus Romantik, sondern weil Stillstehen nicht mehr möglich ist.
Unterwegs begegnet er Gott neu. Nicht abstrakt, sondern konkret – mitten im Wald, am Tiefpunkt seines Lebens. Schritt für Schritt findet er zurück in seinen Körper, zu sich selbst und zu einem Glauben, der trägt.
Ein ehrliches Gespräch über Burnout, Angst, Loslassen und darüber, warum Heilung Zeit, Bewegung und Wahrheit braucht.