309 Episoden
- Nach der Geburt ihrer Tochter gerät Olga in eine schwere Depression. Herzrasen, Atemnot, Kribbeln und Panikattacken machen ihr Angst. Sie sucht Arzt um Arzt auf – doch die Untersuchungen finden keine organische Ursache.
Olga probiert vieles aus: Heilpraktiker, Infusionen und schließlich sogar eine Heilerin. Nichts bringt die erhoffte Erleichterung. Als ihre Kräfte fast aufgebraucht sind, beginnt sie, in der Bibel zu lesen und sich mit Jesus auseinanderzusetzen. - Schon als Kind wächst Damaris mit dem Gefühl auf, nicht gewollt zu sein. Auf dem Bauernhof muss sie früh Verantwortung übernehmen; für ihre eigenen Bedürfnisse bleibt wenig Raum. Sexuelle Gewalt durch ihren Großvater und später ihren Onkel hinterlässt tiefe Spuren. Als Damaris Jahre später davon erzählt, glaubt ihr lange niemand.
Im Erwachsenenleben kommen Ängste und Depressionen dazu. Nach der Geburt ihrer Tochter wird selbst der Alltag zur Überforderung. Damaris spricht offen über Einsamkeit und die langen Jahre, in denen selbst kleine Schritte viel Kraft kosten. - Schon als Kind lebt Nicole mit einer tiefen Traurigkeit; später bestimmen Depressionen, Panikattacken und eine Essstörung immer stärker ihren Alltag. Sie trinkt, um sich zu betäuben, kämpft mit ihrem Körper und ist kurz vor ihrem Examen als Krankenschwester an einem Punkt, an dem sie nicht mehr weiterleben will.
In einer Nacht kniet sie sich an ihr Bett und spricht ein Gebet, so ehrlich und verzweifelt wie nie zuvor. Was am nächsten Morgen anders ist, warum die Essstörung trotzdem bleibt – und weshalb Nicole später mit einem Hammer in den Wald fährt –, erzählt sie in diesem Gespräch. - Nach 20 Jahren in der Psychiatrie wird Michaels Geschichte erstmals als Folge eines schweren Traumas ernst genommen. Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung – kurz PTBS – verändert seinen Blick auf Psychosen, Klinikaufenthalte, Medikamente und Obdachlosigkeit.
In Afrika erlebt Michael zunächst, wie sich unerwartete Türen öffnen: Er gibt Backseminare, begegnet Regierungsvertretern und betet für kranke Menschen. Doch zurück in Deutschland setzt er seine Medikamente eigenmächtig ab, verliert erneut den Halt, flieht nach Tschechien und lebt zeitweise auf der Straße.
Erst eine christliche Traumatherapie und die späte PTBS-Diagnose helfen ihm, seine Geschichte neu zu verstehen. Heute arbeitet Michael wieder, engagiert sich in der Entwicklungshilfe und spricht offen darüber, wie nah er dem Abgrund war – und wie entscheidend es war, dass ihm endlich jemand glaubte. - Michael ist 16, als er nach einem lebensbedrohlichen Erlebnis in die Drogenszene abrutscht, selbst konsumiert und schließlich als Drogendealer Teil eines organisierten Drogenrings wird. Nach seinem Ausstieg landet er in der Psychiatrie: Klinikaufenthalte, Fixierungen, starke Medikamente und eine Diagnose prägen sein Leben über Jahrzehnte.
Michael zieht sich völlig zurück, leidet unter Ängsten, Depressionen und den Bildern seiner Vergangenheit. Er randaliert, zerstört seine Wohnung, flieht nach Prag und lebt zeitweise auf der Straße.
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