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Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast

Anja Rützel und Claudi Widder
Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast
Neueste Episode

33 Episoden

  • Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast

    Very British: Schnabel on tour🇬🇧

    28.06.2026 | 1 Std. 39 Min.
    It finally happened. folks: Nach langer Ankündigung haben Claudi und Anja ihre London-Reise tatsächlich angetreten und dort nicht nur mit Tieren gesprochen, sondern einigen von ihnen zuvor sogar leibhaftig gegenübergestanden. Die mitgeführte Technik zeigte sich von diesem Vorhaben allerdings weniger begeistert, weshalb ein Teil der Folge später in Deutschland aufgenommen werden musste. Bitte entschuldigt also die Tonunterschiede: London war ready für die beiden, die Aufnahmegerätschaften nur bedingt.
    Im Green Park betrieben Claudi und Anja zunächst Ko-fi-finanzierte Körnerdiplomatie (DANKE für alle Eure großzügigen Gaben!) mit erstaunlich zutraulichen Tauben und einem bemerkenswert durchtrainierten Muskelhörnchen. Wie die Tiere das üppige Mahl und die anschließende Begegnung mit zwei deutschen Tierpodcasterinnen fanden, fiel sehr unterschiedlich aus: Das Muskelhörnchen ließ sich von den dargebotenen Körnermassen ungefähr so sehr beeindrucken wie ein Türsteher von der Ankündigung, man sei die Schwippschwägerin von jemandem auf der Gästeliste.
    Logistisch weniger leicht persönlich zu treffen waren die Aale, die tief unten in der Themse leben und von dort aus eine überraschend eigene Perspektive auf die Welt über der Wasseroberfläche pflegen. Gut, dass Telepathie ohne Tauchgang auskommt.
    Und schließlich sprechen Claudi und Anja mit einem Raben aus dem Tower of London. Einer alten Weissagung zufolge fällt erst der Tower und schließlich das ganze Königreich, sobald der letzte Rabe diesen Ort verlässt. Eine staatstragende Verantwortung, die sich selbstverständlich Menschen für erst mal unbeteiligte Tier ausgedacht haben. Höchste Zeit also zu fragen, was der Betroffene selbst davon hält.
    An dieser Stelle so viel: Dieser Rabe weiß Bescheid: He knows things.
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  • Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast

    Royal Spezial

    07.06.2026 | 1 Std. 26 Min.
    Zum festlichen Anlass der 30. Schnabelfolge wird es im Studio angemessen feierlich, ein bisschen staatstragend und wie immer natürlich sehr weich gepolstert: Claudi und Anja sprechen mit zwei royalen Gästen, Susan und Willow, zwei Corgis von Queen Elisabeth II.
    Diese Folge ist darum ein wenig anders als sonst, was vor allem daran liegt, dass sich alle Beteiligten nicht mehr in ihren Körpern befinnden. Normalerweise gehört es ja zum Studio-Schnabel-Prinzip, nicht nur mit Tieren zu sprechen, sondern danach auch bei ihren Menschen anzuklopfen: Erkennen sie ihr Tier wieder? Was fangen sie mit dem an, was wir empfangen haben? Gibt es diese kleinen, schönen Momente der Validierung, in denen jemand überrascht sagt: Ja, das ist unverkennbar mein Hund, meine Katze oder mein Flusspferd, der, die oder das da sendet?
    In diesem Fall war das leider nur eingeschränkt möglich, denn die Queen konnten wir aus oraktischen Gründen nicht mehr um eine Sprachnachricht bitten. Dafür erzählen Susan, der erste eigene Corgi der Queen, den sie 1944 zu ihrem 18. Geburtstag bekam, und Willow, der letzte Corgi aus ihrer direkten Zuchtlinie, der 2018 starb, umso eindrücklicher von ihrem Leben mit Elisabeth, wie sie sie nennen. Von Palästen und Teppichen, von Staatsbesuchen und Premierministern, aber vor allem von den Momenten, in denen all das keine Rolle spielte. Denn auch ein königliches Leben besteht aus Hundesicht am Ende nicht aus Protokoll, sondern aus Nähe, Gewohnheiten und gemeinsamen Wegen.
    Und tatsächlich kommt einem die Queen durch diese Corgigespräche noch einmal ganz anders nah: Nicht als Monarchin, nicht als historische Figur, sondern als Hundemensch. Als eine, die lacht, wenn ein Corgi sich danebenbenimmt, und die in der Gesellschaft ihrer Hunde am wenigsten eine Rolle spielen musste.
    Oder, wie Susan sagt: Am schönsten war es immer, wenn wir alleine waren.
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  • Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast

    Radio Krah-Krah und Scam-Alarm bei Claudi

    16.05.2026 | 1 Std. 16 Min.
    In dieser Folge bekommen wir zunächst eine kleine Erinnerung daran, warum es oft so viel angenehmer ist, mit Tieren zu sprechen, als sich mit dem zu beschäftigen, was Menschen einander alles antun.
    Claudi ist auf eine besonders fiese Betrugsmasche aufmerksam geworden: Menschen, deren Tiere entlaufen sind und die in ihrer Sorge nach jedem Strohhalm greifen, werden von angeblichen Tierkommunikator*innen ausgenutzt. Statt Hilfe gibt es falsche Versprechen und Abzocke – also exakt das Gegenteil von dem, was Tierkommunikation im besten Fall sein kann.
    Claudi hat deshalb auf ihrer Webseite eine Broschüre zusammengestellt, in der sie erklärt, woran man seriöse Angebote erkennt und wann lieber alle inneren Warnkrähen laut krächzen sollten. Ihr könnt sie hier downloaden: https://www.gespraeche-mit-tieren.com
    Umso tröstlicher ist danach die Geschichte von Krähbert, einer Krähe mit einer ganz besonderen Menschenfreundschaft. Krähbert ist eng verbunden mit Kathi, die allerdings bald umziehen muss. Also sprechen Claudi und Anja mit Krähbert darüber, dass auch künftig für seine Erdnüsse gesorgt sein wird, künftig übernimmt nämlich Kathis Oma die Versorgungsstation.
    Krähbert nimmt diese Information nicht nur erstaunlich pragmatisch auf, sondern handelt außerdem regelmäßige Besuche seines Menschen aus. Man muss schließlich nicht gleich jedes Bindungsmodell kündigen, nur weil sich die Zuständigkeiten bei den Snacks ändern.
  • Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast

    PutenTalk mit Ute und Paula vom Eibenshof

    25.04.2026 | 1 Std. 25 Min.
    In dieser Folge ziehen sich Claudi und Anja kurz den kleinen Trenchcoat der Ermittlungsarbeit an, denn es wird ausnahmsweise true-crimig bei Studio Schnabel. Es geht um ein junges Adlerweibchen mit dem fast schon beleidigend schnöden Namen F23, das in Florida aus seinem Horst verschwindet – was in diesem Fall besonders auffällt, weil dieser Horst von einer Webcam beobachtet wurde. Das Adlermädchen hatte also eine echte Community, die irgendwann sehr beunruhigt feststellte: Sie ist nicht mehr da.
    Leider ist dies kein Fall mit glücklichem Ausgang. Claudi spricht mit dem gefiederten Opfer und kann dabei einen Verdacht bestätigen, der vielen schon im Kopf herumflog.
    Danach besuchen Claudi und Anja wieder den Eibenshof, Heimat des schon bekannten Talkgast-Schweins Helga, wo heute zwei Puten auf uns warten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Ute und Paula. Ute ist eine Art gefiederte Forschungsreisende. Seit sie aus der Mast befreit wurde, scheint sie jeden Winkel des Hofs erkunden zu wollen: Schweinematsch, Kaninchengehege, Wege, Ecken, Gerüche, alles wird geprüft, begangen, beschnabelt. Ute lebt, als hätte jemand endlich die Tür aufgemacht und sie wolle nun höflich, aber gründlich nachschauen, was es da draußen eigentlich alles gibt – und glücklicherweise ist das nicht nur eine Metapher, sondern jetzt ihr echtes Leben.
    Paula dagegen ist sachter und sehr menschenbezogen – und in ihren Zuneigungen sehr entschieden. Franzi liebt sie. Florian wird von ihr regelmäßig über den Hof gejagt, was man natürlich nicht gutheißen muss, aber als Ausdruck einer klaren Haltung verstehen kann. Claudi versucht herauszufinden, worauf Paulas Empörung gründet.
    Und dann erzählt Paula, wovon sie nachts träumt, und das ist einer der berührendsten Studio-Schnabel-Momente, die wir in diesem Podcast bislang erzählen durften. Man möchte Paulas Worte sofort guerillamäßig auf alle Supermarkt-Fleischpackungen kleben.
    Wenn Ihr Paula, Ute, Helga und alle anderen Leute mit Federn, Borsten oder Fell auf dem tollen Eibenshof unterstützen wollt, findet Ihr hier Möglichkeiten:
    https://eibenshof.de/
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  • Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast

    Hund Hauke im Auto | Alarm im Ziegenstall

    05.04.2026 | 56 Min.
    Triggerwarnung: Explizite Schilderung körperlichen Unwohlseins
    In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und sendet offenbar andere Signale als früher.
    Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht, warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die Gemeinschaft ebnen kann.
    Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten. Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein. Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird. Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren verändert hat.
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Über Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast
Willkommen bei Studio Schnabel – dem Podcast, in dem die Tiere sprechen. Claudi Widder, Tierkommunikatorin und Lehrerin für telepathische Kommunikation, und Autorin und Journalistin Anja Rützel treten telepathisch mit Hund, Katze, Nasenbär in Kontakt und fragen für die dazugehörigen Menschen, was den Tieren auf dem Herzen liegt – oder warum sie plötzlich in den Kochtopf kacken. Wer selbst eine Frage an sein Tier hat, kann den Hosts auf ihrem Instagram-Profil Studio_Schnabel eine Nachricht schreiben und mit etwas Glück in einer der nächsten Folgen zuhören, was das Tier dazu sagt
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