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5 von 110
  • Folge 278: Douglas MacArthur – Der geborene General
    Douglas MacArthur – Held, Stratege, Egomane. Kaum eine Figur der US-amerikanischen Militärgeschichte ist so bewundert und zugleich so umstritten. Von Geburt an im Schatten der Uniform – Sohn eines Generals, geboren auf einem Militärstützpunkt – war sein Lebensweg früh gezeichnet: Der Krieg wurde sein Beruf, das Kommando sein Element. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg, führte die US-Truppen im Pazifik gegen Japan, lenkte die alliierte Besatzungspolitik nach 1945 und wurde zur Schlüsselfigur im Koreakrieg. Sein Einfluss reichte weit über das Schlachtfeld hinaus: In Japan prägte er demokratische Reformen, die bis heute nachwirken. Doch so groß seine Erfolge, so ausgeprägt war auch sein Ego. MacArthur war ein Mann mit Sendungsbewusstsein – hochintelligent, entschlossen, aber auch autoritär und konfliktreich. Seine Entlassung durch Präsident Truman 1951 markierte den Bruch zwischen militärischer Macht und ziviler Kontrolle. In dieser Folge blicken wir auf das Leben eines Mannes, der als Fünf-Sterne-General Geschichte schrieb – und dabei selbst zur politischen Figur wurde. Wer war Douglas MacArthur wirklich: ein Held der Freiheit oder ein General, der sich selbst zu ernst nahm?
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    20:14
  • Folge 277: Karl Brandt – Arzt und gewissenloser Mörder im 3. Reich
    Karl Brandt – einst dem ärztlichen Eid verpflichtet, wurde er zu einem der zentralen Täter im medizinischen Apparat des NS-Regimes. Als Hitlers persönlicher Arzt und führender Organisator des sogenannten „Euthanasie“-Programms war er maßgeblich an der Ermordung Zehntausender Menschen beteiligt – darunter Kinder, Kranke und Menschen mit Behinderungen. Später trug er Verantwortung für grausame Menschenversuche in Konzentrationslagern. Brandts Karriere zeigt auf erschreckende Weise, wie medizinisches Wissen pervertiert und in den Dienst einer mörderischen Ideologie gestellt werden konnte. Sein Handeln markiert den radikalen Verrat an jedem ethischen Anspruch, den die Heilberufe verkörpern. Diese Folge ist keine Täterbiografie, sondern ein Erinnern an seine Opfer. Es geht darum, ihre Stimmen – die oft verstummt sind – hörbar zu machen und Brandts Schuld nicht dem Vergessen zu überlassen. Denn wer die Grenze zwischen Heilen und Vernichten überschreitet, darf in der Geschichte nicht als bloßer Funktionär erscheinen, sondern muss als das benannt werden, was er war: ein Verbrecher in ärztlichem Gewand.
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    28:07
  • Folge 276: Erich Raeder – Ein letztes Überbleibsel des Kaiserreichs in der nationalsozialistischen Marine
    Erich Raeder war einer der einflussreichsten Militärs des NS-Regimes – und eine Schlüsselfigur der deutschen Marinegeschichte. Als Großadmiral und Oberbefehlshaber der Kriegsmarine gestaltete er nicht nur die strategische Ausrichtung der Seestreitkräfte, sondern prägte auch deren ideologische Einbindung in das nationalsozialistische Machtgefüge. Raeder setzte auf den Aufbau einer starken Hochseeflotte und spielte eine zentrale Rolle bei der Planung von Blockadestrategien und U-Boot-Kriegen. Seine militärischen Entscheidungen hatten weitreichende Folgen für den Verlauf des Zweiten Weltkriegs – und warfen zugleich Fragen nach Loyalität, Verantwortung und ideologischer Nähe zum Regime auf. Auch nach Kriegsende blieb Raeders Wirken nicht folgenlos: Die Strukturen und das Selbstverständnis der Marine wurden durch seine Führung entscheidend geprägt – bis in die frühen Jahre der Bundesrepublik hinein. In dieser Folge widmen wir uns einem Mann, der militärische Professionalität mit politischer Verstrickung auf fatale Weise verband.
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    31:23
  • Folge 275: Franklin D. Roosevelt – Ein Präsident im Auge des Sturms
    Franklin D. Roosevelt war mehr als nur ein Präsident – er war eine politische Figur, die Amerika in einer Zeit tiefster Krisen neu formte. In unserer aktuellen Podcastfolge widmen wir uns seiner Persönlichkeit, seinem Führungsstil und seiner historischen Bedeutung. Geboren 1882, trat Roosevelt 1933 das Amt inmitten der Großen Depression an. Mit dem „New Deal“ versuchte er, ein völlig verunsichertes Land wirtschaftlich zu stabilisieren und sozial neu zu ordnen. Doch es war nicht nur seine Innenpolitik, die ihn prägte. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Roosevelt zur zentralen Figur einer globalen Auseinandersetzung – auch wenn die USA zunächst neutral blieben. Seine Lend-Lease-Initiative und seine klare Positionierung gegen Faschismus machten ihn zu einem der Architekten des alliierten Widerstands. Roosevelt war ein Meister der Worte: Seine „Four Freedoms“-Rede skizzierte eine Nachkriegswelt, in der Freiheit, Sicherheit und Menschenrechte universelle Gültigkeit haben sollten – ein moralischer Kompass weit über seine Zeit hinaus. Wer war dieser Mann, der die USA durch Depression und Weltkrieg führte – trotz körperlicher Schwäche, aber mit politischer Weitsicht? Und was macht seine Führung bis heute so faszinierend? Wir gehen diesen Fragen nach.
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    29:59
  • Folge 274: Maria Mandl – Die Bestie von Birkenau
    Der Weg von Maria Mandl war alles andere als vorgezeichnet. Einst galt sie als „nettes Mädchen aus guter Familie“ – später wurde sie zur Oberaufseherin im KZ Birkenau und zur Mitverantwortlichen am Massenmord an Hunderttausenden. Geboren 1912 im idyllischen Münzkirchen, schien sie zunächst ein unauffälliges Leben zu führen. Doch ihre Karriere im NS-System offenbarte eine erschreckende Wandlung: von der unscheinbaren jungen Frau zur fanatischen Täterin. Heute ist Maria Mandl weitgehend in Vergessenheit geraten. Während sie einst als „Bestie von Birkenau“ gefürchtet war, erscheint ihr Name in der historischen Erinnerung oft nur noch am Rand – eine Fußnote in der Geschichte des Holocaust. Und doch lohnt der Blick auf ihr Leben: nicht nur wegen der Grausamkeit ihrer Taten, sondern auch wegen der Fragen, die es aufwirft über Macht, Mitläufertum und die Rolle von Frauen im nationalsozialistischen Gewaltapparat. Mandls Biografie ist ein erschütterndes Beispiel dafür, wie sich ganz gewöhnliche Lebensläufe in den Dienst des Bösen stellen können – und wie gefährlich banal Täterinnen wirken können, wenn die Geschichte sie aus dem Zentrum rückt.
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    41:16

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Über Stalingrad Podcast

Christoph Fromm, Autor des Historienromans ”Stalingrad - Die Einsamkeit vor dem Sterben” spricht in diesem wöchentlichen Podcast über Themen rund um das Dritte Reich: Idealismus, Fanatismus und bedeutende Persönlichkeiten des Dritten Reiches, sowie die schrecklichen Folgen des Krieges, die teils bis heute spürbar sind. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns gerne auf Instagram (@primero_verlag) oder per Mail an [email protected]. Helft uns, den Podcast weiterhin für euch zu produzieren! https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=XFVPLBVWM4FTE Falls auf eurer Lieblingsplattform die ersten Stalingrad Podcast Folgen nicht mehr verfügbar sind, hört sie auf PodBean, völlig kostenlos und ohne Anmeldung: https://stalingradpodcast.podbean.com/page/14/
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