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PodcastsBildungHabsburg to go!

Habsburg to go!

Thomas Krug, Dr. Markus Knapp
Habsburg to go!
Neueste Episode

99 Episoden

  • Habsburg to go!

    #098 - Es lebe der Zentralfriedhof - Was bleibt?

    15.09.2026 | 45 Min.
    Fünf vor zwölf. ⏰ Direkt gegenüber dem Wiener Zentralfriedhof steht die Uhr des Concordia Schlössls seit Jahren auf genau dieser Zeit – ein beinahe perfektes Bild für die untergehende Donaumonarchie.
    In Markus’ letzter selbst geschriebener Geschichte führt unser Weg diesmal über den Wiener Zentralfriedhof: zu den Menschen, Namen und Erinnerungen aus allen Teilen des ehemaligen Habsburgerreiches. Wir begegnen Beethoven, Schubert, Brahms und Johann Strauss und fragen uns, warum Musik, Gebäude und Geschichten Dynastien überleben können.
    Begleitet von Wolfgang Ambros und seinem berühmten „Es lebe der Zentralfriedhof“ wird diese Folge zu einer persönlichen Betrachtung darüber, was von einem Menschen und einem Weltreich am Ende wirklich bleibt.
    Noch ist es kein endgültiger Abschied – aber die Uhr steht bereits auf fünf vor zwölf. Jetzt reinhören – Link in der Bio. 🎧
    +++
    🎧 Habsburg to go! ist dein Podcast für spannende Geschichten rund um die Habsburger.
    🎵 Produktion und Soundeffekte: Krug und Hecking (sounzz) GbR
    🎙️ Sprecherin: Steffi Dolle
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    #HabsburgToGo #Habsburger #Podcast #Geschichtspodcast #Geschichte #Wien #Zentralfriedhof #Österreich #Donaumonarchie #Beethoven #Schubert #Brahms #JohannStrauss #WolfgangAmbros #Vienna
  • Habsburg to go!

    #097 – Tianjin: Als die Habsburger ein Stück China regierten (1901) 🇨🇳

    01.09.2026 | 41 Min.
    Habsburg in China? Tatsächlich. Unsere Reise führt uns diesmal rund 8.000 Kilometer von Wien entfernt nach Tianjin. Nach dem Boxeraufstand sichert sich Österreich-Ungarn 1901 dort eine eigene Konzession – mit k.u.k. Verwaltung, Konsulat und weitreichenden Sonderrechten.
    Doch das österreichisch-ungarische Viertel ist nur eines von vielen: Briten, Franzosen, Deutsche, Italiener, Russen und Japaner liegen in Tianjin auf engstem Raum nebeneinander. Ausgerechnet diese Nachbarn werden sich wenige Jahre später im Ersten Weltkrieg als Feinde gegenüberstehen.
    Wie kam Kaiser Franz Josephs Monarchie nach China? Wie lebte es sich in diesem ungewöhnlichen Stück k.u.k. Welt? Und warum verschwand Habsburg aus Tianjin fast zeitgleich mit der Monarchie selbst?
    Eine überraschende Geschichte über Imperialismus, den Boxeraufstand, Franz Joseph und Österreich-Ungarns beinahe vergessenen Auftritt am anderen Ende der Welt.
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  • Habsburg to go!

    #096 – Wiener Burggarten: Franz Joseph und die Kunst weiterzumachen 🇦🇹

    18.08.2026 | 52 Min.
    Fast 68 Jahre lang war Franz Joseph Kaiser von Österreich. Für Generationen von Menschen war er weniger ein Politiker als eine Konstante – ein Mann, der scheinbar immer da gewesen war. Doch hinter der Uniform, den Orden und den berühmten Koteletten verbarg sich ein Mensch, dessen Leben von außergewöhnlich vielen Abschieden geprägt war.
    In dieser Folge von Habsburg to go! stehen wir im Wiener Hofgarten, dem heutigen Burggarten, unmittelbar hinter der Hofburg. Ein Ort des Rückzugs mitten im Zentrum der Macht – und damit ein passender Platz, um auf die letzten Jahrzehnte eines Herrschers zu schauen, der einen Menschen nach dem anderen verlor und dennoch bis zuletzt an seiner Pflicht festhielt.
    Wir erzählen vom Tod seines Bruders Maximilian, der 1867 in Mexiko erschossen wurde. Vom Drama von Mayerling 1889, bei dem Franz Joseph seinen einzigen Sohn und Thronfolger Rudolf verlor. Vom Tod seines langjährigen Vertrauten Erzherzog Albrecht. Von der Ermordung seiner Frau Elisabeth 1898 in Genf. Und schließlich vom Attentat von Sarajevo 1914, bei dem Franz Ferdinand und seine Frau Sophie getötet wurden – jenem Ereignis, das Europa in die Julikrise und schließlich in den Ersten Weltkrieg führte.
    Doch diese Folge handelt nicht nur von Verlust. Sie handelt auch von der Frage, wie ein Mensch mit Verlusten weiterlebt. Franz Josephs Antwort darauf war die Pflicht. Nach persönlichen Katastrophen zog er sich nicht dauerhaft zurück. Er stand auf, setzte sich an seinen Schreibtisch und arbeitete weiter. Akte, Audienzen, Entscheidungen – Tag für Tag.
    Was wir heute vielleicht als Resilienz bezeichnen würden, war für Franz Joseph vor allem eines: sein Verständnis von Verantwortung. Dabei verändert sich während seines langen Lebens die Welt beinahe vollständig. Als Franz Joseph 1848 mit gerade einmal 18 Jahren den österreichischen Thron besteigt, bestimmen Pferdekutschen das Straßenbild. Als er 1916 stirbt, fliegen Flugzeuge über die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Er erlebt Revolutionen, Solferino, Königgrätz, den österreichisch-ungarischen Ausgleich, wirtschaftliche Krisen, den Aufstieg neuer Nationalbewegungen und schließlich einen Krieg, der die Ordnung Europas zerstören wird. Und während um ihn herum Menschen, Gewissheiten und schließlich sogar die alte Welt verschwinden, bleibt Franz Joseph selbst bis zuletzt im Amt. Vielleicht liegt genau darin die besondere Tragik seines Lebens: Er musste sich von Bruder, Tochter, Sohn, Ehefrau, Freunden und Thronfolgern verabschieden – und wurde gleichzeitig selbst für Millionen Menschen zu jenem vertrauten Menschen, von dem sie sich eines Tages verabschieden mussten.
    Am 21. November 1916 stirbt Franz Joseph im Alter von 86 Jahren in Schloss Schönbrunn. Nur knapp zwei Jahre später existiert auch Österreich-Ungarn nicht mehr.
    Diese Folge von Habsburg to go! ist deshalb keine klassische Geschichte über Macht, Schlachten oder Politik. Sie ist eine Geschichte über Beständigkeit, Verantwortung, Verlust und die Kunst des Abschiednehmens.
    Und vielleicht passt sie gerade deshalb besonders gut an diesen Punkt unserer Reise: Denn auch wir nähern uns langsam der 100. Etappe von Habsburg to go!. Noch ist unsere Reise nicht zu Ende. Aber manchmal lohnt es sich, kurz zurückzublicken – auf die Menschen, die Orte und die Geschichten, die uns bis hierher begleitet haben.
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  • Habsburg to go!

    #095 – Schloss Eckartsau: Wo die Habsburger Abschied nahmen (1918) 🇦🇹

    04.08.2026 | 41 Min.
    Mitten im Marchfeld, nur wenige Kilometer von der berühmten Schlacht auf dem Marchfeld entfernt, endet eine der bedeutendsten Dynastien Europas. Schloss Eckartsau war einst ein beschauliches Jagdschloss der Habsburger. Im Winter 1918/19 wurde es zum letzten Wohnsitz von Kaiser Karl I., Kaiserin Zita und ihrer Familie. Hier verbrachten sie die letzten 136 Tage der Donaumonarchie – zwischen Hoffnung und Resignation, zwischen Alltag und Weltgeschichte.
    In dieser Episode erzählen wir nicht nur die Geschichte eines Schlosses. Wir nehmen euch mit in eine Zeit des tiefgreifenden Umbruchs: Der Erste Weltkrieg ist beendet, alte Reiche verschwinden, neue Staaten entstehen und Europa wird durch die Friedensverträge von Versailles und Saint-Germain völlig neu geordnet.
    Warum dankte Karl I. niemals ab? Weshalb blieben viele Bedienstete ihrer kaiserlichen Familie bis zuletzt treu? Welche Rolle spielte ein britischer Offizier bei der Flucht ins Exil? Und warum zählt ausgerechnet dieses stille Schloss zu den bedeutendsten Erinnerungsorten der österreichischen Geschichte?
    🔎 In dieser Episode erfahrt ihr:
    Warum Schloss Eckartsau zum letzten Zufluchtsort der Habsburger wurde
    Wie die letzten 136 Tage der Monarchie tatsächlich verliefen
    Weshalb Karl I. nie abdankte
    Welche Folgen die Friedensverträge von Versailles und Saint-Germain für Europa und Österreich hatten
    Was Besucher heute im original erhaltenen Schloss erleben können

    Eine Folge über das Ende einer Epoche – und über einen Ort, an dem Geschichte nicht mit Kanonendonner, sondern in aller Stille geschrieben wurde.
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  • Habsburg to go!

    #094 – Bad Kissingen: Sisis Sehnsucht nach Ruhe 🇩🇪

    21.07.2026 | 42 Min.
    Bad Kissingen gehört heute zu den berühmtesten Kurorten Deutschlands. Doch im 19. Jahrhundert war die Stadt weit mehr als ein Ort für Erholung und Heilwasser. Jeden Sommer verwandelte sie sich in eine europäische Bühne: Kaiser, Könige, Politiker, Künstler und wohlhabende Bürger trafen sich in den Parkanlagen, an den Quellen und in den eleganten Gesellschaftsräumen. Mitten in dieser Welt erscheint Kaiserin Elisabeth von Österreich. Sisi kommt nicht nur als berühmte Monarchin nach Bad Kissingen, sondern vor allem als Patientin. Der Wiener Hof, das strenge Zeremoniell und die ständige öffentliche Beobachtung setzen ihr immer stärker zu. Sie leidet unter Migräne, Schlafstörungen, Erschöpfung und innerer Unruhe.
    Die Ärzte empfehlen Bewegung, frische Luft, geregelte Tagesabläufe – und eine Kur. Doch was bedeutete eine Kur im 19. Jahrhundert eigentlich?
    Wir tauchen ein in eine Welt aus Trinkkuren, Spaziergängen, Badeanwendungen, Kurkonzerten und gesellschaftlichen Begegnungen. Eine Kur war damals nicht nur Medizin. Sie war Rückzug, Begegnungsort, gesellschaftliches Ereignis und manchmal sogar eine politische Bühne.
    Bad Kissingen wurde für Elisabeth zu einem weiteren Ort ihrer lebenslangen Suche nach Freiheit. Wie Possenhofen, Madeira, Korfu oder Ungarn versprach auch dieser fränkische Kurort Abstand vom Wiener Hof. Doch selbst hier blieb sie die berühmteste Frau Europas – beobachtet, erkannt und von den Erwartungen ihrer Zeit eingeholt.
    🔎 In dieser Folge sprechen wir über:
    Den Aufstieg Bad Kissingens vom Salzort zum europäischen Weltbad
    Die Bedeutung der Heilquellen und der Kurmedizin im 19. Jahrhundert
    Sisis körperliche Beschwerden und ihre wachsende Distanz zum Wiener Hof
    Die Rolle von Bewegung, Natur und festen Tagesabläufen
    Die Kurorte Europas als Treffpunkte von Adel, Politik und Gesellschaft
    Otto von Bismarck und das Attentat von Bad Kissingen
    Sisis lebenslange Rastlosigkeit und ihre Suche nach einem Ort, an dem sie einfach Elisabeth sein konnte

    Bad Kissingen erzählt damit nicht nur die Geschichte einer Kaiserin. Der Ort zeigt auch, dass höchster gesellschaftlicher Rang nicht automatisch persönliche Freiheit bedeutet. Oder anders gesagt: Manchmal reist man an die schönsten Orte der Welt – und nimmt sich selbst trotzdem überall mit hin.
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Über Habsburg to go!
Wir reisen auf den Spuren der Habsburger. Begleiten Sie uns von Speyer über Genf bis nach Mexiko mit zahlreichen Geschichten und Hinterlassenschaften einer der mächtigsten Dynastien vom tiefsten Mittelalter bis kurz nach dem ersten Weltkrieg. Habsburg to go! begleitet den Aufstieg der Habsburger vom sprichwörtlich “armen Grafen” zu einer der mächtigsten Dynastien der Welt. Dabei geht es vor allem um die Orte und die Geschichten, die sich damit verbinden. Chronologie und simple Abhandlung von Jahreszahlen sind hierbei nicht der Fokus.
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Generated: 9/21/2026 - 5:02:24 PM