Gemeinsam mit dem Geraer Gästeführer Uwe Lehmann lädt diese Folge zu einer spannenden Zeitreise in die 1920er-Jahre ein. Unter der Überschrift „Volksstaat, Kapp-Putsch, pro-pro-bru“ widmet sich die aktuelle Folge den tiefgreifenden Veränderungen, die Gera nach dem Ende des ErstenWeltkriegs prägten. Themen sind unter anderem der Übergang vom Fürstentum zum Volksstatt Reuß, die Auswirkungen des Kapp-Putsches auf die Stadt sowie diekulturelle Blüte der sogenannten „Goldenen Zwanziger“. Auch der rätselhafte Begriff „pro-pro-bru“ wird näher erläutert und in seinen historischen Zusammenhang eingeordnet.
Darüber hinaus geht es um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit sowie um das abrupte Ende des Aufschwungs infolge der Weltwirtschaftskrise von 1929. Mit zahlreichen historischen Hintergründen und anschaulichen Beispielen vermittelt die Folge ein facettenreiches Bild eines Jahrzehnts, das die Geschichte Geras nachhaltig geprägt hat.