Der Iran-Krieg ist die nächste Nervenprobe für Anleger - als ob es in diesem Jahr nicht schon genug gegeben hätte. Allerdings schwellt im Schatten des Iran-Krieges eine Krise, die die Folgen des Konflikts in den Schatten stellen könnte: Es geht Private Credit. Wo die Gefahren liegen - darüber habe ich in diesem Webinar mit Thierry Borgeat und Maximilien Gamperling gesprochen.
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Wichtige Stellen:
00:00 Die aktuelle Lage an den Börsen
08:30 Was lehrt uns die Geschichte über die Folgen von Kriegen für die Finanzmärkte?
19:33 Die Gefahr für Inflation und Konjunktur
22:11 Wiederholt sich die Geschichte der 70er-Jahre?
35:17 Der "Halo"-Trade - so stellt sich jetzt Thierry auf
39:22 Die Anlage-Strategie von Max
42:27 Zuschauer-Frage: In Auto-Aktien investieren?
46:30 Wie gefährlich ist die Entwicklung auf dem Markt für Private Credit?
55:30 Wie Anleger auf die Gefahr reagieren
01:08:56 Chancen bei Schweizer Aktien?
01:10:00 In Gold und Silber investieren?
01:12:50 Wie geht es bei Biontech, Novo Nordisk und BASF weiter?
Es vergeht kaum ein Tag, an dem Investoren nicht versuchen, an ihr Geld zu kommen. So meldete Bloomberg am Mittwoch, dass Morgan Stanley und Cliffwater mit Abflüssen aus ihren Privat Credit-Fonds zu kämpfen haben.Der Iran-Krieg könnte hier zu einer gefährlichen Kettenreaktion führen. Oft sind bei Krediten variable Zinsen vereinbart. Bleibt der Ölpreis hoch und die Notenbanken müssen die Zinsen wegen der wachsenden Inflationsgefahr raufsetzen, können manche Unternehmen die Zinslast nicht mehr tragen. Es drohen damit Kreditausfälle. Ein weiteres Risiko: Schwächt sich die Konjunktur im Zuge steigender Energiepreise ab, fehlen den Unternehmen die Einnahmen, um ihre Schulden zu bedienen. Wieder drohen Kreditausfälle.Alles in allem sehen wir hier einen gefährlichen Cocktail, der das Potenzial für massive Marktverwerfungen hat. Erinnerungen an die Finanzkrise sind durchaus berechtigt.