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Mamafürsorge - Dein Podcast für alle Seiten der Mutterschaft

mit Michèle Liussi und Katharina Spangler
Mamafürsorge - Dein Podcast für alle Seiten der Mutterschaft
Neueste Episode

142 Episoden

  • Mamafürsorge - Dein Podcast für alle Seiten der Mutterschaft

    #142 Wie Geschwister zusammenwachsen

    06.04.2026 | 37 Min.
    Ein Geschwisterchen verändert alles – und gleichzeitig auch wieder nichts. In dieser Folge sprechen Michèle & Katharina ehrlich und nahbar über die emotionalen Achterbahnfahrten, die mit der Ankunft eines weiteren Kindes einhergehen.

    Zwischen Vorfreude, Eifersucht und Überforderung werfen sie einen einfühlsamen Blick auf die Dynamik von Geschwisterbeziehungen: Was passiert im großen Kind? Wie können Eltern gut vorbereiten – ohne Druck aufzubauen? Und warum sind Konflikte kein Problem, sondern ein wichtiger Teil des gemeinsamen Aufwachsens?

    Du bekommst alltagsnahe Impulse, wie du dein Kind begleiten kannst, wenn sich das Familiensystem verändert – und warum es so wichtig ist, Erwartungen loszulassen und jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu sehen.

    Wenn dich die Folge berührt oder du jemanden kennst, für den sie hilfreich sein könnte, teile sie gern und abonniere Mamafürsorge für mehr ehrliche Einblicke in das Familienleben.
  • Mamafürsorge - Dein Podcast für alle Seiten der Mutterschaft

    #141 Pandakinder

    30.03.2026 | 57 Min.
    Was, wenn scheinbar „normale“ Anforderungen für ein Kind zu einer echten inneren Notlage werden? In dieser Folge von Mamafürsorge tauchen Michèle und Katharina gemeinsam mit Marc Leonard tief in das Thema pathologische Anforderungsvermeidung (PDA) ein – ein oft missverstandenes und noch wenig bekanntes Profil innerhalb von Neurodivergenz.

    Marc gibt eindrückliche Einblicke in den Alltag von sogenannten „Panda-Kindern“ und erklärt, warum hinter dem Verhalten kein Trotz, sondern ein überwältigender Stress im Nervensystem steckt. Anforderungen können hier schnell als Bedrohung erlebt werden – mit Reaktionen wie Rückzug, Vermeidung oder intensiven Meltdowns. Besonders herausfordernd: Viele Kinder maskieren ihre Schwierigkeiten im Außen, was Diagnosen zusätzlich erschwert.

    Im Gespräch wird deutlich, wie sehr es ein Umdenken braucht – weg von klassischen Erziehungskonzepten, hin zu einem tieferen Verständnis von Autonomie, Sicherheit und Co-Regulation. Was brauchen Kinder wirklich, um lernen und kooperieren zu können? Und wie können Eltern sie begleiten, ohne sich selbst zu verlieren?

    Ihr sprecht über konkrete Strategien für den Alltag, die Bedeutung von Bindung und Nervensystemregulation sowie über die oft emotional aufgeladene Debatte rund um bedürfnisorientierte Erziehung. Dabei wird auch Raum für Zweifel, Überforderung und Kritik geschaffen – ehrlich, differenziert und ohne einfache Antworten.

    Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuschauen, Verhalten neu zu verstehen und Elternschaft als gemeinsames Lernen zu begreifen.

    Wenn dich diese Perspektive bereichert hat, teile die Folge mit anderen Eltern oder Fachkräften – und abonniere Mamafürsorge, um keine weiteren Impulse rund um kindliche Entwicklung und Elternsein zu verpassen.
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    #140 Redet nicht, räumt nicht auf, lieb ich trotzdem

    23.03.2026 | 46 Min.
    Pubertät – und plötzlich scheint alles anders. Gerade bei Jungs ist diese Phase oft mit vielen Vorurteilen, Unsicherheiten und auch Ängsten auf Elternseite verbunden. In dieser Folge von Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina mit Inke Hummel darüber, was wirklich hinter der Pubertät von Jungen steckt – und warum es sich lohnt, genauer hinzusehen.

    Gemeinsam beleuchten sie, wie sich die Beziehung zwischen Eltern und ihren Söhnen verändert, wenn aus Kindern Schritt für Schritt eigenständige Jugendliche werden. Zwischen Rückzug, neuen Freundeskreisen und dem Einfluss von sozialen Medien stehen viele Eltern vor der Frage: Wie bleibe ich in Verbindung, ohne zu kontrollieren?

    Ein zentraler Gedanke dieser Folge: Neugier statt Angst. Denn anstatt sich von Sorgen leiten zu lassen, kann ein offener, interessierter Blick auf die Entwicklung des eigenen Kindes Türen öffnen. Es geht darum, dranzubleiben, zuzuhören und Beziehung aktiv zu gestalten – auch dann, wenn es herausfordernd wird.

    Die drei sprechen außerdem über die Rolle von Geschlechterbildern in der Erziehung, über typische Dynamiken in der Pubertät und darüber, warum Respekt und Vertrauen wichtige Anker in dieser Zeit sind. Auch die Rolle von Vätern wird reflektiert – ohne einfache Antworten, aber mit einem klaren Blick darauf, wie wichtig verlässliche Beziehungen sind.

    Diese Folge ist eine Einladung, die Pubertät nicht nur als Krise zu sehen, sondern auch als Phase von Entwicklung, Wachstum und neuer Nähe – wenn wir bereit sind, uns darauf einzulassen.

    🎧 Teile die Folge mit Eltern, die gerade mitten in der Pubertät stecken – und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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    #139 Raus aus der Feelgood-Falle

    16.03.2026 | 33 Min.
    Warum fühlen sich so viele Mütter ständig verantwortlich – für Termine, Gefühle, Familienorganisation und das Funktionieren des Alltags? In dieser Folge des Mamafürsorge-Podcasts spricht Katharina mit Autorin und Mental-Load-Expertin Laura Fröhlich über die unsichtbare Denkarbeit, die viele Frauen täglich leisten.

    Gemeinsam werfen sie einen Blick auf typische Rollen, in die Mädchen und Frauen oft schon früh hineinwachsen: die "Klassensprecherin", die alles organisiert, die "Schönmacherin", die Harmonie herstellt, oder diejenige, die als "Kinkeeping"-Managerin Familienkontakte pflegt und Beziehungen zusammenhält. Diese Rollen wirken oft selbstverständlich – können aber zu enormer emotionaler und mentaler Belastung führen.

    Laura erklärt, wie stark Sozialisation und gesellschaftliche Erwartungen dazu beitragen, dass Frauen Verantwortung für das Wohl anderer übernehmen. Viele funktionieren über Jahre hochkompetent und hochfunktional – bis sie merken, wie erschöpft sie eigentlich sind.

    Im Gespräch geht es deshalb auch um Lösungen:
    Wie kann emotionale Arbeit sichtbar gemacht werden? Wie können Paare Verantwortung im Familienmanagement gerechter aufteilen? Und wie lernen Frauen, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen – ohne sofort ein schlechtes Gewissen zu haben?

    Laura plädiert für mehr Selbstmitgefühl, offene Kommunikation in Partnerschaften und dafür, dass auch Väter stärker in emotionale Arbeit eingebunden werden. Denn Familienleben gelingt langfristig nur, wenn Verantwortung geteilt wird.

    Eine ehrliche und bestärkende Folge über Mental Load, gesellschaftliche Rollenbilder und den Mut, Dinge anders zu machen – mit einer guten Mischung aus Alltag, Reflexion und einer Prise Glitzer.

    🎧 Teile diese Episode mit einer Mutter, die gerade viel im Kopf hat – und abonniere Mamafürsorge, um keine Folge zu verpassen.
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    #138 Feministische Mutterschaft

    09.03.2026 | 48 Min.
    Gestern war Internationaler Frauentag – ein Tag, der daran erinnert, dass Gleichberechtigung noch längst nicht erreicht ist. Neben großen strukturellen Ungleichheiten – etwa beim Einkommen, in der Medizin oder in der Verteilung von Sorgearbeit – prägen auch unzählige kleine Alltagsmomente unser Leben. Mikroaggressionen, doppelte Standards und subtile Erwartungen wirken oft unscheinbar, aber dauerhaft.
    In dieser Folge von Mamafürsorge spricht Michèle mit der Autorin und Content-Creatorin Evelyn Höllrigl-Zsagner über genau diese Ebene: den sogenannten Mikrofeminismus. In ihrem Buch The Daily Feminist zeigt sie, wie kleine Handlungen, bewusste Sprache und alltägliche Entscheidungen dazu beitragen können, patriarchale Muster sichtbar zu machen – und Schritt für Schritt zu verändern.
    Ein zentraler Gedanke dabei: Mikrofeminismus bedeutet nicht „kleiner Feminismus“. Es geht um die Mikroebene unseres Alltags – also die Situationen, in denen wir tatsächlich Einfluss haben. Wie wir sprechen, wie wir unsere Kinder erziehen, welche Kommentare wir hinterfragen oder welche Selbstverständlichkeiten wir nicht mehr einfach hinnehmen.
    Das Gespräch führt durch viele typische Situationen:
    Warum wirkt Feminismus manchmal „provokant“, obwohl er nur Gleichberechtigung fordert? Wie stark prägen Sprache und scheinbar harmlose Begriffe unsere Wahrnehmung? Und warum erleben viele Frauen erst mit der Mutterschaft, wie tief gesellschaftliche Ungleichheiten im Alltag verankert sind?
    Auch Beispiele aus dem Familienleben kommen zur Sprache: inklusive Sprache am Esstisch, stereotype Kinderkleidung oder unterschiedliche Erwartungen an Mütter und Väter. Während ein Vater auf dem Spielplatz schnell als engagiert gilt, wird eine Mutter mit dem Handy in der Hand kritischer beobachtet. Solche doppelten Standards begegnen vielen Eltern täglich.
    Evelyn macht dabei deutlich: Es geht nicht um Perfektionismus oder darum, Frauen noch mehr Aufgaben aufzubürden. Mikrofeminismus soll entlasten – weil er Verständnis schafft. Wer erkennt, woher ein diffuses Unwohlsein kommt, kann anders damit umgehen. Oft beginnt Veränderung schlicht mit einer Frage:
    Würden wir über einen Mann genauso sprechen wie über eine Frau?
    Die Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen: bei Sprache, Rollenbildern, Schönheitsidealen oder Kommentaren über Körper nach Schwangerschaften. Gleichzeitig zeigt sie, wie empowernd kleine Schritte sein können – im eigenen Umfeld, in der Familie oder im Freundeskreis.
    Denn manchmal beginnt Veränderung nicht auf großen Bühnen, sondern am Küchentisch.
    🎧 Wenn du mehr über die Mikroimpulse aus Evelyns Buch erfahren möchtest, schau in die Shownotes – dort findest du auch den Link zu The Daily Feminist.
    Und schreib uns gern: Welche kleinen feministischen Impulse setzt du im Alltag um?

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Über Mamafürsorge - Dein Podcast für alle Seiten der Mutterschaft

Als Mama fühlen wir uns alle manchmal einsam, überfordert, wütend, alleingelassen, traurig oder verzweifelt. Das geht nicht nur dir so! Wir helfen dir, für dich zu sorgen. Jeden Montag sprechen wir über Mamafürsorge und alles, was dazu gehört. Mit spannenden Gästen, aktuellen Themen und Tipps für dich. Michèle ist Psychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung und Familienbegleiterin bei den „Frühen Hilfen“. Dort unterstützt sie Frauen, die in den ersten Jahren ihrer Mutterschaft unter starken (psychischen) Belastungen leiden. Sie ist Mutter eines siebenjährigen Sohnes und lebt in Tirol. Katharina arbeitet als selbstständige Lektorin und Autorin in Süddeutschland. Nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes erkrankte sie an einer Wochenbettdepression. Gemeinsam setzen sie sich mit ihrem Projekt „Mamafürsorge“ dafür ein, psychische Erkrankungen bei Müttern ins Gespräch zu bringen und zu enttabuisieren.
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Generated: 4/8/2026 - 2:05:05 AM