Kafkas Freundinnen und Freunde blieben nach seinem Tod mit seiner Familie in Kontakt. Auch Dora, die noch einige Wochen bei seinen Eltern in Prag verbrachte, hielt den Briefverkehr mit den Kafkas aufrecht.
Nach Kafkas Tod reisten Kafkas Onkel Siegfried Löwy und sein Schwager Karl Hermann nach Kierling, um in bürokratischen Dingen zu helfen. Kafkas Leichnam wurde auf Doras Wunsch nach Prag überführt und dort am 11. Juni im Neuen Jüdischen Friedhof beigesetzt. Die Beerdigung war klein, es folgten zahlreiche Nachrufe.
Es ist meist trocken, nur vereinzelt gibt es Regenschauer. Es bleibt kühl, die Temperaturen steigen von morgendlichen 15 auf 19 Grad an.
Um Franz Kafkas letzte Stunden ranken sich viele Gerüchte, etwa, dass er danach verlangt, in Ruhe sterben zu dürfen. Klar ist, dass zum Zeitpunkt seines Todes Dora Diamant und Robert Klopstock bei ihm sind.
Es regnet immer wieder leicht, ist aber warm, die Temperatur steigt deutlich über 20 Grad.
An diesem 2. Juni schreibt Kafka seinen letzten und zugleich einen der längsten Briefe an seine Eltern. Am Ende muss Dora Kafkas Schreiben unterbrechen. Dieser Umstand und der Inhalt des Briefes bezeugen Kafkas Erschöpfung.
Der Juni beginnt trocken und sehr warm, die Tageshöchsttemperaturen liegen bei fast 27 Grad.
Kafkas Leben neigt sich dem Ende zu. Unklar ist, ob er an diesem 1. Juni weiß, wie bald er sterben wird. In seinen bereits Jahre zuvor angefertigten Testamenten bittet er Max Brod, nach seinem Tod all seine unveröffentlichten Texte ausnahmslos zu verbrennen.