In dieser Podcast-Episode sprechen wir darüber, wie Algorithmen unsere politische Wahrnehmung, unsere Mediennutzung und letztlich unsere Gesellschaft prägen. Gemeinsam reflektieren wir, welche Macht Empfehlungsalgorithmen von Social Media, Suchmaschinen und Plattformen heute haben und wie sie Filterblasen erzeugen, die unser Verständnis für komplexe gesellschaftliche und politische Zusammenhänge erschweren. Wir diskutieren, wie sich Kultur zunehmend fragmentiert, weil Nischeninteressen algorithmisch verstärkt werden, und warum es dadurch immer schwieriger wird, gemeinsame Bezugspunkte in der Gesellschaft zu finden.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen mit Fehlinformationen und Desinformation erzählen wir, wie leicht selbst informierte Menschen in irreführende Narrative geraten können und warum Verschwörungstheorien in algorithmisch geprägten Öffentlichkeiten so anziehend sind. Dabei fragen wir uns auch, welche Verantwortung wir als Konsumentinnen und Konsumenten digitaler Inhalte tragen und wo Produzenten, Plattformen und Politik stärker in die Pflicht genommen werden müssen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Kunst und Populismus: Wir sprechen darüber, warum Kunst die Aufgabe hat, die Mächtigen zu erinnern und zu irritieren, und warum populistische Strategien sowohl positive als auch gefährliche Effekte entfalten können.
Vielen Dank für die Mithilfe an die Initative Algokind: https://www.wienerzeitung.at/a/algokind
Account von Max Ratzenböck: https://www.instagram.com/maximilian.ratzenboeck/?hl=de