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Edle Federn

The Pioneer
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  • Trailer: Edle Federn - Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh:
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    0:49
  • Juli Zeh und Joachim Meyerhoff über sein Buch „Man kann auch in die Höhe fallen“
    In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller und Schauspieler Joachim Meyerhoff über seinen aktuellen Roman: „Man kann auch in die Hölle fallen“. Sich mitten in einer Sinn - und Lebenskrise befindend, schildert er darin liebevoll einen mehrwöchigen Aufenthalt bei seiner über 80-jährigen Mutter in Schleswig-Holstein.Zwischen Theater und Leinwand: Meyerhoff hat Engagements an den renommiertesten Bühnen im deutschsprachigen Raum und wurde bereits drei Mal in seiner Karriere als „Schauspieler des Jahres“ ausgezeichnet. Seit 2011 schreibt er an seinem autobiografischen Romanzyklus „Alle Toten fliegen hoch“, von dem bislang sechs Teile erschienen sind – und im Falle des Bandes „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ für das Kino verfilmt wurde.In dieser Folge Edle Federn spricht er unter anderem über Trauer als Antrieb für seine spät begonnene Tätigkeit als Schriftsteller und warum Menschen ab 60 in unserer Gesellschaft durchaus als Rolemodel taugen. ID:{6QuR6bfskQlYeb6mMwMjZn} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1:17:41
  • Juli Zeh und Roman Ehrlich über „Videotime“
    In dieser Folge von „Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Roman Ehrlich über sein neues Buch „Videotime.”Ausgangspunkt der Geschichte ist die Rückkehr eines Erzählers in das Haus seiner Kindheit, in dem er auf die längst vergessene VHS-Kassetten Sammlung seines Vaters stößt. Die Filme werden zum Türöffner in seine Vergangenheit voller widersprüchlicher Eindrücke. Zwischen Kellerregal und Videorekorder beginnt eine emotionale Reise – anhand geschauter Filme, die für ihn als Erinnerungsspeicher wirken.Juli Zeh sagt über Videotime: „Ein genialer Text! Zum einen ist Roman Ehrlich ein versierter Sprachkünstler, der aus Worten im Handumdrehen Welten erschafft: Leise, poetisch und dann plötzlich mit wuchtiger Durchschlagskraft. VIDEOTIME streift große Fragen mit leichter Hand, lädt den Leser mit kleinen Gesten ein, ihm zu folgen. Und wer sich darauf einlässt, erlebt eine literarische und philosophische Reise, die eigentlich nur um eine alte Videothek herumführt und die den Leser trotzdem massiv bereichert zurückkehren lässt.“Im Gespräch erzählt Roman Ehrlich, warum er mit dem Begriff „Schriftsteller“ fremdelt, warum Erinnern immer auch ein Akt des Erzählens ist – und was das alles mit der Aufroll-Technik von Kabeln in einem alten Elektronikladen zu tun hat. ID:{4eoU3KWnX6lTxPI5aUctzG} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1:02:10
  • Juli Zeh spricht mit David Finck über sein neues Buch „Der Schwindel“
    In dieser Folge von „Edle Federn¡ spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller David Finck über seinen neuen Roman „Der Schwindel“.David Finck ist gebürtiger Düsseldorfer und hat am Leipziger Literaturinstitut studiert. „Der Schwindel“ ist sein zweites Buch. Darin geht es um Rasmus, einen jungen Mann, der vor den Problemen mit seinen Eltern und den Quälereien seines Bruders an seinen Sehnsuchtsort, in die Bretagne, flieht. Hier begegnet er Natalie, der rebellischen Tochter eines französischen Aristokraten. Was als fiebrige Romanze beginnt, endet im größtmöglichen Unglück, bei dem keiner frei von Schuld bleibt.Im Gespräch mit Juli Zeh, mit der David Finck auch verheiratet ist, geht es unter anderem über Schreibroutine, das Gefühl, wenn ein Text tatsächlich zum Buch geworden ist und die Motivation, die man als Autor täglich braucht, um für den perfekten Satz zu kämpfen. Juli Zeh sagt über Der Schwindel: „Ich würde lügen, wenn ich nicht sagen dürfte, dass dieser Roman für mich zu den ganz großen Texten der Gegenwartsliteratur gehört. Es gibt aus meiner Sicht vier Elemente, die zur Qualität eines Buchs beitragen. Und schon, wenn zwei oder drei davon verwirklicht sind, handelt es sich im Normalfall um einen sehr guten Text. Das sind aus meiner Sicht erstens eine spannende Geschichte, zweitens eine interessante Figurenpsychologie, drittens braucht es einen gewissen philosophischen oder gesellschaftlichen Gehalt in den Hinterräumen der Erzählung und viertens eine aufregende Stylistik. Nun ist es so, dass der Schwindel in allen vier Disziplinen performt. Und das ist wirklich eine seltene Leistung. Am beeindruckendsten ist für mich, dass David immer wieder Sätze schafft, die einen von hinten erwischen, so überraschend, so treffend, oft regelrecht aphoristisch, dass die Welt, die daraus entsteht, eine ganz besondere, immer wieder neue, gewissermaßen licht- und luftdurchströmte Atmosphäre gewinnt. Der Schwindel ist damit wie eine Aromadusche fürs Gehirn.“ ID:{4fRiY6ztIvkU4UsbW6Hj4f} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1:09:14
  • Juli Zeh spricht mit Sophia Fritz über „Toxische Weiblichkeit“
    In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit der Autorin Sophia Fritz über ihr Werk „Toxische Weiblichkeit“.Das Sachbuch von Sophia Fritz wirft ein neues Licht auf das viel diskutierte Thema Weiblichkeit und Geschlechterrollen. Die Autorin geht der Frage nach, wie sich toxische Verhaltensweisen aus der weiblichen Sozialisation entwickeln und welche Auswirkungen sie auf das Leben von Frauen haben. In ihrem Buch geht sie auf verschiedene Archetypen weiblicher Toxizität ein, darunter „Das gute Mädchen“, „Die Powerfrau“ und „Die Mutter“. Das Gespräch verknüpft eine persönliche und die gesellschaftliche Ebene und wirft die Frage auf, wie sich Verhaltensweisen wie Selbstaufopferung, oder das Streben nach Anerkennung auf die eigene Identität auswirken - und die Persönlichkeit nachhaltig prägen. Juli Zeh sagt über TOXISCHE WEIBLICHKEIT: “Der Begriff toxische Männlichkeit wird so inflationär benutzt und verhandelt, dass manch einer inzwischen nur noch abwinken mag, wenn er das Wort auch nur hört. Erstaunlich, wie lange es gedauert hat, bis das Pendant dazu, die toxische Weiblichkeit, das essayistische Licht der Welt erblickte. Sophia Fritz hat genau dafür gesorgt und damit etwas getan, was lange überfällig war. Nämlich das Geschlechterproblem, aus dem Täter Opfer Schema herauszuholen. Sophia führt uns Frauen analytisch vor Augen, was wir selbst zur immer noch traurigen Problemlage im Geschlechterkampf beitragen und wie wir uns oft gegenseitig das Leben unnötig schwer machen, weil wir daran gewöhnt sind, Überlebenskämpfe in einer männlich geprägten Welt zu führen - auch gegeneinander.” ID:{659JWncNKQDsbVNwDYeZUW} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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    1:15:51

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Über Edle Federn

Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreiben und Erzählen. Immer am letzten Sonntag im Monat, immer um 10 Uhr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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