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Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS

Anne Solveig und Erina Wissing
Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS
Neueste Episode

88 Episoden

  • Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS

    #87 Reife vs. Vermeidung | Kann man zu lange an einem Buch schreiben?

    22.06.2026 | 39 Min.
    Soll ich den Roman, der mir so viel Kopfzerbrechen bereitet,abbrechen oder mich zwingen, weiterzuschreiben? Was ist, wenn ich meine Darlings nicht ermorden möchte? Wie trifft man souverän kreative Entscheidungen? Gerade dann, wenn man mit dem Schreiben anfängt, häufen sich irgendwann die Unsicherheiten. Man fragt sich ständig: Will ich abbrechen, weil es das richtige ist, oder renne ich nur vor unangenehmen Gefühlen weg?

    In dieser Folge sprechen wir über darüber, was es bedeutet,aus Reife zu handeln oder aus Vermeidung. Wann stellt sich Sicherheit im Bezug auf das eigene Schreiben ein? Wann kann man überhaupt von so etwas wie „Reife“ sprechen? Gehen die Zweifel je weg?
     
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  • Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS

    #86 Debütroman | Sollte man das erste Buch, das man schreibt, veröffentlichen?

    15.06.2026 | 39 Min.
    Sollte man das erste Buch, das man schreibt, veröffentlichen, oder lieber nicht? Oft hört man, dass das erste Projekt ein Lernprojekt sei. Das kann enorm demotivierend sein, schließlich stecken viele Stunden Arbeit, Leidenschaft und Kreativität im ersten Projekt. Gleichzeitig nagen die Zweifel: Ist das Werk gut genug? Habe ich genug gelernt? Bin ich bereit? 
     
    Drei Gedanken aus der Folge:
    Am ersten Buch lernt man besonders viel, die Lernkurve ist steil. Besonders, wenn man es veröffentlicht. Eine Veröffentlichung bringt echtes Feedback, Leser:innen-Reaktionen und den Kontakt mit professionellen Abläufen wie Lektorat und Korrektorat. Das kann unglaublich lehrreich und motivierend sein. Aber auch beängstigend. Ob man das erste Manuskript veröffentlichen will hängt natürlich von der Qualität des Buches ab, aber auch davon, wie wohl man sich mit dem Gedanken fühlt und wo man langfristig hin will. 
    Das erste Buch ist Teil der Ausbildung als Autor:in, nicht zwingend das Aushängeschild. Viele erste Romane entstehen aus Euphorie, Entdeckungsdrang und dem Stolz, überhaupt ein Buch geschrieben zu haben. In dieser Phase entwickelt sich der eigene Stil, das Gespür für Dramaturgie, Figuren und Themen. Dieses erste Buch darf ein Übungsfeld sein. Es darf lehren, wie Geschichten funktionieren, ohne dass es die Aufgabe haben muss, die gesamte Autor:innenidentität zu repräsentieren.
    Eine Verlagsablehnung heißt nicht, dass der Roman schlecht ist. Verlage lehnen Manuskripte aus vielen verschiedenen Gründen ab. Deswegen aber unreflektiert zu sagen, der Verlag verstehe das Manuskript einfach nur nicht und ins Selfpublishing zu gehen, ohne sich genauer mit Selfpublishing und kritisch mit dem eigenen Manuskript auseinanderzusetzen, wird aller Wahrscheinlichkeit nicht den gewünschten Erfolg bringen. Selfpublishing sollte kein Plan B, sondern eine bewusste Entscheidung sein.
     
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  • Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS

    #85 Autorin auf der Walz | Was hat es mit Stadtschreiber:innen auf sich? (Mit Lena Schätte)

    08.06.2026 | 53 Min.
    Wie ist es, wenn man als Autorin – im metaphorischen Sinne –auf die Walz geht? In dieser Folge haben wir Lena Schätte bei uns zu Gast. Sie ist Stand heute – Sommer 2026 – Stadtschreiberin der Stadt Erfurt und lebt momentan von verschiedenen Literatur- und Aufenthaltsstipendien. Eine eigene Wohnung hat sie nicht.

    Nach ihrem Studium des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig hat sie große Erfolge mit ihrem Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ erzielt. Sie hat den W.-G.-Sebald-Literaturpreis undden Förderpreis Nordrhein-Westfahlen erhalten, war für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert, wo sie es auf die Longlist geschafft hat, und wurde kürzlich für den Ingeborg Bachmann Preis nominiert.

    In Erfurt hat Erina sie über die Romanwerkstattkennengelernt, die sie im Rahmen ihres Stadtschreiberinnen-Amtes anbietet. Und sie hat sich zu unserer großen Freude bereit erklärt, unsere Neugierde zu ihrem Werdegang in einer Podcastfolge zu stillen.
    Bücher dieser Folge (Spoilerwarnung):
    » "Das Schwarz an den Händen meines Vaters" von Lena Schätte

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    » Weitere Infos & Link zum Buch:https://www.fischerverlage.de/autor/lena-schaette-1021839

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    #84 Resilienz | Wie hält man seine Gefühle aus?

    01.06.2026 | 46 Min.
    Resilienz. Das Wort zierte eine Weile viele Bestsellerwändeund doch sind sich viele Menschen unsicher, was genau es bedeutet. Manche denken, es bedeutet, keine Emotionen mehr zu haben, abgebrüht und kühl und damit überlegen zu sein. Andere denken es bedeutet so viel wie „die Zähnezusammenbeißen und durchpowern“.
     
    In dieser Folge sprechen wir über unser Verständnis von undunsere eigenen Erfahrungen mit Resilienz. Was bedeutet sie in unseren Augen? Geht es darum, seine Emotionen besser auszuhalten? Wie genau sieht das aus? Was sindkurzfristige Strategien? Und was bedeutet Resilienz, wenn man sie langfristig betrachtet?
     
    Ein Hinweis: Wir sind keine ausgebildeten Therapeutinnen,Psychologinnen oder Ärztinnen. Alles, was wir hier austauschen, sind unsere eigenen Ansichten, Erfahrungen und das, was wir zu dem Thema recherchiert haben. Die Methoden, über die wir in dieser Folge reden, dienen der Selbstfürsorge, aber sie ersetzen im Ernstfall keine Therapie. Solltest du Hilfe benötigen such dir bitte professionelle Unterstützung.

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    #83 Immersion | Wie entsteht Kopfkino beim Lesen?

    25.05.2026 | 44 Min.
    Hast du schon einmal erlebt, dass eine Geschichte dichvöllig in ihren Bann gezogen hat? Dass du für die Dauer des Lesens deinen Alltag und dein Umfeld vergessen und die Erzählung völlig als Realität angenommen hast? Wenn dir das bekannt ist, dann weißt du sicher, welche Kraft eine solche Geschichte entfalten kann. Echte Gefühle entstehen, man fühlt sich mit den Figuren verbunden wie mit guten Freunden oder exorbitanten Feinden, Verstand und Herz öffnen sich und man wird empfänglich für neue Ideen und Lektionen.

    Diesen Zustand nennt man auch „Immersion“ – also einvölliges „Eintauchen“. Und es gibt Mittel und Wege, den eigenen Text immersiver zu machen.
    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Immersion so wichtig ist und wie sie entsteht. Auch brainstormen wir eine Liste möglicher Stellschrauben, die man als Autor:in zur Verfügung hat, um den eigenen Text nahbarer zu machen.
     
    Noch ein Hinweis in eigener Sache: Seit neuestem bietet ErinaLektorate mit einem Fokus auf genau dieses Thema an. Wenn du Interesse hast, schau doch mal auf ihrer Website vorbei: www.lektorat-immersion.de.
     
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Über Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS
Willkommen bei den Bunnybrains. Wir sind Anne und Erina und wir sprechen in unserem Podcast über das Schreiben. Meistens. Manchmal auch über andere Dinge. Wie zum Beispiel Eichhörnchen. Wir gehen kompakt und auf den Punkt in die Tiefe. Unsere Gespräche finden auf Augenhöhe mit unseren Hörer:innen statt. Wir wissen es schließlich auch nicht besser. Der Podcast erscheint immer montags. Wenn wir es nicht vergessen. Mehr Info: www.bunnybrains.de Instagram: @bunnybrains.podcast
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