Mit Manfred Kleine-Hartlage („Warum ich kein Linker mehr bin“) sprechen wir im aktuellen Thymoscast über die rechte Tiefe von Harry Potter und widmen uns seinem Fan-Roman „Die Unbestechlichen“, der genau die Frage danach verhandelt, was geschieht, wenn die Magische Welt ihr eigenes 2015 erlebt und man sie der zeitgenössischen Moderne und ihren progressiven Ideen öffnet.Harry Potter, die Geschichte vom Jungen, der im Schrank unter der Treppe hausen muss, Zauberer wird und dazu auserwählt ist, schließlich die magische Welt zu retten, ist wohl die erfolgreichste Kinder- und Jugendgeschichte aller Zeiten. Gekrönt wurde das Ganze mit einer achtteiligen Filmreihe, die zusammen mit der Herr-der-Ringe-Trilogie massiv das Genre des Fantasyfilms in den 2000er-Jahren dominierte.Unter der progressiven Patina - zeitweise galt Harry Potter als Bibel linker Millennials - steckt eine in vielfacher Hinsicht traditionelle, ästhetische, antimoderne magische Zweitwelt, die die wirkliche Faszination des Romans für seine Leser aus allen Altersgruppen ausmachte. Aber muss diese Welt sich nicht notwendigerweise abgrenzen, um nicht zu riskieren, alles zu verlieren, was sie besonders macht?
Die Unbestechlichen Fanfiction
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