🎧 Solo in Place – mit Jörn Müller
In dieser Episode von Solo in Place spreche ich mit Jörn Müller – einem Toningenieur, der seit 40 Jahren live mischt und dessen Weg exemplarisch zeigt, wie sehr Erfahrung, Musikalität und Gelassenheit zusammengehören.
Jörns Reise beginnt früh: Mit 14 Jahren steht er zum ersten Mal am Mischpult, parallel spielt er selbst Bass in Bands. Die ersten Gehversuche macht er in kleinen Clubs und Jugendzentren – Orte, an denen man Fehler machen darf, viel lernt und seinen eigenen Sound entwickelt. Von dort führt sein Weg Schritt für Schritt auf größere Bühnen, Jazz-Tourneen und internationale Produktionen.
Heute mischt Jörn unter anderem Acts wie Saltatio Mortis und Guano Apes. Früher auch lange Zeit Culcha Candela und Jazzbands, wie Jan Garbarek – eine Bandbreite, die zeigt, wie genreübergreifend und musikalisch sein Ansatz ist.
In unserem Gespräch geht es unter anderem um:
🎸 Den Weg vom musizierenden Bassisten zum FOH-Engineer
🏚️ Lernen in Clubs & Jugendzentren – warum das die beste Schule ist
🎚️ Arbeiten am FOH, Monitor und im Theater – Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Denkweisen
🎓 Live-Mixing-Workshops und warum Wissen weitergeben Teil des Jobs ist
🎶 Musikalität im Mix statt reiner Technik und einen spannenden Ansatz am Monitormix
🧠 Erfahrung, Ruhe und warum nicht jede Entscheidung kompliziert sein muss
Die Folge ist bewusst entspannt, offen und ohne Ego-Talk – ein Gespräch über Handwerk, Leidenschaft und darüber, wie man sich über Jahrzehnte treu bleibt, ohne stehenzubleiben. Jörn ist dabei nicht nur extrem erfahren, sondern vor allem: einfach ein richtig guter Typ.
🎧 Viel Spaß beim Hören! Wenn dir die Episode gefällt, freue ich mich über ⭐⭐⭐⭐⭐, ein Abo und eine Weiterempfehlung von Solo in Placean Kolleg:innen aus der Audio- und Live-Sound-Welt.