Geboren in Deutschland, aufgewachsen im amerikanischen Westen – in einer Musikerfamilie, in der die Garage zum musikalischen Salon wurde und Homeschooling ganz selbstverständlich zum Alltag gehörte. Heute lebt er mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Eine „typische ausländische Frankfurter Familie“, wie er selbst sagt.
Gabriel Mientka ist Cellist der Neuen Philharmonie Frankfurt und Gast der 11. Podcast-Folge.
Gemeinsam mit Kathrin Troester-Eisermann blickt er auf einen Lebensweg zwischen Kontinenten und neuen Möglichkeiten: auf das Aufwachsen in Colorado, Wege abseits der Bequemlichkeit und die Suche nach einer eigenen musikalischen Identität. Es geht um prägende Jahre und wichtige Vorbilder sowie um das Finden der großen Liebe. Eine Geschichte, in der sich Bekanntes neu sortiert und sich Familienlinien überraschend weiterziehen. Ob man das augenzwinkernd als positive transgenerative Prägung bezeichnen kann? Möglich.
Musizieren, arrangieren, komponieren - all das gehört zu seiner Leidenschaft, die er zudem mit den Cellharmonics und dem Bridges Kammerorchester lebt.
Eine Folge über Herkunft und Aufbruch, über das Zuhause-Sein, das sich manchmal auch in einem Menschen findet, und darüber, warum es sich lohnt, immer wieder neu loszugehen und Begegnungen zuzulassen.