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Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Leela Sutter, mit Sarah Staub
Holy Embodied: ein RefLab-Podcast
Neueste Episode

157 Episoden

  • Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

    Den Sternen folgen? Astrologie zwischen Glauben und Selbsterkenntnis

    26.06.2026 | 35 Min.
    Ein Stern weist den Sterndeutern den Weg zum neugeborenen Jesus – und heute lassen sich viele Menschen von Sternzeichen, Horoskopen und Geburtshoroskopen inspirieren. Was fasziniert uns daran? Was kann Astrologie als Werkzeug der Selbsterkenntnis eröffnen? Und wo beginnt sie, unsere Freiheit einzuengen oder gar eine Ausrede für gewisse Charakterzüge zu werden?

    Sarah und Leela sprechen über ihren Zugang zu ihren jeweiligen Sternzeichen (Krebs und Zwillinge, eine tolle Kombi), was uns am Astroboom nervt und weshalb wir aber trotzdem die Finger nicht ganz davon lassen können und wollen.

    Deine Gedanken und dein astrologisches Feedback sind wie immer gern gehört und gelesen – z.B. via Sprachmemo auf Instagram oder an contact@reflab.ch.
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    Kleider als Spiegel deines Innern

    12.06.2026 | 42 Min.
    Warum ziehen wir eigentlich an, was wir anziehen?

    Kleider können Zugehörigkeit signalisieren, Schutz geben, Individualität ausdrücken oder einfach Freude machen. Doch sie erzählen oft auch Geschichten über unser Innenleben – darüber, wie wir gesehen werden möchten, wo wir dazugehören wollen und was wir vielleicht lieber verbergen.

    In dieser Folge von Holy Embodied sprechen wir über Mode, Identität und Spiritualität. Wir fragen uns: Was sagt meine Kleidung über mich aus? Weshalb greifen wir morgens zu genau diesen Kleidern und nicht zu anderen? Und verändert sich unser Verhältnis zu Kleidung, wenn wir tiefer in Präsenz und Verbundenheit ankommen?

    Heisst spirituell sein, dass einem Äusserlichkeiten irgendwann egal werden?
    Nei. Voll nöd.

    Du kannst tief in der Stille zuhause sein und gleichzeitig Freude an schönen Kleidern haben. Vielleicht verändert sich dabei aber etwas anderes: Je verbundener wir mit uns selbst werden, desto weniger müssen Kleider etwas für uns leisten. Sie werden weniger Mittel zum Zweck und mehr authentischer Ausdruck dessen, was wir ohnehin sind.

    Diese Folge von Holy Embodied ist das monatliche Gespräch zwischen Sarah Staub, evangelisch-methodistischer Pfarrerin, und Leela Sutter, nondualer Theologin, Journalistin und spiritueller Begleiterin.

    Wenn du uns auf deiner Podcast-Plattform eine Bewertung hinterlässt, freuen wir uns sehr. Das hilft anderen Menschen, Holy Embodied zu entdecken. Und wenn du Gedanken, Fragen oder eigene Erfahrungen zum Thema teilen möchtest, schreib uns gerne an contact@reflab.ch
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    Anne Pumperla: Beten ist wie aufs Handy schauen

    29.05.2026 | 36 Min.
    Anne Pumperla ist promovierte Theologin, selbständige Pastorin, praktiziert Kung Fu und Yoga — und bewegt sich in ihrer Spiritualität nahe an der Nondualität. Nondualität meint die Erfahrung, dass die Dinge zwar getrennt erscheinen, in Wirklichkeit aber verbunden sind. Oder anders gesagt: dass alles eins ist.

    Gleichzeitig ist Anne ihr Christin-Sein wichtig. Sie hat sich wissenschaftlich intensiv mit den Grenzen des Christentums auseinandergesetzt — und darüber promoviert. Was bedeutet es eigentlich, sich heute Christ:in zu nennen? Wo verlaufen die ethischen Grenzen eines Christentums, das Menschen ausgrenzt? Und wie kann Spiritualität ehrlich bleiben — ohne grosses Tamtam, ohne religiöse Performance?

    Für Anne ist Gebet deshalb oft etwas ganz Einfaches: ein kurzes Einchecken. So selbstverständlich wie der Blick aufs Handy. Kein besonderer Zustand, sondern ein Sich-Erinnern an das, was gerade da ist. An den eigenen Körper. An den Moment. An Gott — der für sie keine abstrakte Idee, sondern eine zutiefst körperliche Erfahrung ist.

    Wir sprechen über Annes spirituellen Weg, über Mystik ohne Esoterik, über Meditation und Verkörperung — und darüber, wie all das in ihre Arbeit («Ganz da»; https://ganzda.de/) einfliesst.
  • Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

    Der versteckte spirituelle Perfektionismus

    15.05.2026 | 37 Min.
    Spiritualität ist eigentlich eine Befreiungssaga: Ein Weg, die unfreien Teile in uns frei werden zu lassen. Aber vielleicht habt ihr das in euch selbst auch schon beobachtet an diversen Stationen eurer Spiritualität: Plötzlich sitzt da ein kleiner fieser Perfektionismusgremlin. Einer der sagt: «Da sollte ich doch längts drüberstehen» oder «Warum kann ich das immer noch nicht besser» oder, die fieseste Stimme aller Stimmen «Mit mir muss grundsätzlich etwas falsch sein».

    In dieser Folge von Holy Embodied teilen wir ehrlich und offen unsere eigenen Erlebnisse mit diesem Perfektionismus – die lustigerweise für uns beide mit Autofahrten zu tun haben.

    Diese Folge erinnert daran, wie heilsam es sein kann, barmherzig und grosszügig mit sich selbst zu werden. Denn integraler Teil einer verkörperten Spiritualität – oder einer Mystik im stinknormalen Leben – ist die Erfahrung, dass wir auch in unserem Unfertigen angenommen sind.

    Diese Folge von Holy Embodied ist eins der monatlichen Gespräche zwischen Sarah Staub, evangelisch-methodistische Pfarrerin, und mir, Leela Sutter – nonduale Theologin, Journalistin und spirituelle Begleiterin.

    Wenn ihr unseren Podcast bewertet oder abonniert, helft ihr uns sehr, auch von anderen gefunden zu werden. Danke dafür!

    Euer Feedback, eure Fragen oder persönlichen Geschichten erreichen uns jederzeit gerne per Mail an: contact@reflab.ch <3
  • Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

    Moritz Haegi über sein Jahr in Palästina

    01.05.2026 | 42 Min.
    Wir waren letztes Jahr beide an der Schule des Friedens in Kappel am Albis (https://www.reflab.ch/andreas-nufer-und-seine-schule-des-friedens/): Moritz Haegi und ich. Er ist Doktorand für für Nahoststudien an der Uni Basel und Rapper. Als MzumO rappt er über den Krieg in Gaza, über sein Jahr in Palästina und die Unterdrückung, die er dort tagtäglich beobachtet hat.

    Seine Musik sei seine Art, Eindrücke und Gefühle, ja sein Leiden über die Situation zu verarbeiten, auf eine sehr körperliche Weise. «Sumud»* ist dabei ein Begriff, den ihn inspiriert: Standhaftigkeit, ja vielleicht ein gewisser Trotz, weiterzumachen. Moritz Haegi spricht nicht über seine Spiritualität oder seine Erfahrungen von All-Einheit – sondern gibt uns einen tiefen Einblick ins Leben der Menschen in einem Gebiet der Welt, in dem Gewalt und Unterdrückung leider an der Tagesordnung sind. Seine Perspektive als Forscher und als Künstler ist dabei eine einzigartige, die den Konflikt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

    *Arabisch für Standhaftigkeit, steht auch für einen Wert, der in der palästinensischen Kultur hochgehalten wird.

    Wir bilden im RefLab unterschiedliche Perspektiven auf den Nahost-Konflikt ab und sind uns der Komplexität des Themas bewusst. Hier eine Auswahl weiterer Beiträge dazu:

    https://www.reflab.ch/zwei-jahre-gaza-krieg-empathie-vertraegt-kein-aber/
    https://www.reflab.ch/anita-haviv-ziviles-engagement-in-israel/
    https://www.reflab.ch/verlorene-zeit-und-fluechtige-freiheitsmomente/
    https://www.reflab.ch/wolfgang-kraushaar-wie-man-ueber-den-israel-palaestina-konflikt-diskutieren-sollte/
Weitere Bildung Podcasts
Über Holy Embodied: ein RefLab-Podcast
Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen. Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken. Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen. Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, „Holy Embodied“ in seiner ganzen Radikalität zu leben. Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs. Gespräche zwischen Leela Sutter und Sarah Staub (in den ersten Folgen mit Patrick Schwarzenbach), Reportagen und Expert*innen aus diesem weiten Feld dienen uns als Kompass für diese Reise.
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