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Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Leela Sutter, mit Patrick Schwarzenbach
Holy Embodied: ein RefLab-Podcast
Neueste Episode

152 Episoden

  • Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

    Leben als Zumutung

    17.04.2026 | 40 Min.
    Wenn sich Holy Embodied dem Thema Leben und Lebendigkeit widmet, dann wird das keine lieblich-süsse Frühlingsfolge. Sondern eine über die Wucht des Lebendigseins: über den Trotz der Lebenslust und – ja – auch über die Aggressivität des Lebenshungers.

    Sarahs Start ins Leben ist dafür ein eindrückliches Beispiel. In dieser Folge erzählt sie ihre haarsträubende Geburtsgeschichte. Wir sprechen darüber, warum Leben immer auch eine Zumutung ist – wie jeder Entwicklungsschritt uns etwas Neues zumutet und uns zugleich einlädt, uns selbst neu zu zeigen.

    Vom ersten Aufstehen als Baby bis hin zu der Herausforderung, in Beziehungen authentische Grenzen zu setzen: Jeder Schritt in Richtung «mehr Leben» braucht Mut, Neugier – und auch die Lust zu spielen.

    In jeder zweiten Folge von Holy Embodied sprechen Sarah Staub, evangelisch-methodistische Pfarrerin, und ich, Leela Sutter – nonduale Theologin, Journalistin und Begleiterin für Menschen in Zeiten von Erschöpfung, Übergängen oder nach Traumata.

    Wenn ihr unseren Podcast bewertet oder abonniert helft ihr uns sehr, auch von anderen gefunden zu werden. Danke dafür!

    Euer Feedback, eure Fragen oder persönlichen Geschichten erreichen uns jederzeit gerne per Mail an: [email protected] <3

    Weiterführende Links:
    Mehr zu Ohad Naharin: https://www.arte.tv/de/videos/076157-000-A/mr-gaga/
    https://www.youtube.com/watch?v=-rjjU9TVVLM

    Infos zu Sarahs Geschichtenabend im Hirschli: https://www.reflab.ch/events/auf-hoffnung-hoffen-poesie-klavier/

    Mehr zu Leela und ihrer Arbeit: www.leelasyoga.com
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    Pierre Stutz: Mystik im Jahr 2026

    03.04.2026 | 54 Min.
    Pierre Stutz schreibt Bücher, gibt Kurse und hält Vorträge – allem gemein ist das Thema Mystik. Er selbst habe über grosses Leiden die Mystiker*innen entdeckt, damals im Alter von 38 Jahren in einem schweren Burnout. Als römisch-katholischer Priester wollte er stets noch «schnell die Welt retten» und merkte, dass alle Bemühung, aller Effort doch nie genug war.

    Dazu kam, dass ihm seit Teenager klar war: Ich bin schwul. Nach zwei Jahren Leiden konnte sich Pierre Stutz befreien und widmet sich seither der Mystik. Nicht als Theorie, sondern als erlebte Wirklichkeit, die immer wieder neu «erzweifelt werden muss» im Hier und Jetzt.

    Warum die Entdeckung der Stille aber nicht einfach das Ende der Reise ist, wie sich Gott in jedem Moment in uns gebiert und weshalb ein mystischer Mensch in erster Linie ein Mensch ist, der im Paradox lebt – hört ihr in dieser Folge.

    Es gibt zwei ältere Sendungen, die ich mit Pierre Stutz realisiert habe: eine über Langeweile, die wir mitten in der Pandemie aufgenommen hatten (https://www.srf.ch/audio/perspektiven/langeweile-eine-mystische-uebung?id=f80ae265-0c2e-4e47-935e-4bab49bd5e1e) und eine über erotische Spiritualität (https://www.reflab.ch/pierre-stutz-plaedoyer-fuer-eine-erotische-spiritualitaet/).
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    Über die grossen und kleinen Tode

    20.03.2026 | 44 Min.
    Es ist die Zeit vor Ostern, Passionszeit, die perfekte Zeit also, um übers Sterben zu sprechen. Und zwar nicht nur über dieses grosse Sterben, jenes, in dem wir unseren Körper verlassen. Sondern über all die kleinen Tode, die wir jeden Moment sterben. Wenn ich mich zum Beispiel als Elternperson verabschieden muss von der Version von mir, die ich war bevor ich Kinder bekommen habe. Oder die Version von mir, die ich war vor meiner Pensionierung. Die Version von mir, die ich war vor einer Krankheitsdiagnose. Oder im ganz kleinen, von der Version von mir, die gerne Kaffee getrunken hat. Die sich ein Leben mit diesem einen Gegenüber gewünscht hat. Denn sind es nicht genau diese Tode, die uns extrem herausfordern, zerbrechen lassen, verzweifeln lassen? Ja, manchmal auch ganz körperlich lähmen. Gleichzeitig schaffen diese Prozesse Platz, Platz für das, was wirklich gelebt werden will, Platz für das Eigentliche – Platz fürs Heilige.

    Vielleicht hört ihr es in der Folge, das Thema berührt uns sehr. Genau das ist doch die Stärke von «Holy Embodied»: Sarah und ich zeigen uns ungefiltert, ungeschönt und so so ehrlich, wenn wir über verkörperte Spiritualität, über alltäglich gelebten Glauben egal welcher Tradition, Denomination oder Religion sprechen. Wir, das sind in jeder zweiten Folge die evangelisch methodistische Pfarrerin Sarah Staub und ich, Leela Sutter, nonduale Theologin, Journalistin und heute energetische Begleiterin von Menschen, deren Nervensysteme nach Traumata, Erschöpfung oder in Veränderungsprozessen Unterstützung brauchen können.

    Wenn ihr uns eine Bewertung hinterlassen mögt für unseren Podcast auf jener Plattform, auf der ihr uns gerade hört, sind wir unendlich dankbar – das hilft uns, auch von anderen gefunden zu werden! Und euer Feedback, eure Fragen oder persönlichen Geschichten empfangen wir gerne und freudig zum Beispiel via E-Mail [email protected] <3
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    Dorothea Leber – die Akupunkteurin der Erde

    06.03.2026 | 37 Min.
    Seit Jahrzehnten lebt Dorothea Leber in England, aufgewachsen ist sie im Schwarzwald. Sie habe immer schon Bäuerin oder Gärtnerin sein wollen, sagt sie, hat aber zunächst Musik studiert und sich erst später zur Gärtnermeisterin ausbilden lassen.

    Über ihre eigene Meditationspraxis und die Entdeckung der Stille kam die Erkenntnis: Pflanzen reagieren stark auf Präsenz und gedeihen umso besser, mit je mehr Liebe sie behandelt werden. Erfahrungen mit Akupunktur kamen dazu und letzten Endes lernte die begeisterte Gärtnerin, wie sie über Erdakupunktur Böden, Häuser und Gärten energetisch entspannen kann. Ein Gespräch über Traurigkeit in Neubauten, Steinkreise und Elementarwesen.

    In der Folge erwähnte Personen:

    Masaru Emoto, der die Experimente mit Wasser gemacht hat, hat unter anderem dieses Buch hier veröffentlicht: https://www.buchhandlung-bodmer.ch/emoto-masaru-die-botschaft-des-wassers-koha-isbn-978-3-86728-123-2

    Marko Pogacnik ist ein slowenischer Bildhauer und Geomant, mehr über ihn findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Marko_Poga%C4%8Dnik

    Über Gustav Freiherr von Pohl habe ich hier mehr gefunden: https://www.museum-vilsbiburg.de/wasser-wuenschelrute-krebserkrankungen

    Und über Käthe Bachler hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4the_Bachler

    Wenn euch das Thema Kraftorte interessiert, kann ich euch meine Sendung mit Andrea Fischbacher ans Herz legen (https://www.reflab.ch/kraftorte-in-der-schweiz/)!
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    Longevity-Trend: Sind Altern und Sterben optional?

    20.02.2026 | 41 Min.
    Sarah und ich sind beide «schuldig im Sinne der Anklage» hier: Wir ertappen uns beide dabei, unsere grösseren und kleineren Alterserscheinungen nicht nur gelassen anzunehmen. Sarah zum Beispiel sagt, sie liebt ihre Seniorinnenfreundinnen und findet deren Falten wunderschön - bei sich selbst aber fällt es ihr schwer. Wir hinterfragen unsere vermeintlich banalen Handlungen, wie zum Beispiel graue Haare auszupfen, und sehen: Wenn dahinter eine Überzeugung steckt, dass ich so weniger liebenswert bin, dann macht mich das unfrei. Das ist nicht nur schade, sondern widerspricht sowohl Sarahs Glauben als auch meinem Erleben der unbedingten Liebe, die jeden Moment ausmacht. Unsere Auseinandersetzung mit diesem Trend führt uns überraschenderweise auch bei Adam und Eva vorbei – doch hört selbst.

    Über Bryan Johnson, den ultimativen Biohacker, könnt ihr z.B. hier lesen: https://www.nzz.ch/wissenschaft/millionaer-bryan-johnson-will-beweisen-dass-der-mensch-nicht-sterben-muss-ld.1803643

    Der nonduale spirituelle Lehrer Adyshanti hat über den eindrücklichen Zusammenhang der weit verbreiteten Überzeugung von «Unwürdigkeit» und dem so genannten Sündenfall geschrieben – hier findet ihr das englische Hörbuch: https://www.buchhaus.ch/de/buecher/fachbuecher/medizin/naturheilen/detail/ISBN-9781622036516/Adyashanti/Healing-the-Core-Wound-of-Unworthiness

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Über Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen. Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken. Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen. Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, „Holy Embodied“ in seiner ganzen Radikalität zu leben. Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs. Gespräche zwischen Leela Sutter und Patrick Schwarzenbach, Reportagen und Expert*innen aus diesem weiten Feld dienen uns als Kompass für diese Reise.
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