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    Grünbrücken: Infrastruktur für Reh und Hase

    16.2.2026 | 25 Min.
    Autobahnen, Schnellstraßen und das Schienennetz durchziehen das gesamte Land. Die Verkehrswege verbinden Menschen, durchtrennen aber die Wanderrouten vieler Wildtiere und stellen für sie kaum zu überwindende Barrieren dar. Eigens angelegte Brücken sollen Wildtieren ermöglichen, gefahrlos auf die andere Seite zu wechseln. Laut dem Autobahnbetreiber ASFINAG gibt es in Österreich rund 600 Brücken oder Tunnel, auf denen Wildtiere passieren können. Für neu errichtete Verkehrswege sind solche Grünbrücken zwingend vorgesehen, bestehende sollen nachgerüstet werden, was schleppend vorangeht. Die Zuständigkeit der ASFINAG endet aber an der Grundstücksgrenze. Der Bund schreibt vor, wie Wildtierkorridore über Autobahnen ausgelegt sein müssen, das Hinterland wird dabei in die Planung nicht einbezogen. So entstehen zwar Brücken für Reh und Hase, der Weg zur Brücke hin ist aber oft versperrt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 16. 02. 2026.
    Gestaltung: Lukas Tremetsberger
  • Dimensionen

    Die Musik des Lebens

    12.2.2026 | 24 Min.
    Wie Zellen orchestriert sind
    Der Abschluss des Humangenomprojekts im Jahr 2003 hat Wissenschaft und Medizin in ein neues Zeitalter geführt. Nun ist es erstmals möglich, transgene Organismen herzustellen und Krankheiten durch maßgeschneiderte Moleküle zu heilen. Trotzdem bleibt der Blick auf das Phänomen Leben im biotechnologischen Zeitalter seltsam antiquiert: Noch immer werden Lebewesen wie Maschinen betrachtet - und die Erfolge der Genetik haben zu diesem Zerrbild (der "Code" des Lebens!) ihren Teil beigetragen. Tatsächlich ist der Betriebsmodus von Organismen musikalisch statt mechanistisch. Lebewesen sind anpassungsfähig, sie improvisieren, sie gleiten und fließen durch die von der Physik errichtete Landschaft des energetisch Möglichen. Muster und Rhythmen bestimmen ihre Existenz. Zeit für einen musikalischen Perspektivenwechsel. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 02. 2026.
    Gestaltung: Robert Czepel
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    Angst vor dem großen Beben

    11.2.2026 | 24 Min.
    Und wie Istanbul sich darauf vorbereitet
    Unter dem Marmarameer vor Istanbul treffen die eurasische und anatolische Kontinentalplatte aufeinander. Die sogenannte Nordanatolische Verwerfung ist eine der aktivsten seismischen Zonen der Welt - und das Gebiet vor den Küsten der Millionenstadt das einzige, in dem es seit über 250 Jahren kein Starkbeben mehr gab. Forschende sind sich einig: Die Energie, die sich seitdem durch die aneinander reibenden Platten aufstaut, wird sich irgendwann entladen. Und die Folgen werden fatal sein. Die Stadt bereitet sich mit Erdbebenübungen, neuen Bauvorschriften, Sanierungsprogrammen und einem stetig wachsenden Netzwerk an Sensoren vor. Angesichts der enormen Bevölkerungszahl und der schlechten Bausubstanz vieler Häuser bleiben die Herausforderungen groß. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 02. 2026.
    Gestaltung: Anika Haider
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    Vererbtes Land

    10.2.2026 | 25 Min.
    Warum Vermögen in Österreich nicht in Bewegung kommt
    Vermögen ist in Österreich sehr ungleich verteilt. Während die obersten 10 Prozent der Haushalte etwas mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens halten, besitzen die unteren 50 Prozent nur rund 4 Prozent. Das zeigt die aktuelle Auswertung der Österreichischen Nationalbank, die seit 2010 das Vermögen der privaten Haushalte erhebt. Die hohe Vermögensungleichheit kommt zu einem großen Teil durch Erbschaften und Schenkungen zustande. Je vermögender eine Person ist, desto wahrscheinlicher hat sie Teile ihres Vermögens geerbt, umso höhere Summen hat sie geerbt. Das zeigt sich besonders beim Immobilienmarkt. Erbinnen und Erben besitzen deutlich häufiger eine Immobilie als Nicht-Erben. In den kommenden Jahren wird sich das jährliche Erbvolumen fast verdoppeln. Was bedeutet das für Vermögen und Immobilienbesitz in Österreich? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10. 02. 2026.
    Gestaltung: Juliane Nagiller
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    Digitaler Energiehunger

    09.2.2026 | 24 Min.
    Wie viel Strom Rechenzentren verbrauchen
    Im April 2025 hat die Internationale Energieagentur IEA in einer Studie prognostiziert: der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren wird sich bis 2030 verdoppeln. Im US-Bundesstaat Iowa soll ein Atomkraftwerk reaktiviert werden, um ein Google-Rechenzentren mit Strom zu versorgen. In Zeiten des Klimawandels birgt das einige Risiken, Wassermangel könnte die Kühlung von Reaktoren gefährden. In Frankreich war das bereits öfter der Fall. Außerdem droht beim Umstieg auf Erneuerbare Energieträger eine Überlastung der Stromnetze. Wie können Energiesicherheit und technische Innovation Hand in Hand gehen? "Alles digital" und "Runter mit dem Energieverbrauch" - diese zwei Losungen sind schwer unter einen Hut zu bringen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 02. 2026.
    Gestaltung: Daphne Hruby

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