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Die Filmanalyse

Wolfgang M. Schmitt
Die Filmanalyse
Neueste Episode

353 Episoden

  • Die Filmanalyse

    Ep. 311: Was uns alle an BACKROOMS fasziniert – Kritik & Analyse

    21.06.2026 | 24 Min.
    Es gibt sie noch, die richtigen Kinowunder. Nicht He-Man oder irgendeine „Star-Wars“-Auskopplung, sondern ein 21-jähriger YouTube sorgt für einen Hype auf der großen Leinwand. „Backrooms“ ist ein Phänomen – zu Recht! Was als 4chan-Post begann und später als YouTube-Serie fortgesetzt wurde, erscheint nun als Spielfilm. Kane Parsons entführt seine Protagonisten und uns in eine Welt hinter der Welt, die nach anderen physikalischen Gesetzen zu funktionieren scheint und in der uns vertraute Gegenstände unheimlich werden. Endlose Gänge, übergroße leere gelbe Räume, winzige Türen und unscheinbare Portale zeigt die Kamera Wie ist das zu deuten? Die Protagonisten haben seelische Schieflagen zu verarbeiten, aber die Trauma-Erzählung allein genügt nicht, eine psychoanalytische Deutung ist nicht hinreichend, um die Faszination zu verstehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!
     
    Literatur:
    Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Suhrkamp.
    Juliane Rebentisch: Theorien der Gegenwartskunst. Junius.
     
     
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  • Die Filmanalyse

    DeepDive 9 (Teaser): Wenders, Kinski, Tatort und das schwere Filmerbe der 70er

    21.06.2026 | 23 Min.
    Ein zweites Mal ist Wim Wenders in diesem Jahr in die Schlagzeilen geraten. Nach der Berlinale und der Diskussion um Politik und Film debattiert man nun über ein Frühwerk des Regisseurs. Beim Deutschen Filmpreis nahm er die Lola für sein Lebenswerk entgegen und bezog Stellung zu „Falsche Bewegung“, in dem die damals 13-jährige Nastassja Kinski in einer Szene mit entblößtem Oberkörper zu sehen ist. Kinski hatte über Jahre Kontakt zu Wenders gesucht, damit diese Szene aus dem Film geschnitten wird. Wenders hielt eine lange Rede über sein junges Künstler-Ich, das Filmerbe und nachträgliche Schnitte. Inzwischen hat Wenders den Film von allen Streaming-Plattformen genommen. Dies ist ein guter Anlass, um über das Filmerbe nachzudenken, über die eigenartigen 70er-Jahre mit ihrer Bigotterie, über das Recht von Schauspielern und die Grenzen der Kunst. Die Figur der Kindfrau wurde nicht allein von Kinski in den 70ern verkörpert, sondern auch von Brooke Shields und Jodie Foster. Wir müssen deshalb auch über „Pretty Baby“ und „Taxi Driver“ sprechen. Außerdem geht es um den legendären Tatort „Reifezeugnis“, in dem Kinski als 15-jährige Verführerin inszeniert wird und der nun ebenfalls aus den Mediatheken verschwunden ist. Darum geht es im neuen DeepDive der Filmanalyse plus! 

    Filme:
    FALSCHE BEWEGUNG (1975) von Wim Wenders
    TAXI DRIVER (1976) von Martin Scorsese
    TATORT: REIFEZEUGNIS (1977) von Wolfgang Petersen 
    PRETTY BABY (1978) von Louis Malle
    GOSSENKIND (1991) von Peter Kern
    PRETTY BABY: BROOKE SHIELDS (2023) von Lana Wilson
    IM LETZTEN SOMMER (2023) von Catherine Breillat

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 310: Männlichkeit, Identität, Familie: GRAN TORINO - Kritik & Analyse

    18.06.2026 | 25 Min.
    Mit „Gran Torino“ wendet sich Clint Eastwood noch einmal den Themen zu, die ihn seine gesamte Karriere lang beschäftigt haben: Familie, Männlichkeit, kulturelle Identität und die Grenzen des Rechts und die Möglichkeiten des Opferns. Ob in den #Western oder den Polizei-Filmen – immer setzte sich #Eastwood auch mit dem amerikanischen Selbstverständnis auseinander, bisweilen affirmativ, häufig aber subversiv. Das Drama aus dem Jahr 2008 ist zugleich eine kritische Variation, ja, vielleicht sogar eine Revision von Eastwoods #DirtyHarry-Image. Noch einmal will hier ein Einzelgänger Rache üben, doch diesmal ist doch alles anders. „Gran Torino“ ist, auch wenn Eastwood noch immer Filme dreht, so etwas wie ein Schlussstein in seiner eindrucksvollen Filmographie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!
    Literatur:
    Terry Eagleton: Opfer. Selbsthingabe und Befreiung. Promedia.
    Joan Riviere: Weiblichkeit als Maskerade, in: Liliane Weissberg (Hrsg.): Weiblichkeit als Maskerade.
    Fischer. Alexander Hurst über Vigilanten: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/januar/nach-trump-aussichten-auf-den-buergerkrieg

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 309: Spielbergs Kitsch: DISCLOSURE DAY – Kritik & Analyse

    14.06.2026 | 17 Min.
    Steven Spielberg ist zurück, und er hat auch gleich den 94-jährigen John Williams mitgebracht, der die Streicher Verklärung tremolieren lässt. Alles wie immer. Auch das Thema ist für Spielberg nicht neu: Aliens. Diese existieren, was jedoch seit 80 Jahren vor der Weltöffentlichkeit verborgen gehalten wird. Ein Cybersecurity-Experte will dies nun ändern, schließlich habe die Menschheit ein Recht auf die Wahrheit. Bei dieser Enthüllung hilft ihm – zunächst widerwillig – eine TV-Wettermoderatorin, die nach dem Besuch eines roten Vogels plötzlich alle Sprachen sprechen kann und durch die die Aliens zu den Menschen kommunizieren. Ein staatskapitalistisches Unternehmen namens Wardex stellt sich diesem Enthüllungsversuch jedoch entgegen, ein langwieriges Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem Spielberg zugleich die großen Fragen der Menschheit beantworten will, aber letztendlich doch wieder nur im eigenen Kinderzimmer ankommt. Emily Blunt, Josh O’Connor und Colin Firth reißen dazu ihre Augen weit auf. „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ ist ein furchtbarer Film, an dem man Spielbergs Fabrikation von Kitsch gut studieren kann. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
     
    Literatur:
    Bret Easton Ellis: American Psycho. KiWi. 
     
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  • Die Filmanalyse

    Ep. 308: Cancel Culture: CUTIES / MIGNONNES - Kritik & Analyse

    11.06.2026 | 19 Min.
    Es ist schon ulkig, dass jene, die eben noch für die totale Meinungs- und Redefreiheit plädierten und sich ganz groß #FreeSpeech auf die Fahnen schrieben, plötzlich einen Film oder am liebsten gleich die gesamte Plattform, auf der er zu sehen ist, entfernen wollen. Der Hastag #CancelNetflix war tagelang in den Trends. „Cuties“ (französischer Originaltitel: #Mignonnes) von Maïmouna Doucouré erhielt, als er 2020 auf dem Sundance Festival zu sehen war, freundliche Kritiken, nichts Skandalöses lag in der Luft. Doch #Netflix beging tatsächlich einen Fehler, indem man das ursprüngliche Filmplakat gegen ein sensationslüsternes austauschte, auf dem die 11-jährigen Protagonistinnen nun in hypersexualisierten Posen zu sehen sind. Gewiss, das Bild und auch die anderen, in den asozialen Medien geteilten Fotos stammen aus dem Film, doch der Kontext ist ein völlig anderer. Aber wie schon im Fall „Otto – Der Film“ zeigt sich einmal mehr, dass es inzwischen wohl zu viel verlangt ist, sich einen Film komplett anzusehen und dann zu urteilen. Doch was ist die eigentliche Botschaft des Films? Oder ist die Darstellung von Minderjährigen möglicherweise doch problematisch? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast. Literatur:Gabriel de Tarde: Die Gesetze der Nachahmung. Suhrkamp. Laura Mulvey: Visuelle Lust und narratives Kino, in: Franz-Josef Albersmeier (Hrsg.): Texte zur Theorie des Films. Reclam.

    Den kompletten, über zweistündigen DeepDive zu „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.
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Über Die Filmanalyse
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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