Richard Fleischer schuf mit „Soylent Green“ („… Jahr 2022 … die überleben wollen“) einen Klassiker des #ScienceFiction-Films, den man sich nicht nur aus filmhistorischen Gründen ansehen sollte. Weit sind wir von der Zukunft, in der die #Dystopie spielt, nicht mehr entfernt. Auch wenn New York heute nicht so aussieht, wie es der Film darstellt, sind Parallelen zu unserer Gegenwart dennoch unübersehbar. Zudem diskutieren wir noch immer und intensiver denn je über die Zerstörung der Natur durch unsere imperiale Lebensweise, über Ernährungskonzepte und über die Grenzen des Wachstums. In „Soylent Green“ erleben wir #CharltonHeston in einer ungewöhnlichen Rolle: Als Detective Thorn soll er eigentlich nur ein Verbrechen aufklären, doch er muss bald feststellen, dass es offenbar eine große Verschwörung gibt. Um diese aufzudecken, muss Thorn herausfinden, aus was dieses ominöse Soylent Green, das aller ernährt, eigentlich gemacht ist. Fleischers Kultfilm ist nicht nur eine finstere Zukunftsprognose, er ist auch ein Film über die Dialektik des Kinos. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Eva von Redecker: Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen. S. Fischer Verlag.
Jetzt ist der neue DeepDive erschienen. Es geht um die Berlinale-Debatte, Wim Wenders, Ethan Hawke, Neil Patrick Harris und die Frage, wie (un)politisch Filme und Künstler sein können. Die gesamte Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus.
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