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- Eigentlich sollte dieser Film bereits 2023 in die Kinos kommen, doch Warner entschied sich, den Film in den Archiven verschwinden zu lassen, um ihn steuerlich als Verlust abschreiben zu können. 70 Millionen Dollar Produktionskosten waren bereits aufgelaufen, zusätzlich hätte man viel Geld für Marketing ausgeben müssen. So schien es günstiger zu sein, eine Ware zu verschrotten als zu verkaufen. Nun über Umwege kommt Dave Greens „Coyote vs ACME“ doch in die Kinos und der Kontext seiner Produktion passt gut zum Inhalt: Denn der Film, der auf den 1949 erstmalig veröffentlichten Cartoons um den Road Runner und Wile E. Coyote aufbaut, erzählt von einem Kampf gegen die Macht der Konzerne. Konkret ist es der ACME-Konzern, der vom Coyote verklagt wird, haben doch die Produkte nie geholfen, den Road Runner einzufangen. Das ist die ökonomische Dimension des Films. Zugleich gibt es eine existenzialistische Ebene, die interessanter ist: Was, wenn wir hier die kulturindustrielle Antwort auf Albert Camus sehen können? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
Literatur:
Albert Camus: Der Mythos des Sisyphos. rororo.
Cory Doctorow: Enshittification. Wie Tech-Konzerne uns ausbeuten und was wir dagegen tun können. Blumenbar.
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Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans Ep. 336: Imperialismus, aber woke: DIE EISKOENIGIN 2 - Kritik & Analyse zum zweiten Teil von FROZEN
17.09.2026 | 15 Min.Sechs Jahre lang hat Disney sich mit der Fortsetzung von „Die Eiskönigin“ Zeit gelassen. Sagen wir es so: An der Arbeit an einer guten Geschichte kann es nicht gelegen haben, denn „Die Eiskönigin 2“ besteht vor allem aus Versatzstücken aus dem Märchenschatz des immer dominanter werdenden Konzerns, der sich seit einer Weile jedoch überaus "woke" gibt, um auch in Zukunft erfolgreich sein zu können. Die #Kulturindustrie passte sich in der Vergangenheit immer wieder dem #Zeitgeist an, der Konzern mit dem Märchenschloss im Logo setzt bei seiner Streamingplattform Disneyplus sogar auf #Trigger-Warnungen vor Filmen wie „Dumbo“. Auch Elsa und Anna verhalten sich im zweiten Teil von „Frozen“ besonders woke, als sie mit der dunklen Geschichte ihres Königreichs konfrontiert werden. Doch welche Strategie steckt dahinter? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Perry Anderson: Hegemonie. Suhrkamp.
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Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans- Robert Altman ist ein Virtuose der Vielstimmigkeit. Aus unglaublichen 44 Figuren, die alle Charakter und Geschichten erhalten, besteht „Gosford Park“. Der 2001 erschienene Film vereint Gesellschaftskomödie, Melodrama, Historienfilm und Krimi, im Mittelpunkt steht die Analyse der Klassengesellschaft, die im Jahr 1932 in England noch aristokratisch geprägt ist. Die Dienerschaft hat keinen Subjektstatus, während die Herrschaft nichts weiter tut, als laufend zu konsumieren und zu befehlen. Altman bringt aber die Verhältnisse in Bewegung, weil er diejenigen below und diejenigen above stairs gleichermaßen zeigt, wie sie ein gemeinsames Wochenende auf einem Landsitz verbringen und dabei die Diener mehr und mehr zur ihrem Subjektstatus gelangen. Dazwischen tummeln sich auch zwei Schauspieler und ein Filmproduzent, die vor allem die Gepflogenheiten studieren wollen, um sie später für einen Film nutzbar zu machen. Spätestens mit dem Krimi-Plot, der erst nach einer Stunde beginnt, kehrt sich das Herr-Knecht-Verhältnis um. Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt!
Literatur:
Mesut Bayraktar. Hegel. Papyrossa.
G.W.F. Hegel: Die Phänomenologie des Geistes. Suhrkamp.
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https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans - Jennifer Lopez wird häufig unterschätzt, das liegt nicht zuletzt daran, dass sie in vielen schwachen Filmen mitgespielt und häufig mit recht unfähigen Regisseuren zusammenarbeiten musste. „Hustlers“ aber zeigt, was J.Lo kann. Regisseurin Lorene Scarfaria inszeniert die 50-jährige als verführerische Femme fatale und clevere Geschäftsfrau, die die Mentalität der Wall Street auf den Mikrokosmos eines Stripclubs überträgt: „Wir müssen so denken wie die Wall-Street-Typen“, rät Ramona (Lopez) ihren Kolleginnen, als es 2007/2008 zur Finanzkrise kommt und das #Geld bei den Herren, die sich im Club allabendlich amüsieren, nicht mehr so locker sitzt. Ramona hat eine raffinierte Idee, wie mit einem Trick weiterhin Kapital akkumuliert werden kann. „Hustlers“ ist ein unterhaltsamer und intelligenter Film über #Feminismus und #Kapitalismus – eine wirkliche Überraschung im Kinojahr 2019. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!
Literatur: Georg Simmer: Philosophie des Geldes. Suhrkamp. Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya, Nancy Fraser: Feminismus für die 99%. Ein Manifest. Matthes & Seitz.
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https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans - Der 88-jährige Ridley Scott widmet sich mit „Das Ende der Sterne“ („The Dog Stars“) einem seit Jahren beliebten Genre: Der Post-Apokalypse-Film handelt von zusammengebrochenen Zivilisationen, in denen sich einzelne Überlebende – in der Regel schwer bewaffnet – ihren Weg durch die Ödnis bahnen, um dort auf andere zu treffen, die entweder freundlich oder feindlich gesinnt sind. Margaret Qualley, Jacob Elordi, Josh Brolin und Guy Pearce irren in „Das Ende der Sterne“ durch die Gegend und schießen sich Wege frei, weil überall Angreifer lauern, von denen man jedoch nie etwa über nähere Motive erfährt. Auch die anderen Figuren sind eher wortkarg, das dystopische Szenario soll für sich sprechen. Aber was will Ridley Scott uns damit eigentlich sagen? Der Regisseur von „Blade Runner“ und „Alien“ präsentiert uns gleich mehrere Gesellschaftsmodelle. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
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