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Die Filmanalyse

Wolfgang M. Schmitt
Die Filmanalyse
Neueste Episode

307 Episoden

  • Die Filmanalyse

    Ep. 274: DOGVILLE - Warum der Film kein Abbild der Realität sein sollte - Kritik & Analyse

    12.2.2026 | 19 Min.
    Lars von Trier gehört zweifellos zu den größten Filmemachern der Gegenwart. Er setzt sich nicht nur mit intrikaten Fragen mit ungeheurer Radikalität auseinander, sondern auch mit dem Medium Film an sich. Während das Dogma-Manifest das Kino revolutionieren sollte, ist „Dogville“ aus dem Jahr 2003 trotz der experimentellen Form in erster Linie eine Verneigung vor Hollywood und seinen Stars – wie Lauren Bacall, Nicole Kidman und James Caan. „Dogville“ knüpft an die #Filmnoir-Tradition der 1940er-Jahre an, doch zugleich verunreinigt Lars von Trier diese produktiv, indem er sich dezidiert auf #BertoltBrecht, dessen Theatertheorie und das Lied der Seeräuber-Jenny aus der „Dreigroschenoper“ bezieht. Keineswegs haben wir es bei diesem Film nur mit abgefilmtem Theater zu tun – was viele Theaterregisseure offenbar nicht begreifen wollen, wenn sie diesen Film wiederum für die Bühne adaptieren. Vielmehr ist „Dogville“ ein Film, der uns anzeigt, wo wir als Zuschauer stehen, wenn wir das Kino genießen und uns einer Illusion hingegeben, an die wir nicht glauben können, aber glauben wollen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper, Suhrkamp.Bertolt Brecht: Schriften zum Theater 3, Suhrkamp.

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 273: Klassenkampf? NO OTHER CHOICE und SEND HELP – Kritik & Analyse

    08.2.2026 | 24 Min.
    Die Lohnabhängigkeit kann zu einem existenziellen Drama werden, wenn man ihm nicht mit Humor begegnet, wie Park Chan-wook und Sam Raimi es in ihren neuen Filmen tun. Damit gerät der Arbeitskampf auf die große Leinwand: In „No Other Choice“ von Park Chan-wook will sich der ehemalige Angestellte einer Papierfabrik auf eine neue Stelle bewerben, auf die es jedoch auch andere qualifizierte Mitbewerber abgesehen haben. Der Familienvater, der heftigen Statusverlust erlitten hat, greift deshalb zur Waffe, um sich im Konkurrenzsystem durchzusetzen. In der Robinsonade „Send Help“ von Sam Raimi rächt sich eine Angestellte bei ihrem arroganten Chef, als sie gemeinsam auf einer einsamen Insel stranden und sie im Gegensatz zu ihm genau weiß, wie man in der Wildnis überlebt. Beide Filme eint der satirische Ton, den jedoch beide Regisseure nicht gleichermaßen gut treffen. Zudem sind beide Filme von einem tiefen Fatalismus geprägt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse.

    Literatur: Nicole Mayer-Ahuja: Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann. C.H. Beck.

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 272: Der US-Propagandafilm: DAS STREBEN NACH GLÜCK - Kritik & Analyse

    05.2.2026 | 22 Min.
    Auch wenn es drastisch klingt, ist es doch genau die richtige Bezeichnung: Propaganda. Das Kino wird hier für übelste Zwecke missbraucht: „Das Streben nach Glück“ #ThePursuitofHappyness mit #WillSmith ist ein reiner Propagandafilm, der die Lüge des amerikanischen Traums in einer Weise auf der Leinwand ausbreitet, dass keine Ambivalenzen, keine Doppeldeutigkeiten oder andere Sichtweisen mehr möglich sind. Friss oder stirb, lautet die Devise. Der Film hämmert dem Zuschauer die Botschaft ein: Jeder kann es schaffen, wenn er sich nur genügend anstrengt – und wer es nicht geschafft hat, der hat sich eben nicht genug bemüht. Will Smith spielt in diesem Machwerk von Gabriele Muccino, das 2006, ausgerechnet ein Jahr vor der Finanzkrise, erschien, den Vertreter Chris Gardner, der aufgrund einer Fehlinvestition in ein medizinisches Gerät sozial immer weiter absteigt, bis er und sein Sohn sogar obdachlos werden. Wo jetzt Widerstand gegen ein durch und durch unsoziales, auf Ungerechtigkeit basierendes System angebracht wäre, tut der Film genau das Gegenteil, indem er die herrschenden Verhältnisse manifestiert und propagiert. Denn zugleich winkt Chris eine Chance: Chris bewirbt sich für ein unbezahltes Praktikum als Investmentbanker. Und im Fernsehen erklärt auch noch Ronald Reagan, warum #Amerika dringend einen sozialen Kahlschlag braucht. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Benjamin Graham: Intelligent investieren. FBV.

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 271: Was bei der MELANIA-Doku übersehen wird – Kritik & Analyse

    01.2.2026 | 24 Min.
    Melania Trump ist erneut First Lady der USA. Der Dokumentarfilm „Melania“ begleitet Trumps Gattin zwanzig Tage lang bei ihren Vorbereitungen für den erneuten Einzug ins Weiße Haus. Mit der Inauguration endet der Film, der seine Protagonistin inszeniert wie in einen Hollywood-Star. Makellos muss jedes Bild sein, Weichzeichner und warmes Licht überall – das Leben als Blockbuster, untermalt mit einem Soundtrack wie aus einem Märchenfilm. „Melania“ von „Rush Hour“-Regisseur Brett Ratner ist ein groteskes Propaganda-Dokument der zweiten Trump-Amtszeit, dennoch übersehen viele Kritiker des Films entscheidende Punkte: Wir müssen zwischen dem Besonderen und dem Allgemeinen unterscheiden. Ja, Melania klingt roboterhafter als jede KI, ja, es ist eine Ansammlung größter Belanglosigkeiten, aber wir sehen auch, wie Herrschaft generell funktioniert. Der Film lässt offenbar werden, was sonst verdeckt bleibt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
     
    Den DeepDive „Mein traurigstes Kinoerlebnis (können wir bitte die 90er wiederhaben?)“ gibt es mit einem Filmanalyse +Abo.

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  • Die Filmanalyse

    DeepDive4 (Teaser): Mein traurigster Kinobesuch (Können wir bitte die 90er wiederhaben?)

    28.1.2026 | 13 Min.
    Im Mai 2024 wollte ich mir einen neuen Film ansehen. Es wurde das traurigste Kinoerlebnis meines Lebens. Der Film war nicht gut. Das kann vorkommen. Es war der Versuch eines Comebacks, aber ein gescheiterter, wie sich nach Minuten herausstellte. Aber auch das war nicht das eigentliche Problem. Im Mai 2024, als sich die Konflikte überall zuspitzten und die medialen Diskurse immer irrer wurden, ging ich ins Kino, um nicht nur für zwei Stunden dieser Wirklichkeit zu entfliehen, ja, ich hoffte, dass nach dem Kinobesuch draußen wieder die 90er-Jahre zurück sind, von denen viele, die sie damals bewusst erlebten, sagen, sie seien fröhlich gewesen. Nicht in irgendeinen Film, sondern den neuen Meg-Ryan-Film hatte ich mir ausgesucht. Ich stellte mir vor, dieser Film könnte eine Zeitmaschine sein, die uns drei Jahrzehnte zurückreisen lässt. Die Schauspielerin Meg Ryan, die seit über 20 Jahren in keinem relevanten Film mehr aufgetreten war und die wie kaum eine andere die Leichtigkeit der 90er-Jahre verkörperte, führte nun selbst Regie und spielte die Hauptrolle, um noch einmal neu durchzustarten und um an eine Zeit anzuknüpfen, die uns heute beinahe unwirklich vorkommt. Oder sind das Illusionen von Spätgeborenen oder Nostalgikern? Die 90er-Jahre mit ihren romantischen Komödien kamen jedenfalls nicht zurück, aber wir sollten sie erneut betrachten, jetzt, da das Ende vom Ende der Geschichte gekommen ist. 120 Minuten widme ich mich diesem Thema im neuen DeepDive der Filmanalyse Plus!

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Über Die Filmanalyse

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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