In dieser Folge wird’s persönlich, politisch und erstaunlich hoffnungsvoll. Ricarda spricht mit Aljosha Mutardi über sein neues Buch „Gut wird’s hier nicht mehr, aber besser“ und darüber, wie man in einer Welt voller Überforderung trotzdem nicht komplett zynisch wird.
Es geht um verlorene Koffer kurz vor der Buchpremiere, internalisierte Queerfeindlichkeit, Leistungsdruck, Social Media und die Frage, warum Menschen sich so schnell angegriffen fühlen, wenn es um Gleichberechtigung geht. Ricarda erzählt offen von Hassnachrichten nach ihrer Haltung gegen rechtsextreme Plattformen und davon, wie sehr ihr der aktuelle gesellschaftliche Diskurs zusetzt.
Gemeinsam sprechen die beiden über:
Weltschmerz und Ohnmachtsgefühle
echte Narrative und das sogenannte „Overton-Fenster“
Privilegien, Angst und gesellschaftliche Spaltung
warum Veränderung oft mit Selbstreflexion beginnt
Gendern, Queerness und verlernte Vorurteile
die Sehnsucht, einfach nur geliebt zu werden
warum Hoffnung keine naive Idee ist, sondern Arbeit
Außerdem erklärt Aljosha, warum echte Begegnungen mehr verändern können als jede Kommentarspalte und weshalb es manchmal schon reicht, zuzuhören, statt sofort recht haben zu wollen. Spoiler: Es wird tief, lustig, traurig und zwischendurch geht’s natürlich auch um Rossmann-Unterwäsche nach einem DB-Kofferdrama.