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Buddha-Heute

Meinhard Knoll
Buddha-Heute
Neueste Episode

22 Episoden

  • Buddha-Heute

    Buddha: Glauben oder selbst erkennen?

    12.08.2026 | 18 Min.
    Der historische Buddha führt mit seiner Lehre nicht zum Glauben, sondern zeigt den Weg zur Erkenntnis.
    Er ruft dazu auf, nicht nach Hörensagen zu gehen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen und auch nicht nach der Reputation eines Meisters. Mit seiner Lehre leitet der Buddha seine Nachfolger im eigenen Training an und lenkt sie auf dem Achtpfad über die Grenzen ihrer Erkenntnisfähigkeit hinaus.

    Zitate aus dem Pali-Kanon: M 95, A III.66, Ud VI.4, M 125.9, A V.159, A XI.12-13

    Der Autor: Prof. Dr. Meinhard Knoll
    Nach seiner aktiven Zeit als Universitätsprofessor und nach Forschung und Lehre auf dem Gebiet der künstlichen Sinne konzentriert er sich heute auf die natürlichen Sinne und das damit verbundene Bewusstsein sowie auf das Navigationstraining im Bewusstseinsraum nach der Lehre des historischen Buddha.
  • Buddha-Heute

    20. Warum Tatkraft heilend ist

    22.07.2023 | 6 Min.
    Grundlagen des Buddhismus -
    Was unterscheidet Tatkraft vom Aktionismus?
    Ist energisches Handeln eine spirituelle Praxis?
    Was ist Tatkraft im Buddhismus?

    Willst du eine Situation oder gar dein Leben verbessern, musst du etwas tun. Aber: Durch Handeln kannst du die Situation auch verschlechtern. Es geht also darum, das Richtige zu tun. Im Sinne des Buddhismus zeigt sich die Heilsfähigkeit der Tatkraft als Kampf auf vier Feldern: als Kampf zur Vermeidung, als Kampf zur Überwindung, als Kampf zur Entfaltung und als Kampf zur Erhaltung. [A IV.14]
    Alle vier Kämpfe werden im Buddhismus als heilende Tatkraft verstanden. Ihr steht die Fähigkeit zur meditativen Sammlung gegenüber. In einem angestrebten Gleichgewichtszustand zwischen beiden, wird die Tatkraft nicht unbegrenzt gesteigert, sondern in ein ausgewogenes Verhältnis zum Herzensfrieden gebracht.

    Die Lehre des Buddha zeigt eine spirituelle Praxis mit ethischem Verhalten, Herzensfrieden und Weisheit. Sie führt bis zur Erwachung aus einem trüben Lebenstraum. Diese Lehren wurden in den Traditionen des Theravada und Mahayana aber auch durch andere Schulen des Buddhismus übermittelt und bilden heute zunehmend die Grundlage moderner Spiritualität.

    Prof. Dr. Meinhard Knoll
    „Nach meiner aktiven Zeit in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Sensorik (künstliche Sinne) konzentriere ich mich auf die natürlichen Sinne und das damit verbundene Bewusstsein. Ich studiere das Naviga-tionstraining im Bewusstseinsraum nach der Lehre des historischen Buddha, wie sie im Pali-Kanon überliefert ist."

    Die diesem Beitrag zugrunde liegenden Zitate des Buddha aus dem Pali-Kanon:
    A.IV.13 Die vier rechten Kämpfe I - 3. Padhāna Sutta
    „Vier rechte Kämpfe gibt es, ihr Mönche. Welche vier?
    Da erzeugt, ihr Mönche, der Mönch in sich den Willen, nicht aufgestiegene üble, unheilsame Dinge nicht aufsteigen zu lassen; er strebt danach, setzt seine Willenskraft ein, spornt seinen Geist an und kämpft darum. Er erzeugt in sich den Willen, aufgestiegene üble, unheilsame Dinge zu überwinden; er strebt danach, setzt seine Willenskraft ein, spornt seinen Geist an und kämpft darum.
    Er erzeugt in sich den Willen, nicht aufgestiegene heilsame Dinge aufsteigen zu lassen; er strebt danach, setzt seine Willenskraft ein, spornt seinen Geist an und kämpft darum.
    Er erzeugt in sich den Willen, aufgestiegene heilsame Dinge zu festigen, nicht schwinden zu lassen, sondern sie zu Wachstum und voller Entfaltung zu bringen; er strebt danach, setzt seine Willenskraft ein, spornt seinen Geist an und kämpft darum.“

    A.IV.14 Die vier rechten Kämpfe II - 4. Saṃvara Sutta
    „Vier Kämpfe gibt es, ihr Mönche. Welche vier?
    • Den Kampf zur Vermeidung,
    • den Kampf zur Überwindung,
    • den Kampf zur Entfaltung,
    • den Kampf zur Erhaltung.
  • Buddha-Heute

    19. Warum Weisheit heilend ist

    15.07.2023 | 6 Min.
    Grundlagen des Buddhismus -
    Warum kann Weisheit nicht mit dem Intelligenzquotienten gemessen werden? Kann ein Experte töricht sein? Was bedeutet Weisheit im Buddhismus?
    Ohne Weisheit kannst du die Wahrheit nicht verstehen. Weisheit bedeutet nicht Vielwissen. Bist du weise, hast du ein Verständnis für tiefgreifende Zusammenhänge. Doch ist solche Weisheit mehr und mehr dem Verstehen von Sachgebieten gewichen. Aus buddhistischer Sicht kann selbst ein hochintelligenter und gebildeter Mensch töricht sein, wenn ihm die Weisheit fehlt. Der Buddha sagt:
    „Wenn auch sein ganzes Leben lang der Tor um einen Weisen ist, er wird die Wahrheit nicht verstehn, dem Löffel in der Suppe gleich.“ - Wenn auch nur einen Augenblick der Sinnige den Weisen sieht, er wird die Wahrheit schnell verstehn, gleichwie die Zunge Suppe schmeckt.“ [Dhp 64-65]
    Der Buddha lehrt drei Arten von Weisheit: eine beruht auf dem Lernen von anderen, die zweite auf eigenem Nachdenken und die dritte auf Geistesentfaltung.[D 33] Diese dritte Weisheit ist bei uns fast unbekannt.

    Zitate des Buddha aus dem Pali-Kanon
    • „Wenn auch sein ganzes Leben lang der Tor um einen Weisen ist, er wird die Wahrheit nicht verstehn, dem Löffel in der Suppe gleich.
    • Wenn auch nur einen Augenblick der Sinnige den Weisen sieht, er wird die Wahrheit schnell verstehn, gleichwie die Zunge Suppe schmeckt.“ [Dhp 64-65]
    • „Wer nichts gehört hat, nichts versteht, der altert nur nach Ochsenart: Sein Bauch wächst immer mehr und mehr, doch seine Einsicht wachset nicht. “ [Dhp 152]
    • „Das ist das Leiden, das ist die Leidensentwicklung, das ist die Leidensauflösung, das ist das zur Leidensauflösung führende Vorgehen." [S. 48.10]

    Die Lehre des Buddha zeigt eine spirituelle Praxis mit ethischem Verhalten, Herzensfrieden und Weisheit. Sie führt bis zur Erwachung aus einem trüben Lebenstraum. Diese Lehren wurden in den Traditionen des Theravada und Mahayana aber auch durch andere Schulen des Buddhismus übermittelt und bilden heute zunehmend die Grundlage moderner Spiritualität.

    Prof. Dr. Meinhard Knoll
    „Nach meiner aktiven Zeit in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Sensorik (künstliche Sinne) konzentriere ich mich auf die natürlichen Sinne und das damit verbundene Bewusstsein. Ich studiere das Naviga-tionstraining im Bewusstseinsraum nach der Lehre des historischen Buddha, wie sie im Pali-Kanon überliefert ist."
  • Buddha-Heute

    18. Warum Vertrauen heilend ist

    08.07.2023 | 5 Min.
    Grundlagen des Buddhismus -
    Hast du schon anderen Menschen vertraut und wurdest enttäuscht? Hat sich dein Vertrauen in Misstrauen verwandelt? Dann ist die Aufforderung „vertrau mir“ ein Alarmsignal. Und dennoch: Es gibt zwei Arten des Vertrauens: blindes und heilendes.

    Zitate des Buddha aus dem Pali-Kanon
    • „… man kann […] einer Sache gar wohl vertrauen, und sie ist hohl und leer und falsch; und man kann ihr auch wohl nicht vertrauen, und sie ist echt und wahr und wirklich.“ [M95 KEN]
    • „Wenn ihr … selber erkennt: 'Diese Dinge sind unheilsam, sind verwerflich, werden von Verständigen getadelt, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Unheil und Leiden', dann … möget ihr sie aufgeben. […] Wenn ihr aber … selber erkennt: 'Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl', dann … möget ihr sie euch zu eigen machen.“ [A III.66]
    • „Komm und sieh selbst!“ [A. XI. 12-13, FS]

    Prof. Dr. Meinhard Knoll
    „Nach meiner aktiven Zeit in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Sensorik (künstliche Sinne) konzentriere ich mich auf die natürlichen Sinne und das damit verbundene Bewusstsein. Ich studiere das Navigationstraining im Bewusstseinsraum nach der Lehre des historischen Buddha, wie sie im Pali-Kanon überliefert ist."
  • Buddha-Heute

    17. Lerne vom Buddha: 3 Schritte in die Meditation

    01.07.2023 | 18 Min.
    Bist du unglücklich im Leben, ängstlich, traurig und machst dir Sorgen: dann lerne meditieren. Du gewinnst ein erfülltes Leben, mehr Freude, inneres Gleichgewicht, persönliches Wachstum, Gelassenheit im Alltag, mentale Gesundheit und vieles mehr.
    Meditation: diese spirituelle Praxis des Buddhismus führt dich zum Erwachen aus einem trüben Lebenstraum bis hin zur Erleuchtung. Auf dem Wege tauchst du in eine spirituelle Welt ein und lernst, Selbstfürsorge, Fürsorge für andere, Bewusstseinserweiterung und schließlich Weisheit.
    Es ist der Mittlere Pfad des Buddhismus, der Achtfache Pfad,
    wie er im Theravada-Buddhismus aber auch der Mahayana-Schule, im Zen und anderen Traditionen gelehrt wird.
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Einführung in den Trainingsweg des historischen Buddha
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