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A Distanza - Aufklärung und Kritik

Philipp Hanslik
A Distanza - Aufklärung und Kritik
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224 Episoden

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    224 - Gespräche aus dem Schlund

    08.06.2026 | 1 Std. 23 Min.
    Karl Nagel. Punklegende, APPD-Politiker, Mitbegründer der Chaostage, Comic- und Science-Fiction-Fan und seit einiger Zeit auch KI-Enthusiast. Außerdem Fanzinemacher, Buchautor, Musiker, Provokationsexperte, Subversionsterrorist und Betreiber des größten Punkarchivs der Welt.
    Ich besuchte Karl am Wochenende in Hamburg-Altona und wir sprachen eigentlich über alles, was ihn seit den 70er Jahren umtreibt, u.a. seine Zeit in der Pol Pot-Truppe Kommunistischer Bund Westdeutschland, Atomkraft, Perry Rhodan-Hefte früher und heute, Karls Jobs als Programmierer, die für seine Altersklasse eher ungewöhnliche Begeisterung für KI, die tatsächliche Balkanisierung Deutschlands und Karls potentielle Zukunftsprojekte. Der Titel dieser Folge ist übrigens angelehnt an Karls LP "Hymnen aus dem Schlund", erschienen 2018 zu seinem Buch "Schlund". Irgendwie lag es da wohl einfach nahe, irgendwas mit Schlund als Titel zu nehmen.

    Karl im Weltnetz:
    https://www.karlnagel.de/p/start.php
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    223 - Grenzen der Aufklärung

    01.06.2026 | 1 Std. 4 Min.
    Die CDU brachte vor kurzem eine Gesetzesinitiative ein, die Leugnung des Existenzrecht Israels unter Strafe zu stellen und damit den Volksverhetzungsparagrafen auszuweiten. Martin Stobbe und ich finden diesen Vorstoß nicht nur bedenklich bezüglich der Einschränkung der Meinungsfreiheit, dieser Vorstoß ist auch ein besonders exponiertes Beispiel dafür, wie hilflos der Kampf gegen Antisemitismus in Wirklichkeit aussieht.
    Warum (volks-)pädagogische Einlassungen am antisemitischen Normalzustand nicht nur nichts ändern, sondern geradezu kontraproduktiv sind, darüber sprechen wir in dieser Folge unter Bezugnahme auf Bret Stephens, Bill Maher und Detlef Claussen. Wir waren am Ende bisschen müde, war ein langer Tag, sorry.

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    222 - Unten am Hafen

    26.05.2026 | 1 Std. 41 Min.
    Mich verbindet immer noch sehr viel mit Hamburg, auch wenn ich schon etliche Jahre nicht mehr in Norddeutschland wohne. Wer aber wahnsinnig viel über diese Stadt erzählen kann, weil er dort seit 1982 lebt, ist der Musiker Bernd Begemann.
    Bernd, geboren 1962 und aufgewachsen in Bad Salzuflen, zog als junger Mann in die norddeutsche Metropole und hat die dortige Musikszene entscheidend mitgeprägt, insbesondere das, was gemeinhin als "Hamburger Schule" firmiert. Wir sprechen über die 80er und 90er Jahre in Hamburg, über längst nicht mehr existierende Kneipen und Clubs wie das Heinz Karmers Tanzcafé oder das Subito, St. Pauli damals und heute, über die elendige Akademisierung der Popmusik, linke Lebenslügen, warum Ted Gaier und seine Goldenen Zitronen eine schrecklich langweilige Agit-Prop-Band sind, Literaten, die wir schätzen, über die Kneipe Komet und Bernds Lieblingsorte in Hamburg.

    Bernd im Weltnetz:
    https://bernd-begemann.de/

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    221 - Zwischen Hysterie und Kulturkampf

    23.05.2026 | 1 Std. 6 Min.
    Im September stehen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt an und die AfD steht möglicherweise kurz davor, zum ersten Mal Regierungsgewalt auf Landesebene auszuüben. Laut aktuellen Umfragen steht die Partei bei über 40% und könnte eventuell alleine regieren. Was das konkret bedeutet, analysieren der Berliner Journalist Nathan Giwerzew und ich in dieser Folge.
    Was für Personal hat die AfD in Sachsen-Anhalt, was sind ihre politischen Pläne, wie realistisch sind eigentlich ihre rechten kulturpolitischen Vorstellungen in einem Bundesland, das ein Durchschnittsalter von 48 Jahren aufweist und unter massivem Bevölkerungsschwund und Deindustrialisierung leidet und wie einflussreich sind die ostdeutschen AfD-Landesverbände generell? Und ist was dran an den üblichen hysterischen Warnungen vor einem "Staatsstreich" (Thüringens Innenminister Georg Maier) oder einer "politischen Säuberung" (Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze)?
    Das Fazit ist jedenfalls: Kulturkampf macht niemanden satt.

    Nathan im Weltnetz:
    https://x.com/nathan_giwerzew

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    220 - Von der SRP zur AfD

    12.05.2026 | 1 Std. 30 Min.
    Mittlerweile ist es klar: die AfD ist in Teilen Deutschlands längst zur Volkspartei geworden und das wird sich so schnell auch nicht wieder ändern, obwohl die Partei seit ihrer Gründung 2013 einen immer härteren Schwenk gen Rechtsradikalismus gemacht hat.
    Dies nehmen Axel Reitz und ich zum Anlass, uns mit der Geschichte rechtsradikaler Parteien in Deutschland seit den frühen 1950er Jahren zu befassen. Die heute kaum noch bekannte "Sozialistische Reichspartei", eine lupenreine NSDAP-Nachfolgetruppe, wurde 1952 nach ersten Wahlerfolgen verboten, 1964 gründete sich die NPD, die kurz darauf beeindruckende Ergebnisse in Westdeutschland erzielte und in den 90ern und vor allem Nullerjahren als militant rechte Bewegungspartei einen zweiten Frühling erlebte.
    Abseits vom am NS-Staat orientierten Parteien gab es aber auch noch die Gurkentruppe DVU sowie die Republikaner, die Ende der 80er und in den frühen 90ern Wahlerfolge feierte, und die man am ehesten als Vorläufer der heute immens erfolgreichen AfD bezeichnen kann. Wir sprechen über die Anatomie dieser Parteien, über ihre Erfolgsrezepte und über ihre Unzulänglichkeiten und darüber, warum die AfD die einzige Partei ist, die sich im Gegensatz zu allen anderen gescheiterten rechtsradikalen Parteien etablieren konnte.

    P.s.: die Behauptung, der NPD-Gründer Adolf von Thadden sei ein britischer Agent gewesen, lässt sich nicht verifizieren. Das scheint eine gutgehegte Legende zu sein.

    Axel im Weltnetz:
    https://www.instagram.com/realaxelreitz/

    Auf Patreon haben wir das Gespräch fortgesetzt:
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