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A Distanza - Aufklärung und Kritik

Philipp Hanslik
A Distanza - Aufklärung und Kritik
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230 Episoden

  • A Distanza - Aufklärung und Kritik

    230 - Das Hufeisen des Antiamerikanismus

    29.07.2026 | 1 Std. 30 Min.
    Was haben der rechtsradikale Holocaustleugner Nick Fuentes und der "progressive" Demokrat Graham Platner, der nach Vergewaltigungsvorwürfen wieder von seinem Posten als Kandidat für den Senatorenposten in Maine zurücktreten musste, gemeinsam? Richtig, sie hassen Israel und arbeiten an der Unterminierung Amerikas.

    In der demokratischen Partei macht sich seit geraumer Zeit ein massiver Shift in Richtung israelfeindliches und antiamerikanisches Lager bemerkbar, zu dessen erfolgreichstem und prominentesten Vertreter der amtierende New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani gehört, und in dessen Schatten weitere linkspopulistische "Progressives" wie der erwähnte Graham Platner oder Abdul El-Sayed aus Michigan versuchen, nach der politischen Macht zu greifen. Aber auch vor allem im Vorfeld des rechten Lagers agitieren - zumindest metapolitisch - erfolgreich antiamerikanische Hassprediger wie Tucker Carlson oder Nick Fuentes und alle diese Gestalten, egal ob rechts oder links, eint der Glaube, die amerikanische Politik diene hauptsächlich Israel und Trump sei lediglich eine Marionette des jüdischen Staates. Martin Stobbe und ich analysieren diese ungute Entwicklung und erläutern, warum es diesen beiden Strömungen vor allem auch um die Zerstörung der amerikanischen Idee geht. Zu Beginn widmen wir uns auch kurz den pathologischen Reaktionen auf den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD.

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    229 - Regime Change oder Waffenstillstand?

    24.07.2026 | 1 Std. 13 Min.
    Dieser Podcast wäre nicht "die Bild-Zeitung unter den antideutschen Podcasts" (Zitat aus den Weiten des Internets), würde hier nicht in alter bellizistischer Tradition dem amerikanisch-israelischen Waffengang gegen das iranische Regime das Wort geredet werden. Dabei stellt sich die Frage, worauf das erneute Aufflammen der Kriegshandlungen hinausläuft: Regime Change oder Waffenstillstand?
    Um diese Frage im Endeffekt doch nicht zu klären, spreche ich mal wieder mit Björn Stritzel, der immer sehr gut über die Geschehnisse in der MENA-Region informiert ist. Wir sprechen über die Stärke oder Schwäche des Regimes, die sog. "Achse des Widerstands", also die vom Iran aufgebauten und unterstützten Terrorgruppen, über die Golfstaaten und über die Naivität, mit der westeuropäische Staatsmänner immer noch dem Mullah-Regime begegnen und die USA brüskieren.

    Björn im Weltnetz:
    https://x.com/bjoernstritzel

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    228 - Die Finanziers des Grauens

    16.07.2026 | 1 Std. 36 Min.
    Terroristische Organisationen benötigen viel Geld, um ihre Strukturen aufrechtzuerhalten. Doch wer finanziert eigentlich Gruppen wie die Hamas, Hisbollah etc.? Das iranische Regime natürlich und auch das kleine Emirat Katar, aber auch die Türkei unter Erdogan und seit einiger Zeit Südafrika unterstützen durch dubiose Praktiken direkt oder indirekt den internationalen Terrorismus.
    Mit der Terrorismus-Expertin und Feministin Rebecca Schönenbach spreche ich über die Finanziers des Grauens, über ihre Motive, die Unterschiede in der Unterstützung, über Staaten, die mit der Finanzierung des Terrors gebrochen haben und über den EU-Eisberg. Denn auch die EU bezahlt die grauenvollen Massaker der Hamas mit Unsummen, das nennt sich dann "Entwicklungshilfe". Morde an Juden und oppositionellen Palästinensern, sponsored by your Steuergelder.

    Rebecca im Weltnetz:
    https://rebeccaschonenbach.com/

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  • A Distanza - Aufklärung und Kritik

    227 - Fluchtpunkt Entebbe

    04.07.2026 | 1 Std. 44 Min.
    Genau 50 Jahre ist es her, dass israelische Militärs eine spektakuläre Aktion zugunsten entführter Staatsbürger im ugandischen Entebbe starteten und dabei mehr als 100 Geiseln aus den Händen eines deutsch-palästinensischen Terrorkommandos befreiten. Vorausgegangen war dem "Unternehmen Entebbe" eine eine Woche andauernde Entführung einer Air France-Maschine, bei der es zu einer Selektion von jüdischen und nicht-jüdischen Passagieren kam, die maßgeblich von Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann, zwei Gründungsmitglieder der linken Terrororganisation Revolutionäre Zellen, ausging. Jan Gerber hat nun zum 50. Jahrestag ein Buch in der Edition Tiamat mit dem Titel "Fluchtpunkt Entebbe" veröffentlicht.
    Wir sprechen über die Revolutionären Zellen, die sich Anfang der 1970er Jahre gründeten, das antiimperialistische Weltbild, welches damals nahezu alle linken Gruppen weltweit übernahmen und das grundsätzlich eine offene Flanke zum Antisemitismus hat, über linken und rechten Antizionismus, die Flugzeugentführung und Selektion von Entebbe, den heute in Vergessenheit geratenen Mord am jüdischen hessischen Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry 1981, der von einer RZ begangen wurde und über die traurige Kontinuität des linken Antizionismus und dessen Verwandtschaft mit dem islamistischen Terrorismus.

    Jans Buch:
    https://edition-tiamat.de/books/fluchtpunkt-entebbe

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  • A Distanza - Aufklärung und Kritik

    226 - Konformitätsdruck im Kulturbetrieb

    22.06.2026 | 1 Std. 1 Min.
    Nicht nur im Kulturbetrieb feiern der Antisemitismus und die eigene moralische Überhöhung fröhliche Urstände, aber dort wohl am ausgeprägtesten. Offene Briefe, Vernichtungswünsche, Boykottaufrufe gegen alles und jeden, der oder die sich vermeintlich "falsch" verhalten, gehören seit mehreren Jahren zum Kulturbetrieb dazu wie das Salz in der Suppe.
    Wer dies am eigenen Leib erfahren hat, ist der Autor, Filmhistoriker, Kurator und ehemalige Leiter der internationalen Oberhausener Kurzfilmtage Lars Henrik Gass, nachdem er wenige Tage nach dem 7.10.23 zur Teilnahme an einer proisraelischen Kundgebung in Berlin aufrief. Was folgte, waren ein offener Brief und die üblichen Boykottforderungen gegen ihn und das Oberhausener Fimfestival. Mittlerweile hat Lars dieses verlassen und widmet sich in Stuttgart dem Aufbau des Stuttgarter Haus für Film und Medien.
    Wir sprechen also über die "Kontroverse" um seine Person, wieso selbsternannte Moralwächter am bürgerlichen Recht vorbei Volksgerichte fordern, über die narzisstische Gesellschaft (über die Lars Henrik Gass letztes Jahr ein Buch geschrieben hat), über den Einfluss des sog. "Oberhausener Manifests" auf die Filmkultur und ob dies der Grundstein für die heutige permanente Ideologisierung und Politisierung des cineastischen Betriebs darstellt, aber auch über die Ursprünge seiner Filmleidenschaft und die Zukunft seines neuen Projekts.

    Lars im Weltnetz:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Henrik_Gass

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