LautFunk

Sascha Markmann
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154 Episoden

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    Die Abschweifung 76 Transferleistung ohne Transfer

    05.2.2026 | 32 Min.
    In dieser Abschweifung geht es um große Worte – und das, was oft dahinter fehlt.

    Buzzwords, Fachbegriffe und vermeintlich kluge Konzepte begegnen uns ständig: in der Creator-Welt, in Selbstgesprächen, in Medien, Kommentaren und öffentlichen Debatten. Begriffe wie kognitive Dissonanz, Empathie, Transferleistung oder Kompetenz werden inflationär benutzt – oft ohne verstanden zu werden.

    Ich spreche darüber, warum Fachbegriffe Inhalte nicht ersetzen können.
    Warum klug klingen nicht gleich klug sein bedeutet.
    Und warum echte Transferleistung mehr ist als das Wiederholen auswendig gelernter Wörter.

    Diese Folge ist ein gedankliches Selbstgespräch über Denken, Zuhören und intellektuelle Ehrlichkeit. Über Selbstdarstellung, Scheinintellekt und die Frage, wie viel Substanz wirklich hinter großen Worten steckt – besonders in digitalen Öffentlichkeiten.

    Eine Abschweifung zwischen Medienkritik, Psychologie, Philosophie und Alltag.
    Ohne Belehrung, aber mit Klartext.
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    Die Abschweifung 75 Don’t feed the Troll

    30.1.2026 | 32 Min.
    Hate, Swatting, Doxxing, Pizzabestellungen, gezielte Einschüchterung – all das sind keine zufälligen Eskalationen im Internet, sondern kalkulierte Machtdemonstrationen. In dieser Folge der Abschweifung geht es nicht um Empörung, sondern um Mechanismen.

    Ausgehend von aktuellen Beispielen und eigenen Beobachtungen analysiere ich, warum Hater nicht auf Inhalte reagieren, sondern auf Aufmerksamkeit. Warum öffentliche Beschwerden oft genau das liefern, was diese Menschen suchen. Und weshalb das alte Internet-Prinzip „Don’t feed the troll“ heute aktueller ist denn je.

    Ich unterscheide klar zwischen Kritik und Hate, zwischen Diskurs und gezielter Zerstörung. Warum Kritiker bleiben, auch wenn man ihnen widerspricht – und warum Hater verschwinden, wenn man ihnen die Währung entzieht. Außerdem geht es um die Rolle von Öffentlichkeit, Impressumspflichten, Machtgefälle und die gefährliche Illusion, man könne Eskalation mit Lautstärke beenden.

    Eine Folge über Aufmerksamkeitsökonomie, digitale Gewalt und die unbequeme Erkenntnis, dass Schweigen manchmal kein Wegsehen ist – sondern Selbstschutz.
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    Rektal digital-023 Die Akte Flattermann 11 – Der selbstgewählte Zerfall im Größenwahn!

    27.1.2026 | 2 Std. 58 Min.
    In Folge 11 von Rektal Digital – Die Akte Flattermann analysieren Sascha und Sarah einen Prozess, den viele im Creator-Umfeld nur ungern offen benennen: den öffentlich dokumentierten Selbstzerfall durch Größenwahn.

    Wir sprechen über die wachsende Diskrepanz zwischen Followerzahlen und realer Wirkung, über auffällige Einbrüche bei Aufrufen, über künstliche Relevanzstrategien – und darüber, warum Angriffe oft genau dann lauter werden, wenn das eigene Echo leiser wird.

    Ein Schwerpunkt dieser Folge liegt auf zerbrochenen Kooperationen:
    Warum mehrere Content Creator nicht mehr mit der Fernsehschatztruhe zusammenarbeiten.
    Warum frühere Partnerschaften scheiterten.
    Und wie langfristiges Verhalten irgendwann unausweichliche Konsequenzen nach sich zieht.

    Außerdem geht es um:

    – Follower vs. Interaktion: Wenn Zahlen nichts mehr bedeuten
    – Polarisierung als letzte Relevanzstrategie
    – Das ständige Erwähnen anderer als Versuch, im Gespräch zu bleiben
    – Spendenkampagnen, Klagen und moralische Widersprüche
    – Die Frage, wann Kritik berechtigt ist – und wann sie systematisch instrumentalisiert wird

    Ganz ohne Drama, aber mit klarer Ursache-Wirkung.
    Denn wenn Größenwahn auf Realität trifft, entsteht kein Comeback –
    sondern ein sauber dokumentierter Zerfall.

    Jetzt reinhören bei Rektal Digital – Die Akte Flattermann.
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    Die Abschweifung 74 Rücksicht ist kein Extra

    22.1.2026 | 31 Min.
    In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um etwas, das wir oft für selbstverständlich halten – und doch viel zu selten bewusst leben: Rücksichtnahme. Nicht als großes moralisches Konzept, sondern als alltägliche Haltung.

    Sascha erzählt von persönlichen Erfahrungen mit Inklusion, Behinderung und Neurodivergenz – von Rollstuhl, Rollator und Legasthenie, aber auch von kleinen Gesten, die den Alltag für andere spürbar leichter machen. Türen aufhalten. Zeit geben. Mitdenken. Dinge normalisieren, die eigentlich normal sein sollten.

    Es geht um Menstruation im Alltag, um unausgesprochene Erwartungen, um Scham, Unverständnis und darum, wie verletzend mangelnde Rücksicht sein kann – gerade dann, wenn sie als „Kritik“ oder vermeintliche Überlegenheit daherkommt. Gleichzeitig geht es um die Frage, warum viele dieser Dinge für manche Menschen ganz selbstverständlich sind und für andere offenbar nicht.

    Eine persönliche, nachdenkliche Folge über Empathie ohne Pathos, über Respekt statt Mitleid und über die leisen Entscheidungen, mit denen wir jeden Tag bestimmen, wie menschlich unsere Gesellschaft ist.
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    Die Abschweifung 73 Screenshot-Moral

    17.1.2026 | 30 Min.
    In dieser Folge von Die Abschweifung geht es um ein Thema, das im digitalen Alltag erschreckend normal geworden ist: private Gespräche, Screenshots und heimliche Aufnahmen – und was passiert, wenn sie plötzlich öffentlich gemacht werden.

    Ausgehend von einem aktuellen Beispiel spreche ich darüber, wie schnell Worte aus dem Kontext gerissen werden, wie aus privaten Aussagen öffentliche Narrative entstehen und warum sich daraus oft Dynamiken entwickeln, die niemand mehr kontrolliert. Was früher als Vertrauensbruch galt, wird heute als „Beweis“ verkauft – inklusive moralischer Selbstrechtfertigung.

    Dabei geht es nicht nur um Recht und Gesetz, sondern um Verantwortung, um Verhältnismäßigkeit und um die Frage, wie leicht sich Täter- und Opferrollen im Internet verschieben. Wann ist es noch ein persönlicher Austausch? Wann beginnt öffentliche Bloßstellung? Und warum wird so oft vergessen, dass das gesprochene Wort in Deutschland nicht ohne Grund geschützt ist?

    Diese Folge ist kein Aufruf zur Empörung, sondern eine Einladung zum Nachdenken: über Kommunikation, über digitale Eskalation und darüber, wie viel Schaden ein einzelner Screenshot anrichten kann.

    Was meint ihr: stehen lassen, löschen lassen, anzeigen – oder aushalten?
    Ich bin gespannt auf eure Gedanken.

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