Hendrik Holt galt jahrelang als Nachwuchsstar der Windenergiebranche – bis sein Schwindel aufflog. Der heute 35-Jährige versprach großen Energiekonzernen lukrative Windparks, die es aber in Wirklichkeit gar nicht gab.Mit dieser Masche brachte er Unternehmen um Millionen. Mitleid für die Großkonzerne? Davon hält Holt selbst nicht viel, wie er in einem früheren Interview mit unseren Reportern Dirk Fisser und Nina Kallmeier erklärte.
Seine Haftstrafe läuft noch, doch Holt kann sich inzwischen größtenteils wieder frei bewegen. Unter der Woche muss er nur noch zum Schlafen in die JVA zurück.
Von einem bescheidenen Lebensstil kann man dabei kaum sprechen:
Unser Reporter Lucas Wiegelmann hat Holt in Berlin getroffen – der standesgemäß im weißen Rolls-Royce chauffiert wurde. Lucas wollte wissen, was der Mann, den viele inzwischen als „Windmacher“ kennen, heute macht und welche Pläne er nach seiner endgültigen Entlassung hat.