Wälder sind sehr dynamische Ökosysteme. Ob durch Borkenkäfer, Sturm oder andere natürliche Prozesse, unterliegt auch der wilde Nationalparkwald ständigen Veränderungen. Um diese Entwicklungen wissenschaftlich zu untersuchen und auch Aussagen für die Zukunft der Wälder zwischen Großem Falkenstein und Lusen treffen zu können, findet im Nationalpark Bayerischer Wald in regelmäßigen Abständen eine Waldinventur statt.
Forscher, wie Isabelle Klein, waren 2024 viele Monate im Schutzgebiet unterwegs, um etwa die Zahl der Bäume und deren Zustand zu dokumentieren. Desweitern wurde unter anderem auch das Totholzvorkommen und die Anzahl nachwachsender Bäume erfasst. Welche Methoden dabei angewandt wurden, erklärt die Wissenschaftlerin in Folge zwei des Wildnis schafft Wissen-Podcasts.
Auch Christine Hechtl hilft bei der Waldinventur und ist zudem für das aktuelle Forschungsprojekt AI Klima zuständig. Dabei versucht die Wissenschaft mit Hilfe von Fernerkundungsdaten und Künstlicher Intelligenz mögliche künftige Gefahren für Wälder voraussagen zu können. Wie genau das funktioniert und welche Techniken dabei zum Einsatz kommen, erfahrt ihr im Podcast! Jetzt reinhören!