

Poesie des Grauens
13.1.2026 | 15 Min.
Wir setzen kurz aus mit unseren regulären Folgen. Diesmal sind wird mit einer Fackel in der Hand in die düsteren Gewölbe unseres Archivs hinabgestiegen, wo verdammt viele Leichen vergraben sind. Wir schauen noch einmal auf alle bisherigen Geschichten zurück – bevor es demnächst weiter geht mit einer neuen Ministaffel über Gilles de Rais und Jeanne d’Arc!Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Der Bauernkrieg – Das Ende nach dem Ende – Vier von Vier
05.1.2026 | 37 Min.
In der finalen Episode dieser „Ritter, Tod und Teufel“- Staffel katapultiert es uns wieder mitten in den Mai 1525 - aber in den Süden des Deutschen oder eher Habsburgischen Reiches: Die Erstürmung der Hofburg von Brixen. Ein aufrührerischer Fischer wird von einem Mob vor der Hinrichtung bewahrt – der Funke, der Michael Gaismair vom gelehrten Prokuristen zum unaufhaltsamen Revolutionär macht. Von hier an beginnt seine blutige Einbahnstraße. Während in Süd- und Mitteldeutschland der Bauernkrieg blutig endet, lodert in Tirol der Aufstand erst richtig auf. Gaismair, fordert Abschaffung der Adelsherrschaft, Abschaffung der kirchlichen Macht, freie Wahl von Regierung und Richtern, soziale Unterstützung für Arme und Kranke – radikale Reformen, die den Mächtigen gar nicht gefallen. Erzherzog Ferdinand I. Schlägt zurück: Gaismair wird verhaftet und der Aufstand gewaltsam niedergeschlagen. Aber dem Bauernführer gelingt ein spektakuläre Flucht und ein Neuanfang jenseits der Alpen. Von dort aus führt er über Jahre und länger als jeder andere den Kampf gegen Kirchenmacht und Fürstengier weiter. Doch Gaismairs Leben endet brutal: Am 15. April 1532 wird er von Killern ermordet. Gaismair war mehr als ein Bauernführer: Visionär und radikaler Reformer, der für Freiheit und soziale Gerechtigkeit kämpfte. Seine „Tiroler Landesordnung“ bleibt ein unerfüllter Traum einer gerechten Gesellschaft – eine Idee von Freiheit und Brüderlichkeit, die bis heute nach Umsetzung ruft.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Der Bauernkrieg –Thomas Müntzer und das Ende des Regenbogens – Drei von Vier
29.12.2025 | 44 Min.
Mai 1525. Vor den Toren Frankenhausens hängt die Regenbogenfahne schwer im Wind. In einem improvisierten Standgericht verurteilt Thomas Müntzer vermeintliche Spione zum Tode. Keine Milde, kein Zweifel – nur göttlicher Zorn im Gewand der Gerechtigkeit.In der Folge zeichnen wir den Weg nach, der Müntzer an diesen Punkt gebracht hat. Gebildet, fromm und zunehmend verbittert durch das, was Kirche und Obrigkeit predigen – und leben.Martin Luthers Thesen erschüttern auch Müntzer – doch seine Hoffnung auf eine umfassende Erneuerung der Welt schlägt bald in Enttäuschung um. Wo Luther zur Ordnung ruft, predigt Müntzer Apokalypse. Wo andere hoffen, erklärt er: Jetzt oder nie. Wir zeigen Müntzer als einen, der alles auf eine Karte setzt: radikaler Prediger, charismatisch, furchtlos, getrieben.Für ihn ist das Ende nah – nicht nur das persönliche, sondern das weltgeschichtliche. Eine neue Ordnung soll kommen, blutig, wenn nötig. Aber: Man kann die Welt nicht retten, wenn man sie dafür anzünden muss.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Der Bauernkrieg – Bluttat und Sühne – Zwei von Vier
22.12.2025 | 37 Min.
Ostern 1525. Der Morgen nach der Schlacht von Weinsberg. Blut klebt noch an den Steinen, der Rauch hängt schwer über der Stadt. Jäcklein Rohrbach, erhitzt vom Sieg – und von Margarethe Renner – lässt der aufgestauten Wut freien Lauf. Die Obrigkeit wird öffentlich hingerichtet, brutal, ohne Gnade. Ein „Akt der Gerechtigkeit“, wie mancher es nennt. Andere nennen es schlicht: ein Fehler. Denn mit dem Blutbad beginnt die Spaltung innerhalb der Bewegung.Die einen wollen das System brennen sehen, die anderen hoffen noch auf Dialog. Hoffnung, die mit jedem abgetrennten Kopf schwindet. Die Bauern versuchen, sich politisch zu sortieren. In Memmingen entstehen die „Zwölf Artikel“, die erstmals konkrete Forderungen formulieren: ein revolutionäres Dokument für mehr Gerechtigkeit, mehr Freiheit – und eine Gesellschaft, die nicht länger auf Unterdrückung fußt.Doch auch diese Bewegung ist zerrissen: Zwischen religiösem Eifer, revolutionärer Vision und purer Rachsucht. Zwischen sozialer Gerechtigkeit und dem simplen Wunsch, sich endlich zu nehmen, was einem seit Generationen verwehrt wurde. Am Ende steht Jäcklein Rohrbach allein da. Aus dem gefürchteten Anführer wird ein Getriebener, dem der eigene Zorn die Gefolgschaft kostet. Eine Falle, ein Trupp Soldaten – und der Truchseß hat, was er braucht: ein feuriges Exempel.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Der Bauernkrieg – Die Schmach vom Weinsberg – Eins von Vier
15.12.2025 | 35 Min.
Diesmal steht kein Held, sondern der Konflikt im Mittelpunkt: der Deutsche Bauernkrieg von 1525/26 – kein einheitlicher Aufstand, sondern viele lokale Revolten gegen Ausbeutung, Ablasshandel und Leibeigenschaft. Ihr Ziel: eine gerechtere Welt. Die Unruhen ziehen sich über Jahre und Regionen, haben Wurzeln im Mittelalter und kulminieren im Frühjahr 1525.Zum Auftakt: Ostern 1525 – Bauern belagern Weinsberg unter Jäcklein Rohrbach und Margarethe Renner. Noch wird verhandelt, doch das Blutvergießen kündigt sich an.Die Folge zeichnet das 16. Jahrhundert als Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit: Das Reich ist ein Flickenteppich von Fürstenmacht, sozialer Ungleichheit und religiöser Spannung. Der Widerstand der Bauern richtet sich gegen eine von „Gott gegeben“ erklärte Ordnung – bis Luthers Lehre neuen Zündstoff liefert und Weinsberg im Blut versinkt.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.



Ritter, Tod und Teufel - Dunkle Geschichten im Mittelalter